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Ihre Suche nach "Peter Bürger" ergab 24 Treffer

25. August 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedenstauben und Soldatengeschick

Mit schöner Regelmäßigkeit zeigen Umfragen, dass eine sehr deutliche Mehrheit der Menschen in diesem Land den Afghanistan-Krieg ablehnt. Militarismus und Kriegsbegeisterung sind in der Zivilgesellschaft allenfalls als Randerscheinungen auszumachen. Dass die Bundeswehr ihre Propaganda-Aktivitäten immer aggressiver in Schulen, Arbeitsämtern, Kommunen, Medien etc. unterzubringen versucht, spricht gerade für eine solche Diagnose. Doch trotz alledem: die Friedensbewegung kommt mit ihrem Protest nicht im öffentlichen Raum an. Welche Wege schlägt die pazifistische Bewegung ein? Anmerkungen zum Antikriegstag 2010. Von Peter Bürger.

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12. August 2010 | Buchrezensionen
“Die Zeit der Sorge”

Buchempfehlung von Peter Bürger: Christoph Fleischmanns Religionskritik des Kapitalismus.

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06. November 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Keine Zukunft ohne Frieden - Der Israeli Uri Avnery erhält den “Blue Planet Award” von ethecon

ethecon, die "Stiftung Ethik und Ökonomie", setzt in diesem Jahr ein wichtiges Zeichen. In Zusammenarbeit mit Otto Piene, dem international bekannten Mitbegründer der Künstlergruppe ZERO, wird der "Blue Planet Award" 2009 dem israelischen Journalisten und Schriftsteller Uri Avnery verliehen. Dessen Einsatz für Frieden und Menschenrechte findet damit Würdigung als außerordentliches Engagement zum Erhalt und zur Rettung des "Blauen Planeten". Von Peter Bürger.

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11. Oktober 2009 | Gesellschaft
Eine Messe für Noah Chaim und seine Urenkel - Die Kirche und der zivilisatorische Ernstfall

Peter Bürger hat unter dem Titel "Die fromme Revolte - Katholiken brechen auf" soeben ein Buch mit Ermutigungen für Kirchenbewegung von unten veröffentlicht. Der folgende vom Verfasser für die Lebenshaus-Website bearbeitete Beitrag folgt einem Abschnitt aus dem Schlusskapitel des Buches. Darin sieht er durch den Klimawandel den "zivilisatorischen Ernstfall" gegeben und vertritt die Meinung, im dritten Jahrtausend müssten wir jede Theologie und jedes Christentum, die diesen durch den Klimawandel angezeigten Horizont nicht auf radikale Weise wahrnehmen, als Quacksalberei entlarven.

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02. September 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Napalm am Morgen - Das Vietnamkino und die Kulturarbeit der Friedensbewegung

Angesichts des übermächtigen "massenkulturellen Krieges" brauchen wir mehr Kulturarbeit in der Friedensbewegung. Die Erinnerung speziell an Vietnam wäre ein wichtiges Thema. Einst ersann man in Washington, der UdSSR in Afghanistan ein "eigenes Vietnam" zu bereiten. Heute wird am Hindukusch wieder ein endloser Krieg geführt. Die dreiste Regierungspropaganda hierzulande, die Missachtung der Bevölkerungsmehrheit, die Komplizenschaft der allermeisten Medien, die Reaktivierung von "Heldentum", das Schicksal traumatisierter Bundeswehrsoldaten … vieles erinnert auch bei uns an die Zeit des Vietnam-Krieges. Vielleicht wäre eine Losung "Raus aus Afghanistan-Vietnam!" gar nicht so verkehrt? Von Peter Bürger.

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07. Februar 2009 | Gesellschaft
“Paradoxe Intervention des Heiligen Geistes”

Der Vatikan hat sich im Januar 2009 offen der traditionalistischen "Priesterbruderschaft Pius X." angenähert und ohne Vorbedingungen die Exkommunikation von vier Lefebvre-Bischöfen aufgehoben. Deren Bewegung bekämpft seit Jahrzehnten das von Papst Johannes XXIII. einberufene Reformkonzil (1962-1965) und ist besonders auch für ihre Hetze gegen "die Juden" bekannt. Inzwischen ist eine weltweite Bewegung zur Verteidigung dieses letzten Konzils entstanden. Die Revolution kommt in der Kirche an. Ein Deutungsangebot dieser Tage. Von Peter Bürger.

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24. Oktober 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Obszön sind Krieg und allgegenwärtige Kriegskultur, nicht aber drastische antimilitaristische Satire

Ein Beitrag zur Diskussion um das Soldatensarg-Plakat der Berliner Gruppe BamM. Von Peter Bürger.

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01. Juli 2008 | Gesellschaft
“Liebe statt Selbstsucht und Gier”

In Paraguay haben die Menschen in diesem Jahr Fernando Lugo, den ehemaligen Bischof der Diözese San Pedro, zum Präsidenten gewählt. Lugo ist Vertreter einer Kirche der Armen, die - seit Jahrhunderten - einer Kirche der Eroberer und der Oberschicht gegenübersteht. Sein Wahlsieg und das breite Bündnis seiner Unterstützer zeigen: Die Theologie der Befreiung lebt. Sie ist eine wichtige Stimme beim Aufbruch in Lateinamerika. Von Peter Bürger.

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19. August 2007 | Buchrezensionen
“Ich weiß, dass ich nichts weiß”

In der 5., völlig überarbeiteten Auflage des Studienhandbuchs “Gewalt und Medien” vermitteln Michael Kunczik und Astrid Zipfel den Stand der empirischen Forschungen zu möglichen Mediengewalt-Wirkungen auf Individuen, insbesondere auf Kinder und Jugendliche. Da der Titel bereits in seiner früheren Form vielfach als Standardwerk gilt, sei betont: Andere Fragestellungen unter der Überschrift “Medien und Gewalt” nehmen im Buch nur wenig Raum ein. Eine Rezension von Peter Bürger.

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13. Juni 2007 | Gesellschaft
“Kirche Gib 8!”

Jubel über das nahende Ende der Bush-Ära vor dem Kölner Dom: Kritik an der Globalisierung bestimmte auch den Evangelischen Kirchentag in Köln. In einem Interview beantwortet der Theologe Ulrich Duchrow Fragen von Peter Bürger nach dem christlichen Beitrag zur Globalisierungskritik. Dabei treten deutliche Unterschiede zutage zum Reformdialog mit der Politprominenz, wie er im offiziellen Kirchentagsprogramm vorherrschte.

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12. Juni 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Zeit des zivilen Ungehorsams ist da!

Gewalt und Wunder - Heiligendamm und Rostock aus der Sicht eines christlichen Pazifisten. Von Peter Bürger.

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17. Mai 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Der Charme des Widerstands

Die Angst der Mächtigen vor der Gewaltfreiheit: Was soll die staatliche und mediale Einschüchterung von Kritikern der G8-Politik bezwecken? Von Peter Bürger.

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25. April 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 3: Abschied vom “gerechten Krieg” im Atomzeitalter

Die in der katholischen Weltkirche seit Benedikt XV. erzielten Klärungen ergeben ein Bekenntnis zum Internationalismus und zum globalen Gemeinwohl-Begriff, das Programm einer gerechten Weltordnung sowie die Zielvorgabe einer Zivilisation, die den Krieg vollständig ächtet und Konfliktlösungswege jenseits der militärischen Mittel entwickelt. Der Ökumenische Weltrat der Kirchen steht dem in nichts nach. Damit sind lange verschmähte Grundziele der Christinnen und Christen, die in den ersten drei Jahrhunderten Gewaltfreiheit praktizierten, rehabilitiert. Eine entsprechende Kirchenpraxis der Ökumene ist leider bis heute nicht nachgefolgt. Leider gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der gegenwärtige Papst aus Deutschland die Kritik an einer auf Profit und Krieg abzielenden Weltordnung weniger wichtig nimmt als seine Vorgänger. Von Peter Bürger.

