Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.




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Ihre Suche nach "Michael Schmid" ergab 167 Treffer

26. März 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Vor 50 Jahren: Der erste Ostermarsch in Deutschland

Vor 50 Jahren, an Ostern 1960, fand der erste Ostermarsch in der Bundesrepublik Deutschland statt, an dem sich einige hundert Menschen beteiligten. Daraus wurde dann in den folgenden Jahren die Ostermarsch-Bewegung, eine massenhafte außerparlamentarische Bewegung. Diese damals ganz neue Aktionsform - dreitägige Märsche, unabhängig von Großorganisationen organisiert - hat zur ersten "Neuen Sozialen Bewegung" und zur außerparlamentarischen Opposition in der Bundesrepublik geführt. Nach einer Unterbrechung in den 70er Jahren wurde ab 1980 wieder an diese Ostermarsch-Tradition angeknüpft, die sich bis heute fortsetzt. Doch wie ist es überhaupt zu dieser Ostermarsch-Bewegung gekommen und welchen Verlauf hat sie genommen? Von Michael Schmid.

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12. Dezember 2009 | Gesellschaft
“Lebens-Lauf” - Eine Fortsetzungsgeschichte

Michael Schmid geht in seinem Beitrag auf Reaktionen ein, die es auf seinen "Lebens-Lauf"-Artikel hin gab und vertieft nochmals die positiven Effekte eines aktiven, bewegungsreichen Lebens und gesunder Ernährung.

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11. Dezember 2009 | Gesellschaft
Lebensbedingungen in westlichen Gesellschaften lassen Depressionen deutlich zunehmen

Michael Schmid knüpft in der Einleitung zum Rundbrief Nr. 63 von Lebenshaus Schwäbische Alb an den tragischen Suizid des Fußballnationaltorwarts Robert Enke an und macht die neoliberal geprägten Lebensbedingungen für zunehmende Depressionen mitverantwortlich.

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18. Oktober 2009 | Gesellschaft
Lebens-Lauf

Michael Schmid geht in einem Beitrag auf die Stichworte "Laufen - Frieden - Lebenshaus" und deren Zusammenhänge ein.

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03. Oktober 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
In der DDR-Gesellschaft auf den Spuren von Martin Luther King

Friedensgebete und Demonstrationen, dann "Runde Tische" und schließlich freie Wahlen - innerhalb von wenigen Monaten zerriss die Friedliche Revolution den "Eisernen Vorhang" und hob damit die Teilung Europas auf. Die Sehnsucht nach Freiheit beendete 40 Jahre DDR ohne Blutvergießen. Schorsch Meusel berichtet in einem Interview über seine Erfahrungen als Pazifist in der DDR, die Rolle von Martin Luther King für die DDR-Opposition, Stasi-Schikanen, die Friedliche Revolution von 1989 und die Zeit danach.

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03. Oktober 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
1989 erzwangen Protestbewegungen “von unten” Auflösung herrschender Machtapparate

Michael Schmid schreibt in der Einleitung zum Rundbrief Nr. 62 von Lebenshaus Schwäbische Alb über 20 Jahre Friedliche Revolution in der DDR, die Überwindung des "Eisernen Vorhangs", neu entstandene Mauern und der Notwendigkeit des "Mauern überwinden" (Motto der Ökumenischen Friedensdekade 2009).

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07. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
64 Jahre Hiroshima und Nagasaki - Atomwaffen abschaffen!

Michael Schmid geht in seiner Rede am 6. August 2009 bei einer Mahnwache in Gammertingen anlässlich des 64. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er geht kurz auf die irrsinnigen atomaren Gefahren während des Kalten Kriegs ein, aber auch auf die gegenwärtigen. Er unterstützt das Ziel einer vollständigen Ächtung und Abschaffung der Atomwaffen bis 2020, das weltweit zahlreiche Friedensgruppen fordern. Hin als wichtigen Schritt zu diesem Ziel fordert er von der Bundesregierung, dass Deutschland bis 2010 atomwaffenfrei wird.

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10. Juni 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Pessimismus ist der Luxus der Reichen

Michael Schmid schreibt in der Einleitung zum Rundbrief Nr. 61 von Lebenshaus Schwäbische Alb über die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise, Chancen in der Krise und Zeichen der Hoffnung, Aktionen gegen die Klimakatastrophe und zu Erfahrungen mit Demonstrationen beim NATO-Gipfel in Kehl/Straßburg und dadurch aufgeworfene Fragen von Demonstrationsrecht, Gewalt und Gewaltfreiheit.

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11. März 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Alles andere als friedliches Landleben…

Michael Schmid schreibt in der Einleitung zum Rundbrief Nr. 60 von Lebenshaus Schwäbische Alb über den Gaza-Krieg, Kriege in Irak und Afghanistan, die NATO als Interventionsbündnis des Westens, Atomausstieg und den persönlichen Umstieg zu Erneuerbaren Energien.

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10. März 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Experimente mit der Gewaltfreiheit: Auf einem ungewöhnlichen Lebensweg. Wolfgang Sternstein zum 70. Geburtstag

Am 12. März 2009 wird Wolfgang Sternstein 70 Jahre alt. Er ist Friedens- und Konfliktforscher mit dem Schwerpunkt Theorie und Praxis der gewaltfreien Aktion. Seit über 30 Jahren arbeitet er in der Bürgerinitiativen-, Ökologie- und Friedensbewegung. Er hat an zahlreichen gewaltlosen Aktionen teilgenommen, stand deswegen mehr als ein Dutzend Mal vor Gericht und war neunmal für sein gewaltfreies Engagement im Gefängnis. Eine Würdigung von Michael Schmid.

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07. März 2009 | Buchrezensionen
Eindrucksvolles Handbuch über die Sozialen Bewegungen in Deutschland seit 1945

Das von Roland Roth und Dieter Rucht herausgegebene Handbuch "Die sozialen Bewegungen in Deutschland seit 1945" macht deutlich, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Beteiligung in sozialen Bewegungen, politischen Kampagnen, Bürgerinitiativen und Protestgruppen einen festen Platz im Repertoire des bürgerschaftlichen Engagements erobern konnte. Es eignet sich als Nachschlagewerk für politische interessierte Menschen, die sich mit dem "anderen Deutschland" befassen wollen. