Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Ihre Suche nach "Peter Bürger" ergab 57 Treffer

27. Januar 2017 | Buchrezensionen
“Im Sold der Schlächter”

Zur Studie von Dagmar Pöpping über evangelische und katholische "Kriegspfarrer an der Ostfront" 1941-1945. Von Peter Bürger.

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19. Januar 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sauerländische Friedensboten

Ein neues Buch stellt Frauen und Männer vor, die die sich für Menschenrechte und Frieden eingesetzt haben. - Das regionale Geschichtsprojekt "Friedenslandschaft" wird fortgesetzt. Von Peter Bürger.

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19. Dezember 2016 | Buchrezensionen
“Ernstfall Frieden - Lehren aus der deutschen Geschichte”

Das soeben erschienene Werk "Ernstfall Frieden" von Wolfram Wette betrachte ich als herausragendes pazifistisches Buchereignis zur Jahreswende 2016/2017. Die Zeit drängt. Aktion tut Not. Lesen hilft, Energien freizusetzen und Sackgassen zu meiden. Meine im Folgenden ausgeführte Buchempfehlung enthält viele Elemente einer Rezension. Gleichwohl möchte ich sie nicht als Rezension bezeichnen. - Jahrzehntelange Mühen um eine "Geschichtsschreibung im Dienst des Friedens" (Dieter Riesenberger) und zahlreiche pazifistische Einsprüche aus den letzten Jahren sind eingeflossen in diese Neuerscheinung. Meine Seitenvermerke zum Buch nebst kurzen Stichworten füllen fünf große Blätter. Eine Rezension ohne Etikettenschwindel und mit Behandlung auch der kontroversen pazifistischen Standpunkte wäre ohne den doppelten Seitenumfang nicht zu bewerkstelligen. Eine Buchempfehlung von Peter Bürger.

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12. Dezember 2016 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Wie staatstreu sind die Kirchen in der Friedensfrage?”

Bischöfe und Theologen beider Konfessionen schweigen noch immer zur Remilitarisierung der deutschen Politik - das ist eine Schande! Von Peter Bürger.

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27. März 2016 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Peter Bürger: “Es ist zu spät in der Welt für Imperien und völkischen Stammeswahn”

In seiner Begrüßung zum Ostermarsch für den Frieden in Düsseldorf am 26. März 2016 fordert Peter Bürger, die irrationale Kriegsreligion, die den Terror verewigt, zu verabschieden. Er setzt sich mit Krieg und Faschismus auseinander und stellt fest: Kein Friede ohne ein Geschichtsgedächtnis im Dienste der Zukunft. Weiter meint er, in der Welt sei es zu spät für Imperien - ganz gleich, welche Flagge sie als Kultobjekt anbeten. Er fordert, Fluchtursachen zu bekämpfen und stellt fest: Kein Friede mit einer militarisierten Außenpolitik. Schließlich hält er es für zu spät in der Welt für jeglichen Stammeswahn: Kein Friede ohne universelles Menschenrecht und ein neues Weltbürgerrecht.

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23. März 2016 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Oscar Romero - presente!

Vor zweitausend Jahren wurde Jesus von Nazareth an ein Kreuz der römischen Besatzungsmacht geschlagen. Seine Kunde von einem Reich des rein geschenkten Lebens stürzt die unheilige Dreieinigkeit "Mammon - Macht - Krieg" noch immer vom Thron. Die Herrschenden haben keineswegs Angst vor bloßen Empörern, sondern nur vor jenen, die gegenüber den Versprechen von Geldvermehrung, Machtausübung und Gewalt immun sind. Sie haben Angst vor den Geliebten, vor dem Mann aus Galiläa und auch vor dem salvadorianischen Bischof Oscar Romero (1917-1980), einem seiner entschiedenen Jünger. Wer sich nicht verstricken lässt in die Strukturen des Ungeliebtseins und sich nicht einkaufen lässt von den Agenten des Todes, wird ermordet. Von Peter Bürger.

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14. Dezember 2015 | Gesellschaft
Der “alkoholisierte Bettler” als Ebenbild Gottes?

Köln, neben oder nach Paderborn das reichste oder zweitreichste Bistum der Welt, bekommt mit dem ehemaligen Düsseldorfer Stadtdechanten Rolf Steinhäuser einen neuen Weihbischof. Das ist eine gute Nachricht, denn die am 11. Dezember veröffentlichte Ernennung trifft einen Pastor, der nicht erst in der neuen Franziskus-Zeit das Ideal einer Kirche an der Seite der Armen entdeckt hat. Dazu sei hier ein 15 Jahre zurückliegender Ausschnitt berichtet. Von Peter Bürger.