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16. April 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 2: Die staatskirchliche Bellum-Iustum-Doktrin und ihre Folgen

Mit Kaiser Konstantins Bekenntnis zum Christentum im Jahr 313 wird die Unvereinbarkeit soldatischen Tötungsdienstes für Christen aufgehoben.Von nun an werden aus den Verfolgten des Imperiums zunehmend die neuen Herren hervorgehen. Ein Jahr später (314) verbietet dann bereits die vom Kaiser einberufene Regionalsynode von Arles für christliche Soldaten die Desertion aus der kaiserlichen Armee in Friedenszeiten. Von Peter Bürger.

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27. März 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 1: Dreihundert Jahre Gewaltfreiheit

Gewiss müsste der unvoreingenommene Historiker von einem fremden Stern beim Studium der Zivilisation ab dem 4. Jahrhundert nach Christus zu der Überzeugung kommen, der sogenannte christliche Kulturkreis habe auf dem Planeten Erde das Kriegshandwerk und die Technologie für Massenmorde zur höchsten Perfektion gesteigert. Von den Ursprüngen her ist es dem Christentum jedoch nicht in die Wiege gelegt worden, dass es einmal zur ideologischen Begleitmusik für eine kriegerische Zivilisation verkommen würde. Die Aussagen des Neuen Testaments über das Programm Roms lassen auf eine klare Analyse des räuberischen Imperiums und der sogenannten Pax Romana schließen. Von Peter Bürger.

