SuchergebnisseIhre Suche nach "Mohssen Massarrat" ergab 53 Treffer 19. Juni 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Anschlag auf die Demokratie
Die Volkshochschule der Stadt Osnabrück und der Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück hatten den Botschafter der Islamischen Republik Iran, Ali Reza Sheikh Attar, zu einer Podiumsdiskussion "Wohin bewegt sich der Iran?" für Dienstag, 22. Juni 2010, nach Osnabrück eingeladen, an der auch Prof. Dr. Mohssen Massarrat mitwirken sollte. Unmittelbar nach Bekanntgabe dieser Veranstaltung gelang es einem "Solidaritätsbündnis für die iranische Freiheitsbewegung", einer Initiative, mit massiven Drohungen und Einschüchterungen die Volkshochschule Osnabrück zur Absage der geplanten Veranstaltung zu veranlassen. Eine Stellungnahme von Mohssen Massarrat. (mehr...)26. April 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Abrüstung: Tabu frisst Sicherheit
Wer verhindern will, dass Iran sich die Atombombe besorgt, muss endlich Israels Atomwaffen in den Abrüstungsverhandlungen thematisieren. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)13. April 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Vorwand Atomwaffensperrvertrag: Über Alternativen zwischen Pest und Cholera im Iran-Atomkonflikt
Im Iran-Atomkonflikt schließen beide Seiten das eigentliche Problem des Konflikts, nämlich das israelische Atomwaffenarsenal, aus: die USA und andere westliche Staaten, weil sie kein Interesse daran haben, dass Israel abrüstet, - die Regierung der Islamischen Republik Iran, weil sie nicht eingestehen will, dass sie ihr eigenes Atomprogramm als Gegengewicht zum israelischen Atomprogramm hinter dem Atomsperrvertrag verbirgt. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)10. März 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Iran-Atomkonflikt ist bester Beweis für Untrennbarkeit der friedlichen von der militärischen Nutzung der Atomtechnik
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat warnt in einem Offenen Brief an zwei politisch Verantwortliche der Partei Bündnis 90/Die Grünen vor der drohenden Eskalation im Iran-Atomkonflikt. Kerstin Müller, MdB, Sprecherin der Grünen für Außenpolitik, und Omid Nouripour, MdB, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen, "haben sich in letzter Zeit für Sanktionen gegen Iran ausgesprochen und damit die gefahrvolle Strategie von USA und EU sich zu eigen gemacht." (Mohssen Massarrat). Wir dokumentieren den Offenen Brief von Mohssen Massarrat. (mehr...)01. Februar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Iran: Das Ende der Theokratie?
Iran steht vor einer neuen Revolution. Die Wahlen und deren offensichtlicher Betrug haben die Spaltung des Landes zu Tage gefördert. Die theokratische Herrschaft kann sich nur noch durch einen ölgeförderten Klientelismus am Leben erhalten und steht nun dort, wo der Schah vor dreißig Jahren gestanden hat. Nur durch eine kluge Politik, die auch Versöhnung bietet, kann ein friedlicher Machtwechsel herbeigeführt und die Demokratisierung des Landes ermöglicht werden. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)09. Januar 2010 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Offener Brief: Opel-Krise anders lösen: Arbeitszeitverkürzung statt Massenentlassung
In einem offenen Brief haben sich Wissenschaftler, Publizisten und Gewerkschafter an die Betriebsräte, den Gesamtbetriebsrat und den Europäischen Betriebsrat von Opel/General Motors Europa gewandt. In ihrem Schreiben sprechen sie sich gegen die in verschiedenen Verlautbarungen geäußerte Absicht des Opel-Gesamtbetriebsrats aus, Personalabbau und Lohnverzicht im Gegenzug für eine Beteiligung der Restbelegschaft am Unternehmenskapital von GM zu akzeptieren. Durch solch ein Vorgehen würde die Hauptlast der Krise auf die vom Personalabbau betroffenen Teile der Belegschaft abgewälzt. Es könne keinen Gewinn darstellen, wenn die Restbelegschaft am Unternehmenskapital beteiligt werde, während gleichzeitig mehrere tausend qualifizierte Menschen in die Erwerbslosigkeit entlassen werden, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schreiben, das wir nachfolgend dokumentieren. (mehr...)18. Dezember 2009 | Ökologie