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27. September 2015 | Buchrezensionen
“Unterbrechung der Gewalt”

Lektüreempfehlung: Friedensethische Perspektiven in einer Arbeit des Theologen Michael Schober. Von Peter Bürger.

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06. September 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Ein guter Mensch, der alle Menschen achtete”

Der Regionalforscher Hartmut Hosenfeld hat 2013 ein Buch über Gabriel Gerhard Stern (1913-1983) aus Attendorn vorgelegt, erschienen als Band V der Reihe "Jüdisches Leben im Kreis Olpe". Diese Biographie ist jedoch keineswegs nur ein Beitrag zur heimatlichen Erinnerungskultur im südlichen Westfalen. Gabriel (Gerhard) Stern gehörte nämlich noch vor Gründung des Staates Israel zu einem Kreis von Einwanderern in Palästina, der sich entschieden für eine friedliche Verständigung zwischen Arabern und Juden einsetzte. Der große Philosoph Martin Buber war für ihn Lehrer und Vorbild. Von Peter Bürger.

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15. Juli 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Friedenslandschaft Sauerland”

Im Hintergrund sich wandelnder Einstellungen zum Krieg und entsprechender Mentalitäten steht immer auch die Geschichte der jeweiligen Lebensräume. Eine regionale "Geschichtsschreibung im Dienst des Friedens" kann verschüttete Traditionen wieder sichtbar machen, die dem Militärapparat nicht gelegen kommen. Der Blick fällt sodann auf jene Menschen, die aus dem großen Mitläufer-Heer der Feiglinge ausgeschert sind und sich dem Diktat des Kriegsdenkens verweigert haben. Unbequeme Erinnerungen werden wieder wach und beflügeln uns, den Spuren einer "anderen Heimat" nachzugehen. Es geht also nicht nur um ein zweckfreies historisches Interesse an längst vergangenen Vergangenheiten. Lebenshaus Schwäbische Alb dokumentiert das Vorwort des Herausgebers Peter Bürger zur neuen Sammlung "Friedenslandschaft Sauerland":

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29. April 2015 | Buchrezensionen
Die katholischen Bischöfe und Hitlers Krieg

Rechtzeitig zum 8. Mai 2015 wirbt Heinrich Missalla mit seinem neuen Buch für ein "Erinnern um der Zukunft willen". Rezension von Peter Bürger.

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21. März 2015 | Gesellschaft
“70 Jahre danach: Massenmorde an Zwangsarbeitern im Sauerland”

Insgesamt 208 unschuldige Menschen aus der Sowjetunion und Polen wurden zwischen dem 20. und 22 März im Raum Meschede/Warstein von deutschen Soldaten ermordet. Die willkürlich ausgewählten Opfer waren weibliche und männliche Zwangsarbeiter sowie zwei Kleinkinder. Zu diesem Kriegsendphase-Verbrechen im Sauerland ist jetzt in der Internetreihe des Christine-Koch-Archivs am Museum Eslohe eine 216 Seiten starke Publikation erschienen. Diese Gemeinschaftsarbeit kann jeder kostenlos im Netz abrufen.

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16. März 2015 | Gesellschaft
“In deinen Toren kann ich atmen …”

Ein dankbares Wort über und an Hans-Georg Wiedemann (1936-2015), den zärtlichen Wegbereiter für Lesben und Schwule in der Kirche - zugleich Erinnerung an einen Friedensarbeiter. Von Peter Bürger.

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06. März 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Politik: Das Leben zum Guten wenden”

Im neoliberalistischen Kriegszeitalter hat man der jungen Generation eingeimpft, Pazifisten wären passive "Weicheier" und sentimentale Träumer. Seit geraumer Zeit versucht Peter Bürger, über heimatgeschichtliche Beiträge für den nahen Raum wieder andere Zugänge zu den Friedensarbeiterinnen und Friedensarbeitern freizulegen (global-lokal). Hier zeigt sich, dass pazifistische Nonkonformisten schon zu Beginn der Weimarer Republik als einsam dastehende Realisten vor der braunen Gefahr, dem Rassenhass und einem neuen Krieg gewarnt haben. Während sich dann eine große Mehrheit 1933 feige den Mitläufern (und Tätern) zugesellte, bewiesen insbesondere viele Pazifisten Standvermögen und Mut. Gar nicht untypisch ist auch die nachfolgend von Peter Bürger vorgestellte Biographie der streitbaren katholischen Pazifistin Irmgard Rode (1911-1989), die jetzt im Internet erschienen ist.