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01. Januar 2006 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
“Gesundes Neues Jahr!” Wer trägt Verantwortung für die öffentliche Gesundheitssorge in unserer Gesellschaft? Die privaten Krankenkassen können auswählen, wen sie aufnehmen. Sie schielen auf die Bürger mit den _höchsten_ Einkommen. Einfache Leute mit ernsten Gesundheitsproblemen klopfen bei ihnen vergeblich an. Für sie muss die “AOK” einspringen. Auch viele christliche Sozialpolitiker meinen, wir bräuchten zukünftig eine allgemeine _Bürgerversicherung_. Um den Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin zu stoppen, sollen alle in einem gemeinsamen Boot sitzen. Nicht nur die niedrigen und mittleren Löhne bzw. Gehälter, sondern alle gesellschaftlichen Erträge wären dann Grundlage für die Finanzierung. Von Peter Bürger. (mehr...)
01. November 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Warum die christliche Friedensethik heute dringend zu Wort kommen muss Der Rekurs auf freien Handel und Rohstoffversorgung ergänzt heute wie selbstverständlich die vielbeschworene Verteidigung “gemeinsamer Werte”. Wirtschaftliche (bzw. sog. nationale) Interessen werden in Militärdoktrinen und ergänzenden Ministerreden als Teil der Militärpolitik klar benannt. Solange ökonomische Ziele das Programm der NATO bestimmen, müssten sich die Kirchen vom Konsens der christlichen Ökumene her allem verweigern, was - über die individuelle Soldatenseelsorge hinausgehend - als offizielle Stützung der Bundeswehr gewertet werden kann. Doch seit den 90er Jahren verhalten sich beide Großkirchen friedenspolitisch auffällig zurückhaltend, was sehr erklärungsbedürftig ist. Der Widerspruch muss endlich deutlich werden. Von Peter Bürger. (mehr...)
09. Oktober 2005 | Buchrezensionen
Ein eindrückliches und lesenswertes Zeugnis für das Überleben der Zivilisation Das neue Buch von Peter Bürger “Hiroshima, der Krieg und die Christen” enthält zwei Teile. In den ersten beiden Kapiteln wird eine historische Erinnerung an Hiroshima, Nagasaki und die Folgen unternommen, die beiden nachfolgenden beschäftigen sich mit der kirchlichen und theologischen Bedeutung des Themas “Atomwaffen” bzw. “Krieg”. Eine Buchbesprechung von Michael Schmid. (mehr...)
04. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Nach Hiroshima blieb ein Lernprozess der Zivilisation aus Seinem wichtigen Buch “Hiroshima - Geschichte und Nachgeschichte” (2005) stellt Florian Coulmas folgendes Zitat aus einem Film von Akira Kurosawa voran: “Jeder erinnert sich nur an das, was ihm angenehm ist.” Jede nationale, zumal jede imperiale Geschichtsschreibung krankt an den von Lifton beklagten Defiziten. Beim Thema Atombombe geht es nicht um eine einzelne Nation oder sogenannten “Antiamerikanismus”, sondern um die Zukunft der menschlichen Gattung. Die entsprechende US-Erinnerungskultur geht uns alle an. Von Peter Bürger. (mehr...)
05. April 2005 | Buchrezensionen
Kino der Angst - Studie über kriegssubventionierende US-Spielfilme und über Gegenstrategien Nach seiner jüngsten Buchveröffentlichung “Napalm am Morgen” (2004) über den kriegskritischen Vietnamfilm [www.napalm-am-morgen.de] hat der Düsseldorfer Publizist Peter Bürger nun eine 630 Seiten starke Studie über kriegspropagandistische US-Filme seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre abgeschlossen. Eine vergleichbare Darstellung dieses Gegenstandes liegt in der deutschsprachigen Literatur nicht vor. Der Titel: “Kino der Angst - Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood”. Es handelt sich dabei nicht um eine filmästhetische Betrachtung, sondern um einen Beitrag zur Friedensforschung. Eine Besprechung von Wolfgang Kuhlmann. (mehr...)
26. Februar 2005 | Buchrezensionen
No Peace Without Law Das Völkerrecht soll gewährleisten, dass überlebenswichtige Lernprozesse der menschlichen Zivilisation vor dem Schicksal von Eintags-Fliegen bewahrt bleiben. Sechs Jahrzehnte nach Gründung der UNO verbreitet die machtpolitische Propaganda nun in Sachen Völkerrecht Zynismus und resignative Stimmungen. Bundesverwaltungsrichter Dr. Dieter Deiseroth hält im Gegensatz dazu am geltenden Recht fest und zeigt in seinem neuen Buch auf, wie es im Rahmen der bestehenden internationalen Ordnung auch zum Zuge kommen könnte. Rezension zum Buch: “Stärkung des Völkerrechts durch Anrufung des Internationalen Gerichtshofs” von Dieter Deiseroth durch Peter Bürger. (mehr...)
01. Februar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kritische Gäste bei Struck-Vortrag wieder ausgeladen Kritische Gäste wurden beim Düsseldorfer Vortrag von Verteidigungsminister Struck vom Veranstalter wieder ausgeladen. Ursprünglich hatten sie eine herzliche Einladung erhalten. Kurz zuvor meldete sich jedoch ein Mitarbeiter des Veranstalters und wollte unter anderem wissen, welche Fragen (!) die Angemeldeten beim Struck-Vortrag stellen wollten. Das darauf genannte Themenbeispiel “Auslandseinsätze der Bundeswehr” qualifizierte er umgehend als “zu radikal”. In der Folge kam es zur Streichung von der Gästeliste. (mehr...)
26. April 2004 | Internationales, Militär und Krieg
“Napalm am Morgen” - Die Düsseldorfer Friedensbewegung legt ein Buch über Vietnam und kritische Kriegsfilme vor Das Straßenmagazin Fiftyfifty und sechs unterschiedliche Gruppen der Düsseldorfer Friedensbewegung haben ein Filmbuch herausgebracht: “Napalm am Morgen” über den Vietnamkrieg und kritische US-Kriegsfilme. Der Autor Peter Bürger ist Theologe und gehört dem Ökumenischen Friedensnetz an. (mehr...)