Im Kasino von Kopenhagen
Der Klimagipfel wird nicht scheitern, dafür werden Merkel & Co schon sorgen. Sie werden die größte UN-Umweltkonferenz nutzen, um sich selbst als Klimaschützer zu feiern. Das Problem von Kopenhagen ist, dass es auf dem Kioto-Protokoll aufbaut - und das ist durch und durch beseelt vom Geist des Neoliberalismus, auf dessen Höhepunkt es 1997 als Grundlage der UN-Klimaschutzpolitik entstand. Darum wird "Hopenhagen" die Hoffnungen vieler Klimaschützer nicht erfüllen. Das Klima ist eben keine Bank - sonst wäre es längst gerettet worden. Von Mohssen Massarrat (mehr...)07. Dezember 2009 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Arbeit ist für alle da
Experiment OPEL. Es gibt eine realistische Alternative zu Werkschließungen und Massenentlassungen: Durch Arbeitszeitverkürzung ließe sich die Überkapazität des Autokonzerns abbauen. Mohssen Massarrat. (mehr...)22. November 2009 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Weniger wachsen - weniger arbeiten. Eine realistische Alternative
Für Mohssen Massarrat ist mit dem Ende des 20. Jahrhunderts das Zeitalter des ökonomischen Wachstums und der Konsumsteigerung in den Industrieländern des Nordens endgültig vorbei. Im 21. Jahrhundert stehen für ihn Umverteilung und nachhaltige Entwicklung auf der Tagesordnung. Er meint, dass ein Nullwachstum im Kapitalismus möglich ist, und zwar durch Senkung der Arbeitszeit und des Arbeitsvolumens. Erst durch die Verknüpfung dieser beiden gesellschaftspolitischen Strategien entsteht ein realisierbares und auch politisch mobilisierungsfähiges Reformprojekt mit ökologischer und sozialer Dimension. (mehr...)20. Oktober 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Iran: Souveränität als Störfall
Die Gespräche zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sollen zu einer Urananreicherung für iranische Anlagen im Ausland führen. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)16. Oktober 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Offener Brief an den Kasseler Friedensratschlag anlässlich dessen Kritik an Obamas Friedensnobelpreisverleihung
Das Nobel-Komitee hat den Friedensnobelpreis 2009 an US-Präsident Barack Obama verliehen. Der Bundesausschuss Friedensratschlag hat dazu in einer Stellungnahme Kritik geübt. Prof. Dr. Mohssen Massarrat bezieht in einem Offenen Brief nun Stellung gegen diese Kritik. Es geht ihm dabei vor allem darum, "vor Vereinfachungen zu warnen und auf unsere eigene Verantwortung für die Gestaltung einer anderen Welt aufmerksam zu machen." Weil seiner Meinung nach die Kontroverse um Obamas politisches Programm und seine bisherigen Leistungen uns alle in Europa angeht, richtet er sich mit seinem Offenen Brief nicht nur an den Kasseler Friedensratschlag, sondern an alle Kritiker und Befürworter von Obamas Politik. Wir dokumentieren den Offenen Brief von Mohssen Massarrat. (mehr...)13. August 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Iran vs. Israel: Netanjahu steht mit dem Rücken zur Wand
Die israelische Regierung versucht, mit militärischen Vorkehrungen für einen Angriff auf Irans Nuklearanlagen Barack Obamas neue US-Nahostpolitik zu unterlaufen. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)17. Juli 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Iran: Die Theokratie gerät ins Wanken
Das Land wird nicht von der Kluft zwischen Arm und Reich zerrissen, sondern von der Unzufriedenheit mit dem Mullah-Regime. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)11. Juli 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Die Bewegung für Demokratie und Emanzipation im Iran mit voller Kraft unterstützen