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25. Januar 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Tourias Strümpfe - Eine Liebeserklärung an den islamischen Kulturkreis

Gelehrte lernen fremde Kulturkreise und ihre Religion oft über Bücher kennen. Vor dem Durchbruch zu einer globalen Kommunikationsgesellschaft wurde z.B. christlichen Theologen durchaus etwas vom Buddhismus oder Islam vermittelt. Meistens aber diente das dazu, die eigene Tradition als das Beste und einzig Wahre zu verteidigen. Von einem Kennenlernen sollte man bei dieser Art der "Beschäftigung mit den anderen" nicht sprechen. Für mich persönlich sind zwei kurze Aufenthalte in Asien und Nordafrika jedenfalls viel bedeutsamer geworden als die entsprechenden Lehrstoffe aus allen zehn Semestern des Theologiestudiums. Von Peter Bürger.

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20. Januar 2015 | Buchrezensionen
Die andere Chronologie zu Pacellis Konkordatspolitik

Ein Forschungsbeitrag von Christoph Hübner beleuchtet den rechtskatholischen Anteil am Scheitern der Weimarer Republik. Von Peter Bürger.

 

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10. Januar 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Islamophobie und Terror im Kriegskino - Ein Internetdossier zu zwei Filmstudien von 2005 und 2007

Wer von islamistischem Terror und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gegen Araber oder Muslime spricht, darf vom Krieg nicht schweigen. Das islamophobe Kulturkampf-Paradigma der "westlichen Welt" reicht weit in das letzte Jahrhundert zurück und steht - leicht nachvollziehbar - in einem engen Zusammenhang mit der Kriegsapparatur. Es bleibt immer noch zu wünschen, dass die Ergebnisse der seit langem betriebenen kritischen Forschungen zur Darstellung "des" Islams in Informationsmedien endlich auch ins öffentliche Bewusstsein dringen. Noch mehr müssten uns allerdings die menschenverachtenden Befunde im Bereich der unterhaltungsindustriellen Sortimente erschrecken. Von Peter Bürger.

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29. August 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Ein Zug mit Soldatenköpfen von Berlin bis München”

"Der Weltkrieg dauerte 4 Jahre, 3 Monate und 10 Tage = 1.560 Tage. Es blieben tot im Felde 12.990.570 blühende Menschenleben. Jeden Tag fielen im Durchschnitt 8.327, in jeder Minute 6 Männer. Ebenso oft ging ins Hinterland das inhaltsschwere Wörtchen "Gefallen", dort unsägliches Leid, Ströme von Tränen erzeugend. Sämtliches Eisenbahnrollmaterial Preußens würde nicht ausreichen, allein die losgetrennten Köpfe der Gefallenen zu transportieren. Würden die Köpfe der Getöteten in einen Eisenbahnzug verpackt, so daß dieser ganz gefüllt wäre, so würde der Zug vom Hauptbahnhof Berlin bis zum Bahnhof München reichen." - Ausschnitt aus einer Zeitungsmeldung von 1918 zum Ersten Weltkrieg, ausgegraben zum Antikriegstag 2014 von Peter Bürger.

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22. Juli 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die deutsch-katholische Kriegskirche 1914-1918

Das von Heinrich Missalla 1968 erschienene Buch "Gott mit uns" beleuchtet konzentriert und allgemein verständlich die Inhalte der deutschen "römisch-katholischen" Kriegspredigt zwischen 1914 und 1918. Der für Erkundigungen zum Thema bis heute schier unverzichtbare Titel ist vergriffen. Hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges hat pax christi mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Kösel-Verlages eine digitale Neuauflage vorgelegt. Von Peter Bürger.

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13. Juli 2014 | Buchrezensionen
Krieg und Videospiele - Ein neues Buch von Michael Schulze von Glaßer beleuchtet “Das virtuelle Schlachtfeld”

Michael Schulze von Glaßer (Jg. 1986) hat im Alter von sechs Jahren auf einem "Amiga 500" sein erstes Videospiel mit militärischem Inhalt gespielt - ohne "bleibende Schäden". Heute tritt der Politikwissenschaftler, dessen Arbeiten keineswegs nur am Schreibtisch entstehen, als antimilitaristischer Aufklärer in Erscheinung. Nach seinen Büchern über "Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr" (An der Heimatfront, 2010) und "Die Bundeswehr an Schulen" (Soldaten im Klassenzimmer, 2012) liegt nun der Titel "Das virtuelle Schlachtfeld" über den Komplex "Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie" vor, das Peter Bürger rezensiert.

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10. Juli 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kirche für Drohnen und autonome tödliche Waffensysteme?