Mohssen Massarrat (Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Attac) und Pedram Shahyar (Bundes-Koordinierungskreis Attac) rufen in einer aktuellen Stellungnahme zur uneingeschränkten Unterstützung der Volksbewegung und begonnenen Revolution im Iran auf. Sie erläutern darin die soziale Zusammensetzung und den Charakter der Volksbewegung, die eindeutig gegen die Theokratie in der Islamischen Republik Iran gerichtet ist. Des weiteren setzen sie sich kritisch mit missverständlichen bis falschen Einschätzungen und Positionierungen eines Teils der internationalen Linken, einschließlich linker Staatspräsidenten in Südamerika, auseinander. (mehr...)23. Juni 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Offener Brief von Mohssen Massarrat an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel zu Iran
Mohssen Massarrat schreibt in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel anlässlich ihrer Haltung und Positionierung zum gegenwärtigen Konflikt im Iran, dass die Bundeskanzlerin im Unterschied zu Barack Obama offensichtlich leider eine Politik gegenüber dem Iran verfolge, die der Position der neokonservativen Republikaner näher stehe. Leider müsse man dahinter ein grundsätzliches Verständnisproblem vermuten, das sich immer wieder offenbare, ob seinerzeit bei der Nicht-Anerkennung der ersten demokratischen Wahlen in ganz Palästina oder jetzt im Zusammenhang mit dem inneriranischen Konflikt. 23. Juni 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Irans neue Revolution: Fakten und Missverständnisse
Reaktionen in Deutschland auf die Ereignisse im Iran sind vielfach durch Missverständnisse über die neue Volksbewegung geprägt. Sie werden deren Ursachen nicht gerecht. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)17. Juni 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Iran: Reform durch Revolution
Der in Gang gekommene Aufruhr ist nicht mehr zu stoppen. Die Gegner der Diktatur haben keine Angst vor den Schlägertrupps der Basidji-Milizen, der paramilitärischen Verteidiger des Systems. Diese werden vielmehr in die Flucht geschlagen. Die um ihre Stimme Betrogenen und Gedemütigten befreien sich von ihrer Lethargie. Sie fühlen sich zu Hunderttausenden auf den Straßen von Teheran als eine geballte Kraft, die stark genug ist, um sich gegen die Beleidigungen eines populistischen Machthabers zu wehren, der sich seiner mit Geldgeschenken gekauften Macht und der Legitimation eines uneinsichtigen geistlichen Staatsoberhaupts sicher wähnte. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)12. Februar 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Chomeinis ewiger Schatten
Revolutionen gibt es, wenn die da oben nicht mehr können und die da unten nicht mehr wollen. Die Erklärung Lenins trifft auch auf die Islamische Revolution im Iran zu. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)30. Oktober 2008 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Reiche aller Länder, bereichert Euch!
Neoliberale Kernschmelze: Warum es falsch ist, die Finanzkrise isoliert zu sehen. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)29. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Ölreichtum zwischen Segen und Fluch: Beispiel Iran
Iran ist der viertgrößte Ölexporteur der Welt und der Ölpreis steigt und steigt. Eigentlich verfügt Irans Regierung über finanzielle Rahmenbedingungen, von denen manch andere Regierungen in den Industrie- und Entwicklungsländern nur träumen können. Eigentlich hätte der iranische Präsident auch die einmalige Chance, durch schlüssige Industrieprojekte mehrere Millionen von Arbeitsplätzen zu schaffen und die Arbeitslosenrate von offiziell 20 % drastisch zu senken. Wie kommt es aber, dass genau dies nicht geschieht, und dass im Gegenteil die Inflation über 20 % beträgt, die Kaufkraft der Lohn- und Gehaltsabhängigen ständig abnimmt und reiche Schichten immer reicher und arme Schichten immer ärmer werden? Von Mohssen Massarrat. (mehr...)06. Juli 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Bombardiert Israel iranische Atomanlagen …
Israel hat am Wochenende bestätigt, dass die eigene Luftwaffe jüngst bei Manövern im Mittelmeer Bombenabwürfe auf iranische Atomanlagen geprobt hat. Gleichzeitig meldeten sich israelische Militärs zu Wort, die einen baldigen Militärschlag gegen Teheran nicht ausschließen. Aus diesem Grund dokumentierte die Wochenzeitung FREITAG die aktualisierte Version eines Kapitels aus dem neuen Buch des Osnabrücker Sozial- und Regionalwissenschaftlers Mohssen Massarrat Kapitalismus - Machtungleichheit - Nachhaltigkeit. (VSA-Verlag, Hamburg), das sich mit den Beziehungen zwischen den USA und Israel beschäftigt. (mehr...)15. Dezember 2007 | Ökologie
So sicher wie das Amen in der Kirche
Was sollte Kyoto II qualitativ Neues leisten im Vergleich zu Kyoto I? Der Weltklima-Gipfel in Bali ist dazu eindeutige Aussagen schuldig geblieben. Bindende Reduktionsziele und der Emissionshandel werden nicht ausreichen, um bis 2050 den Ausstoß von Kohlendioxid um 50 Prozent zu senken. Diese Instrumente haben schon bei Kyoto I nicht gehalten, was sie versprachen. Kyoto II wird scheitern, wenn es keine revolutionär veränderte Praxis beim Handel mit Kohlendioxid-Emissionen gibt. Von Mohssen Massarrat. 21. November 2007 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Chancengleichheit als Universalprinzip
Anfang November wurde im Rathaus der Stadt Osnabrück der Politik- und Sozialwissenschaftler Mohssen Massarrat feierlich aus seiner Tätigkeit an der Universität der Stadt verabschiedet. Mit seinen Arbeitsschwerpunkten Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Energiepolitik, Friedens- und Konfliktforschung sowie Sozialökologische Ökonomie hat sich Professor Massarat national und international über Jahrzehnte hinweg einen Namen gemacht. Wir dokumentieren seine Abschiedsvorlesung vom 2. November leicht gekürzt. (mehr...)06. November 2007 | Buchrezensionen
Die Demokratie demokratisieren
Deglobalisierung: In seinem neuen Buch plädiert der Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat für den Übergang von der Konkurrenzdemokratie zur dialogisch-kooperativen Demokratie. Von Sabine Kebir. (mehr...)21. September 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Stoppt den Wahnsinn!
Zu Wochenbeginn hat der französische Außenminister Bernard Kouchner den Atomstreit mit Teheran als die größte internationale Krise der Gegenwart bezeichnet. Man müsse auf “das Schlimmste vorbereitet sein”. Kouchner ließ keinen Zweifel, dass er darunter einen Krieg gegen den Iran versteht. Ein Truppenabzug aus Afghanistan wäre ein wichtiger Schritt, um einen Krieg gegen den Iran zu verhindern. Von Mohssen Massarrat. (mehr...) 10. August 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Mohammed und die Brandstifter
Sehenden Auges: Die amerikanischen Rüstungspläne für den Nahen und Mittleren Osten sind so rational wie irrsinnig. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)23. Juni 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Hamas stand mit dem Rücken zur Wand
Im Gespräch: Der Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat über einen verhinderten Bürgerkrieg, ein Komplott der Fatah und die verdorbene Lust auf Demokratie. (mehr...)09. Juni 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Yassir Arafats größter Fehler
Missachtete Volkssouveränität: Der Alleinvertretungsanspruch der PLO während des Oslo-Prozesses in den neunziger Jahren ist eine entscheidende Ursache für die derzeitigen innerpalästinensischen Konflikte. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)13. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Sieg nach Punkten