Über das Sciene-Fiction-Genre wirbt die kommerzielle Massenkultur, nicht selten mit militärischer Förderung, stets viele Jahre im Voraus für Akzeptanz bei anstehenden Revolutionen der Militärtechnologie. Schon 2005 kam unter Pentagon-Assistenz ein US-Blockbuster in die Kinos, in dem - unter der Tarnkappe ethischer Diskurse - eine Lanze für neue unbemannte Waffensysteme mit "autonomen Entscheidungskompetenzen" gebrochen wurde. Eine öffentliche Anhörung des für Militärfragen zuständigen Ausschusses des deutschen Bundestages am 30.6.2014 und ein offenbar sehr eiliger Fahrplan zur Anschaffung bewaffneter Drohnen zeigen an, wie dringlich in Deutschland eine breite gesellschaftliche Debatte über diesen keineswegs mehr nur futuristischen Komplex geführt werden müsste. Von Peter Bürger.

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01. Juli 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sauerland-Flugzeugkollision - ein willkommener Spaß?

Über Geschmack muss man streiten! - Kommentar zu einer Entgleisung der taz, die auf alberne Weise von kritischen Fragen zur gegenwärtigen Militarisierung ablenkt. Von Peter Bürger.

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19. April 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Herr preußischer Pastor Gauck: Wir sagen Nein!”

Peter Bürger klagt in seiner Begrüßung zum Ostermarsch Rhein-Ruhr in Düsseldorf die globale Beherrschungspolitik der NATO unter Federführung einer Supermacht, die schon lange Völker- und Menschenrecht offen verhöhne, an, sie habe nach Plan einen neuen Kalten Krieg produziert. Die letzten - schon sehr betagten - Vertreter der bürgerlichen Vernunft klärten uns auf, dass dieser neue Kalte Krieg nicht im Interesse Europas sein könne. Doch eine Großkoalition jener nachfolgenden Politikergeneration, die ihre Karriere in den neoliberalistischen Jahrzehnten bewerkstelligt habe, wolle von vernunftgeleiteter Politik und von der Vision einer friedlichen Zivilisation nichts mehr wissen.

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13. Mai 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Das Geschäft mit dem Tod

Solange Rüstungskonzerne ihre Blutprofite einfahren, haben Recht und Menschlichkeit keine Chance auf unserem Planeten. Redebeitrag von Peter Bürger beim Friedensprotest vor der Düsseldorfer Zentrale des Rüstungskonzerns Rheinmetall am 13.5.2013.

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17. März 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
50 Jahre “Pacem in terris”

Die einzige vertonte Enzyklika der Geschichte - zugleich eine Erinnerung an den Friedenspapst Johannes XXIII. Von Peter Bürger.

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02. Februar 2013 | Gesellschaft
“Die Kirche bewegt sich, das Konzil ist Bewegung”

Das von Johannes XXIII. einberufene Konzil (1962-1965) war keine Konferenz zur Produktion kirchenamtlicher Texte, sondern ein lebendiges Geschehen der ganzen Weltkirche. Mit vielen Filmdokumenten aus dieser bewegten Zeit vermittelt der als DVD erhältliche Titel "Schleifung der Bastion" ein beeindruckendes Stimmungsbild - vornehmlich aus deutscher Sicht. Für Gemeinden, Pfarrbibliotheken, Schulen, kirchliche Bildungsarbeit und Kirchenreformgruppen kann man diese dreiteilige Filmdokumentation zum Zweiten Vatikanischen Konzil von Martin Posselt und Werner Reuß nur nachdrücklich empfehlen. Einige kritische Anmerkungen sind jedoch notwendig und sollen nachfolgend nicht unterschlagen werden. Von Peter Bürger.

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20. Dezember 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Marias Revolte für das Leben

Ob es am Ende dieses Jahrtausends noch eine Erde gibt, auf der ein Engel den Menschen Frieden verkünden kann, ist keineswegs gewiss. Fest steht, dass die von Männern gemachte und gelenkte Zivilisation das Überleben auf der Erde ernsthaft bedroht. Das Lied der Weihnacht ist kein süßer Schlafgesang, sondern ein weiblicher Aufstand gegen die Welt der Todesanbeter. Von Peter Bürger.

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23. April 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Wider die Götzen des Todes” - Friedhelm Meyer wird mit dem Düsseldorfer Friedenspreis 2011 geehrt

Viele Christinnen und Christen in Düsseldorf-Garath haben seit den 1960er Jahren ein außergewöhnliches Kapitel der evangelischen Ortskirchengeschichte "geschrieben", das man inzwischen auch nachlesen kann. Die Hoffnungskirche in Garath war dreieinhalb Jahrzehnte auch das Hauptwirkungsfeld von Pfarrer Friedhelm Meyer. Nicht immer hat dessen Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und das (Über-)Leben auf der Erde den Beifall der Kirchenleitung gefunden. Der "Düsseldorfer Friedenspreis" 2011 ehrt den unbeugsamen Protestanten. Sein Name ist - wörtlich und im übertragenen Sinne - mit dem Wirken einer "Solidarischen Kirche im Rheinland" verbunden. Von Peter Bürger.