Medien-Fight: Der PR-erfahrene Tony Blair hat eine PR-Schlacht gegen die Islamische Republik Iran klar verloren. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)15. Februar 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Militärindustrieller Komplex
Der Militärindustrielle Komplex (MIK) in den USA ist ein gigantisches Netzwerk und umfasst zunächst die Rüstungsindustrie mit fünf Großkonzernen, die aufgrund ihrer Dominanz und ihres direkten Einflusses auf das Pentagon als einzigem Waffenkäufer einen echten Wettbewerb nicht zu befürchten haben und den Markt oligopolistisch unter sich aufteilen. Das Netzwerk ist seit Beginn des Kalten Krieges in der einzigartigen Position, die Rolle der USA in der Weltpolitik maßgeblich zu beeinflussen. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)12. Januar 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Die Kreuzfahrer sind voller Ungeduld
“Demokratien” gegen “Islamofaschisten”: Vom Kampfbegriff zur Kriegsallianz. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)22. September 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Wenn der Papst den vernünftigen christlichen Gott aus dem Talar zaubert
Der deutsche Papst sollte aufpassen, nicht als ein Papst, der Kriege schürt, in die Geschichte einzugehen. Der polnische Papst hat immerhin - und er tat dies ausdrücklich vor der Irak-Invasion - jeden Krieg verdammt. Der Nahostexperte Mohssen Massarrat im Gespräch über eine Rede in Regensburg und den Schlagabtausch der Kulturen und Konfessionen. (mehr...)16. September 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Kein heimtückischer Plan
Was wäre geschehen, hätte die Hisbollah in höchster Bedrängnis Mittelstrecken-Raketen auf Tel Aviv abgefeuert? Diese Frage stellte vor vier Wochen Mohssen Massarrat in der Zeitung Freitag 33 vom 18. August. Vielleicht, so Massarrats Erwägung, wollte die israelische Führung mit ihren massiven Luftangriffen einen Gegenschlag auf das eigene Kernland provozieren, um dann gegen den Iran vorgehen zu können. Ein solcher “heimtückischer Plan” wäre militärisch unsinnig, argumentiert nun Jürgen Rose. (mehr...)16. September 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Antwort auf Jürgen Rose: Waghalsige Spekulationen
Mohssen Massarrat hat die Erwägung angestellt, dass die israelische Führung mit ihren massiven Luftangriffen gegen Libanon vielleicht einen Gegenschlag auf das eigene Kernland provozieren wollte, um dann gegen den Iran vorgehen zu können. Ein solcher “heimtückischer Plan” wäre militärisch unsinnig, argumentierte daraufhin Jürgen Rose. Auf Roses Einwände reagiert nun seinerseits Mohssen Massarrat. (mehr...)21. August 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Ein heimtückischer Plan
Ernstfall: Was wäre geschehen, hätte die Hisbollah in höchster Bedrängnis Mittelstrecken-Raketen auf Tel Aviv abgefeuert? Von Mohssen Massarrat. (mehr...)16. August 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Wächst mit dem Libanon-Krieg die Gefahr eines Militärschlages gegen den Iran?
Im Gespräch: Der Politikwissenschaftler und Nahost-Experte Mohssen Massarrat über die erste, zweite und dritte Front im Nahen und Mittleren Osten. (mehr...)22. Mai 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Entschlossene Geschlossenheit
Wenn die US-Seite auch künftig nicht anderes vorzuweisen hat als Unnachgiebigkeit und die stereotype Formel "völliger Verzicht auf jede Anreicherung von Uran", wird Teheran klar nein sagen. Deshalb wollen ja die Vereinigten Staaten auf jeden Fall eine neue UN-Resolution, die in der Aussage klar ist und ihnen mehr Handlungsspielraum verschafft als die bisherigen Beschlüsse des Sicherheitsrates in Sachen Iran. Sie bestehen auf dem Bezug zu Kapitel VII der Charta und damit auf der Option Militärschlag. Von Mohssen Massarrat. 21. April 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Noch ein endloser Blitzkrieg?
Iran: Bush will den Krieg - und Ahmadinedschad scheut ihn nicht. Dabei dient die Atlantische Geschlossenheit nur dazu, die EU in eine US-Intervention zu verwickeln - Russlands Kompromiss wäre ein Ausweg. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)25. März 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Frau Merkel kann einen Iran-Krieg verhindern
Im Gespräch: Der Politikwissenschaftler, Nah- und Mittelost-Experte Mohssen Massarrat über Zugeständnisse in Teheran, die rote Linie und den Charme eines russischen Kompromisses. (mehr...)10. März 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Der Countdown läuft
Vor über einem Jahr enthüllte Seymour Hersh die Taktik der US-Neokonservativen im Atomkonflikt mit dem Iran, sie würden zur Tat schreiten, “sobald die EU-Diplomatie scheitert”. Nun ist es soweit. Jetzt kann und will George Bush handeln: Zunächst ein befristetes Ultimatum, dann Sanktionen mit dem Ziel, Iran in eine Eskalationsdynamik zu treiben, die schließlich in einen Luftkrieg münden könnte. Es muss allen Ernstes damit gerechnet werden, dass sich Bush, Rumsfeld und Cheney den Zenit der Eskalation, auf den sie seit zwei Jahren akribisch hinarbeiten, nicht werden entgehen lassen und mit oder ohne Sicherheitsratsbeschluss spätestens im April losschlagen. Von Mohssen Massarrat.
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17. Februar 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Eine unmoralische Kriegskoalition
Die Indizien für einen bevorstehenden Luftkrieg gegen Iran verdichten sich allmählich zur Gewissheit. Die inzwischen zusammen gebastelte “moralische” Kriegsallianz ist eine Stärke, aber auch eine Schwäche von Bushs Kriegsstrategie. Gelänge es der deutschen Friedensbewegung, Merkel schon jetzt auf ein unmissverständliches “auf keinen Fall Krieg” festzulegen, würde die “moralische” Front abbröckeln und Bushs Kriegsplan wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Genau hier liegt die Chance der Friedensbewegung, im Unterschied zum Irak einen Iran-Krieg tatsächlich noch zu verhindern. Von Mohssen Massarrat.
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12. Februar 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Eine dritte Intifada ist möglich
Es wäre sicher zu weit gegangen, hätte sich Kanzlerin Merkel während ihres ersten Besuches im Nahen Osten mit führenden Politikern von Hamas getroffen. Aber musste sie mit dem amtierenden israelischen Premierminister in der gleichen Sprache sprechen? Musste sie die Forderungen seines Kabinetts an Hamas eins zu eins übernehmen und übersehen, dass Israel auch eine Konfliktpartei ist, die es durchaus verdient, mit Kritik bedacht zu werden? Ist sich die Bundeskanzlerin darüber im Klaren, dass sie damit die Lunte für eine neue Gewalteskalation mit gezündet hat? Von Mohssen Massarrat.
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21. Januar 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Vieles erinnert an die Zeit vor dem Kosovo-Krieg
Im Gespräch: Der Nahost- und Energie-Experte Mohssen Massarrat über das iranische Sicherheitsdilemma und eine europäische Diplomatie im Dienste der amerikanischen Schlachtordnung.
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26. Dezember 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Ahmadinedschads präventiver Krieg
Was will Mahmud Ahmadinedschad mit seinem Israel feindlichen Populismus eigentlich? Ist er ein verwirrter Irrer oder ausgerasteter Fundamentalist, will er von seinem innenpolitischen Versagen ablenken, wie von vielen behauptet wird? Warum hat er seine Attacken wiederholt und jedes Mal verschärft? Warum hält sich sein ernstzunehmender Rivale Rafsandjani mit Kritik zurück, warum pflichtet ihm der Revolutionsführer Khamenei indirekt sogar bei, warum distanzieren sich die Führer in der arabisch-islamischen Welt nicht vom iranischen Präsidenten? Der Nobody im Präsidentenamt ist in der arabischen Welt ein populärer Politiker, bei den Radikalen gar ein Held. Von Mohssen Massarrat.
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01. September 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Mit einer großen Lüge in einen neuen Krieg
Angesichts des Irak-Desasters muss man nicht einer Verschwörungstheorie anhängen, um einen Krieg gegen Iran für möglich zu halten. Die irakische Realität übertrifft inzwischen bei weitem die vielerorts vor dem Krieg geäußerten Befürchtungen. Im Falle Irans würden die Folgen noch unvergleichlich dramatischer und weit reichender sein als im Irak. Die Dramatik und Dimension eines möglichen US-Krieges gegen den Iran warnt vor allem uns in Europa, nicht nur sehenden Auges die nächste Eskalationsstufe abzuwarten, sondern nach Auswegen zu suchen, bevor es zu spät ist. Noch ist nicht alles verloren. Von Mohssen Massarrat.