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06. April 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Der eilige Nikolaus Schneider”

Ist das Staatskirchentum zu einer Umkehr in Sachen "Kriegsethik" unfähig? Der rheinische Präses und EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider ist in Fragen des Krieges bisweilen auf anstößige Weise behutsam oder - ganz im Gegenteil - auch sehr eilig. Ein prophetischer Amtsträger ist er ohne Zweifel nicht. Ein Prophet wird auch wohl kaum (bzw. allenfalls aus Versehen) in die Kirchenleitung einer mit staatlich eingezogenen Sondersteuern finanzierten Körperschaft berufen. Von Peter Bürger.

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11. Februar 2011 | Gesellschaft
Fromme Revolte in der katholischen Kirche: “Aufbruch jetzt!”

Das Memorandum "Kirche 2011", zurzeit von 224 röm.-kath. Theologieprofessorinnen und -professorenen unterzeichnet, kann jeder Kirchenreformbewegte unterstützen. "Wir sind Kirche" und die Zeitschrift Publik-Forum haben jetzt zur Online-Unterzeichnung die Seite www.kirchenaufbruch-jetzt.de eingerichtet. Viele Netzwerke unten verbreiten den Aufbruch. Zum Memorandum selbst kann man nur ausrufen: "Es geschehen noch Wunder!" Von Peter Bürger.

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31. Januar 2011 | Buchrezensionen
Deutsche Propaganda für den Krieg

Buchempfehlung zum Thema Bundeswehr-PR: "Michael Schulze von Glaßer: An der Heimatfront" (2010). Von Peter Bürger.

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29. September 2010 | Buchrezensionen
“Märchen der anderen Art”

Buchempfehlung zu Eugen Drewermanns Märchenauslegungen über Kriegsverletzung und Heilung. Von Peter Bürger.

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25. August 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedenstauben und Soldatengeschick

Mit schöner Regelmäßigkeit zeigen Umfragen, dass eine sehr deutliche Mehrheit der Menschen in diesem Land den Afghanistan-Krieg ablehnt. Militarismus und Kriegsbegeisterung sind in der Zivilgesellschaft allenfalls als Randerscheinungen auszumachen. Dass die Bundeswehr ihre Propaganda-Aktivitäten immer aggressiver in Schulen, Arbeitsämtern, Kommunen, Medien etc. unterzubringen versucht, spricht gerade für eine solche Diagnose. Doch trotz alledem: die Friedensbewegung kommt mit ihrem Protest nicht im öffentlichen Raum an. Welche Wege schlägt die pazifistische Bewegung ein? Anmerkungen zum Antikriegstag 2010. Von Peter Bürger.

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12. August 2010 | Buchrezensionen
“Die Zeit der Sorge”

Buchempfehlung von Peter Bürger: Christoph Fleischmanns Religionskritik des Kapitalismus.

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06. November 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Keine Zukunft ohne Frieden - Der Israeli Uri Avnery erhält den “Blue Planet Award” von ethecon

ethecon, die "Stiftung Ethik und Ökonomie", setzt in diesem Jahr ein wichtiges Zeichen. In Zusammenarbeit mit Otto Piene, dem international bekannten Mitbegründer der Künstlergruppe ZERO, wird der "Blue Planet Award" 2009 dem israelischen Journalisten und Schriftsteller Uri Avnery verliehen. Dessen Einsatz für Frieden und Menschenrechte findet damit Würdigung als außerordentliches Engagement zum Erhalt und zur Rettung des "Blauen Planeten". Von Peter Bürger.

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11. Oktober 2009 | Gesellschaft
Eine Messe für Noah Chaim und seine Urenkel - Die Kirche und der zivilisatorische Ernstfall

Peter Bürger hat unter dem Titel "Die fromme Revolte - Katholiken brechen auf" soeben ein Buch mit Ermutigungen für Kirchenbewegung von unten veröffentlicht. Der folgende vom Verfasser für die Lebenshaus-Website bearbeitete Beitrag folgt einem Abschnitt aus dem Schlusskapitel des Buches. Darin sieht er durch den Klimawandel den "zivilisatorischen Ernstfall" gegeben und vertritt die Meinung, im dritten Jahrtausend müssten wir jede Theologie und jedes Christentum, die diesen durch den Klimawandel angezeigten Horizont nicht auf radikale Weise wahrnehmen, als Quacksalberei entlarven.