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12. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Atomkonflikt mit dem Iran: Befreiungsschlag in letzter Minute?
Auf der EU lastet derzeit im Zusammenhang mit Iran große Verantwortung - auch wenn die Frage erlaubt sein muss, ob eine Eskalation überhaupt noch verhindert werden kann. Die Verhandlungsstrategie der Troika Deutschland, Frankreich und Großbritannien ist in eine Sackgasse geraten, und dem Iran wird die moralische Schuld für dieses Scheitern zugeschoben. Eine Situation, die zwangsläufig eintreten musste, weil sich die EU um den eigentlichen Konfliktkern herumgemogelt und der Iran das eigene Sicherheitsproblem hinter der friedlichen Nutzung der Atomenergie versteckt hat. Ein neuer Golfkrieg kann nur durch eine atomwaffenfreie Zone in der Region gebannt werden. Von Mohssen Massarrat.
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26. Mai 2005 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Strategie für eine andere Welt
De-Globalisierung - Anmerkungen zu dem neuen Buch des Globalisierungskritikers Walden Bello durch Mohssen Massarrat.
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12. Februar 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Haltet den Dieb
Sind Islam und Demokratie vereinbar? Dies ist die in den westlichen Diskursen über die islamische Welt - nicht zuletzt angesichts der Wahlen im Irak - am häufigsten gestellte Frage. Dahinter verbirgt sich oft die Auffassung, wonach der Islam das Haupthindernis für die Demokratisierung islamischer Gesellschaften sei und im Umkehrschluss das Christentum per se eine Demokratie kompatible Religion darstelle. Nicht der Islam, wohl aber der Wohlstand im Westen steht im Gegensatz zur Demokratie in den Ölstaaten. Von Mohssen Massarrat.
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01. November 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Iran: Das Spiel mit dem Feuer
Wenn der Streit um das Teheraner Atomprogramm eskaliert, sind Militärschläge der USA und Israels nicht mehr auszuschließen - die EU trägt dafür eine Mitverantwortung. Von Mohssen Massarrat.
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20. Oktober 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Den Gegenpol besetzen - Chancen für eine multilaterale Weltordnung
Trotz des Desasters im Irak bleiben die USA absehbar ökonomisch und erst recht militärisch mächtig genug, ihren Unilateralismus mit Hilfe einer Allianz der Willigen quer über den Globus für Jahre in der jetzigen oder in abgeschwächter Form fortzusetzen. Nicht zuletzt der Verlauf der Debatte um eine neue Irak-Resolution zeugt davon. Für eine multilaterale Ordnung besteht nur dann eine reale Chance, wenn in Amerika selbst die politische Legitimation des Unilateralismus zu bröckeln beginnt und die Argumente des Multilateralismus überzeugen. Von Mohssen Massarrat.
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21. April 2003 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Wenn die Knappheit regiert
Mohssen Massarrat macht im Zusammenhang von Ölpreisen, Ökosteuern und dem Konzept einer nachhaltigen Klimaschutzpolitik einen Vorschlag.
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21. April 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensmacht Europa
Während in Irak noch die Bomben fallen, wird parallel schon über die Nachkriegsordnung im Nahen und Mittleren Osten diskutiert. Mohssen Massarrat unterbreitet dazu den Vorschlag einer “Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO)”. Sie könnte zugleich den Einfluss der Europäer gegen das Weltmachtstreben der USA stärken.
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05. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Viel Angst in den Knochen - Geostrategie am Golf
Mohssen Massarrat setzt sich mit der Geostrategie der USA in der Golfregion auseinander. Er vertritt die Meinung, dass die USA mit dem Irak in der Hinterhand Ausfall ihres Öllieferanten Saudi-Arabien kompensieren und die Ölwaffe nach Belieben gegen jedermann einsetzen könnten.
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