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02. September 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Napalm am Morgen - Das Vietnamkino und die Kulturarbeit der Friedensbewegung

Angesichts des übermächtigen "massenkulturellen Krieges" brauchen wir mehr Kulturarbeit in der Friedensbewegung. Die Erinnerung speziell an Vietnam wäre ein wichtiges Thema. Einst ersann man in Washington, der UdSSR in Afghanistan ein "eigenes Vietnam" zu bereiten. Heute wird am Hindukusch wieder ein endloser Krieg geführt. Die dreiste Regierungspropaganda hierzulande, die Missachtung der Bevölkerungsmehrheit, die Komplizenschaft der allermeisten Medien, die Reaktivierung von "Heldentum", das Schicksal traumatisierter Bundeswehrsoldaten … vieles erinnert auch bei uns an die Zeit des Vietnam-Krieges. Vielleicht wäre eine Losung "Raus aus Afghanistan-Vietnam!" gar nicht so verkehrt? Von Peter Bürger.

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07. Februar 2009 | Gesellschaft
“Paradoxe Intervention des Heiligen Geistes”

Der Vatikan hat sich im Januar 2009 offen der traditionalistischen "Priesterbruderschaft Pius X." angenähert und ohne Vorbedingungen die Exkommunikation von vier Lefebvre-Bischöfen aufgehoben. Deren Bewegung bekämpft seit Jahrzehnten das von Papst Johannes XXIII. einberufene Reformkonzil (1962-1965) und ist besonders auch für ihre Hetze gegen "die Juden" bekannt. Inzwischen ist eine weltweite Bewegung zur Verteidigung dieses letzten Konzils entstanden. Die Revolution kommt in der Kirche an. Ein Deutungsangebot dieser Tage. Von Peter Bürger.

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24. Oktober 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Obszön sind Krieg und allgegenwärtige Kriegskultur, nicht aber drastische antimilitaristische Satire

Ein Beitrag zur Diskussion um das Soldatensarg-Plakat der Berliner Gruppe BamM. Von Peter Bürger.

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01. Juli 2008 | Gesellschaft
“Liebe statt Selbstsucht und Gier”

In Paraguay haben die Menschen in diesem Jahr Fernando Lugo, den ehemaligen Bischof der Diözese San Pedro, zum Präsidenten gewählt. Lugo ist Vertreter einer Kirche der Armen, die - seit Jahrhunderten - einer Kirche der Eroberer und der Oberschicht gegenübersteht. Sein Wahlsieg und das breite Bündnis seiner Unterstützer zeigen: Die Theologie der Befreiung lebt. Sie ist eine wichtige Stimme beim Aufbruch in Lateinamerika. Von Peter Bürger.

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19. August 2007 | Buchrezensionen
“Ich weiß, dass ich nichts weiß”

In der 5., völlig überarbeiteten Auflage des Studienhandbuchs "Gewalt und Medien" vermitteln Michael Kunczik und Astrid Zipfel den Stand der empirischen Forschungen zu möglichen Mediengewalt-Wirkungen auf Individuen, insbesondere auf Kinder und Jugendliche. Da der Titel bereits in seiner früheren Form vielfach als Standardwerk gilt, sei betont: Andere Fragestellungen unter der Überschrift "Medien und Gewalt" nehmen im Buch nur wenig Raum ein. Eine Rezension von Peter Bürger.

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13. Juni 2007 | Gesellschaft
“Kirche Gib 8!”

Jubel über das nahende Ende der Bush-Ära vor dem Kölner Dom: Kritik an der Globalisierung bestimmte auch den Evangelischen Kirchentag in Köln. In einem Interview beantwortet der Theologe Ulrich Duchrow Fragen von Peter Bürger nach dem christlichen Beitrag zur Globalisierungskritik. Dabei treten deutliche Unterschiede zutage zum Reformdialog mit der Politprominenz, wie er im offiziellen Kirchentagsprogramm vorherrschte.

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12. Juni 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Zeit des zivilen Ungehorsams ist da!

Gewalt und Wunder - Heiligendamm und Rostock aus der Sicht eines christlichen Pazifisten. Von Peter Bürger.

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17. Mai 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Der Charme des Widerstands

Die Angst der Mächtigen vor der Gewaltfreiheit: Was soll die staatliche und mediale Einschüchterung von Kritikern der G8-Politik bezwecken? Von Peter Bürger.

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27. März 2007 | News
Ökumenische Erklärung gegen Wirtschaftskriege - OSTERMARSCH im Internet

Die Rehabilitierung von Rohstoff- und Energiekriegen geht weiter ihren Gang. Die Wirtschaftsinteressen der reichen Länder werden vor allem auch militärisch abgesichert. Unsere "Ökumenische Erklärung" möchte ein kleines Bekenntniszeichen gegen diese Entwicklung im Bereich der Kirchen setzen. Wir laden herzlich zu einem "virtuellen Ostermarsch" von Christinnen und Christen ein.

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25. April 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 3: Abschied vom “gerechten Krieg” im Atomzeitalter

Die in der katholischen Weltkirche seit Benedikt XV. erzielten Klärungen ergeben ein Bekenntnis zum Internationalismus und zum globalen Gemeinwohl-Begriff, das Programm einer gerechten Weltordnung sowie die Zielvorgabe einer Zivilisation, die den Krieg vollständig ächtet und Konfliktlösungswege jenseits der militärischen Mittel entwickelt. Der Ökumenische Weltrat der Kirchen steht dem in nichts nach. Damit sind lange verschmähte Grundziele der Christinnen und Christen, die in den ersten drei Jahrhunderten Gewaltfreiheit praktizierten, rehabilitiert. Eine entsprechende Kirchenpraxis der Ökumene ist leider bis heute nicht nachgefolgt. Leider gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der gegenwärtige Papst aus Deutschland die Kritik an einer auf Profit und Krieg abzielenden Weltordnung weniger wichtig nimmt als seine Vorgänger. Von Peter Bürger.

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16. April 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 2: Die staatskirchliche Bellum-Iustum-Doktrin und ihre Folgen

Mit Kaiser Konstantins Bekenntnis zum Christentum im Jahr 313 wird die Unvereinbarkeit soldatischen Tötungsdienstes für Christen aufgehoben.Von nun an werden aus den Verfolgten des Imperiums zunehmend die neuen Herren hervorgehen. Ein Jahr später (314) verbietet dann bereits die vom Kaiser einberufene Regionalsynode von Arles für christliche Soldaten die Desertion aus der kaiserlichen Armee in Friedenszeiten. Von Peter Bürger.

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27. März 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 1: Dreihundert Jahre Gewaltfreiheit

Gewiss müsste der unvoreingenommene Historiker von einem fremden Stern beim Studium der Zivilisation ab dem 4. Jahrhundert nach Christus zu der Überzeugung kommen, der sogenannte christliche Kulturkreis habe auf dem Planeten Erde das Kriegshandwerk und die Technologie für Massenmorde zur höchsten Perfektion gesteigert. Von den Ursprüngen her ist es dem Christentum jedoch nicht in die Wiege gelegt worden, dass es einmal zur ideologischen Begleitmusik für eine kriegerische Zivilisation verkommen würde. Die Aussagen des Neuen Testaments über das Programm Roms lassen auf eine klare Analyse des räuberischen Imperiums und der sogenannten Pax Romana schließen. Von Peter Bürger.

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01. Januar 2006 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
“Gesundes Neues Jahr!” Wer trägt Verantwortung für die öffentliche Gesundheitssorge in unserer Gesellschaft? Die privaten Krankenkassen können auswählen, wen sie aufnehmen. Sie schielen auf die Bürger mit den _höchsten_ Einkommen. Einfache Leute mit ernsten Gesundheitsproblemen klopfen bei ihnen vergeblich an. Für sie muss die “AOK” einspringen. Auch viele christliche Sozialpolitiker meinen, wir bräuchten zukünftig eine allgemeine _Bürgerversicherung_. Um den Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin zu stoppen, sollen alle in einem gemeinsamen Boot sitzen. Nicht nur die niedrigen und mittleren Löhne bzw. Gehälter, sondern alle gesellschaftlichen Erträge wären dann Grundlage für die Finanzierung. Von Peter Bürger. (mehr...)
01. November 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Warum die christliche Friedensethik heute dringend zu Wort kommen muss Der Rekurs auf freien Handel und Rohstoffversorgung ergänzt heute wie selbstverständlich die vielbeschworene Verteidigung “gemeinsamer Werte”. Wirtschaftliche (bzw. sog. nationale) Interessen werden in Militärdoktrinen und ergänzenden Ministerreden als Teil der Militärpolitik klar benannt. Solange ökonomische Ziele das Programm der NATO bestimmen, müssten sich die Kirchen vom Konsens der christlichen Ökumene her allem verweigern, was - über die individuelle Soldatenseelsorge hinausgehend - als offizielle Stützung der Bundeswehr gewertet werden kann. Doch seit den 90er Jahren verhalten sich beide Großkirchen friedenspolitisch auffällig zurückhaltend, was sehr erklärungsbedürftig ist. Der Widerspruch muss endlich deutlich werden. Von Peter Bürger. (mehr...)
09. Oktober 2005 | Buchrezensionen
Ein eindrückliches und lesenswertes Zeugnis für das Überleben der Zivilisation Das neue Buch von Peter Bürger “Hiroshima, der Krieg und die Christen” enthält zwei Teile. In den ersten beiden Kapiteln wird eine historische Erinnerung an Hiroshima, Nagasaki und die Folgen unternommen, die beiden nachfolgenden beschäftigen sich mit der kirchlichen und theologischen Bedeutung des Themas “Atomwaffen” bzw. “Krieg”. Eine Buchbesprechung von Michael Schmid. (mehr...)
04. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Nach Hiroshima blieb ein Lernprozess der Zivilisation aus Seinem wichtigen Buch “Hiroshima - Geschichte und Nachgeschichte” (2005) stellt Florian Coulmas folgendes Zitat aus einem Film von Akira Kurosawa voran: “Jeder erinnert sich nur an das, was ihm angenehm ist.” Jede nationale, zumal jede imperiale Geschichtsschreibung krankt an den von Lifton beklagten Defiziten. Beim Thema Atombombe geht es nicht um eine einzelne Nation oder sogenannten “Antiamerikanismus”, sondern um die Zukunft der menschlichen Gattung. Die entsprechende US-Erinnerungskultur geht uns alle an. Von Peter Bürger. (mehr...)
05. April 2005 | Buchrezensionen
Kino der Angst - Studie über kriegssubventionierende US-Spielfilme und über Gegenstrategien Nach seiner jüngsten Buchveröffentlichung “Napalm am Morgen” (2004) über den kriegskritischen Vietnamfilm [www.napalm-am-morgen.de] hat der Düsseldorfer Publizist Peter Bürger nun eine 630 Seiten starke Studie über kriegspropagandistische US-Filme seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre abgeschlossen. Eine vergleichbare Darstellung dieses Gegenstandes liegt in der deutschsprachigen Literatur nicht vor. Der Titel: “Kino der Angst - Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood”. Es handelt sich dabei nicht um eine filmästhetische Betrachtung, sondern um einen Beitrag zur Friedensforschung. Eine Besprechung von Wolfgang Kuhlmann. (mehr...)
26. Februar 2005 | Buchrezensionen
No Peace Without Law Das Völkerrecht soll gewährleisten, dass überlebenswichtige Lernprozesse der menschlichen Zivilisation vor dem Schicksal von Eintags-Fliegen bewahrt bleiben. Sechs Jahrzehnte nach Gründung der UNO verbreitet die machtpolitische Propaganda nun in Sachen Völkerrecht Zynismus und resignative Stimmungen. Bundesverwaltungsrichter Dr. Dieter Deiseroth hält im Gegensatz dazu am geltenden Recht fest und zeigt in seinem neuen Buch auf, wie es im Rahmen der bestehenden internationalen Ordnung auch zum Zuge kommen könnte. Rezension zum Buch: “Stärkung des Völkerrechts durch Anrufung des Internationalen Gerichtshofs” von Dieter Deiseroth durch Peter Bürger. (mehr...)
01. Februar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kritische Gäste bei Struck-Vortrag wieder ausgeladen Kritische Gäste wurden beim Düsseldorfer Vortrag von Verteidigungsminister Struck vom Veranstalter wieder ausgeladen. Ursprünglich hatten sie eine herzliche Einladung erhalten. Kurz zuvor meldete sich jedoch ein Mitarbeiter des Veranstalters und wollte unter anderem wissen, welche Fragen (!) die Angemeldeten beim Struck-Vortrag stellen wollten. Das darauf genannte Themenbeispiel “Auslandseinsätze der Bundeswehr” qualifizierte er umgehend als “zu radikal”. In der Folge kam es zur Streichung von der Gästeliste. (mehr...)
26. April 2004 | Internationales, Militär und Krieg
“Napalm am Morgen” - Die Düsseldorfer Friedensbewegung legt ein Buch über Vietnam und kritische Kriegsfilme vor Das Straßenmagazin Fiftyfifty und sechs unterschiedliche Gruppen der Düsseldorfer Friedensbewegung haben ein Filmbuch herausgebracht: “Napalm am Morgen” über den Vietnamkrieg und kritische US-Kriegsfilme. Der Autor Peter Bürger ist Theologe und gehört dem Ökumenischen Friedensnetz an. (mehr...)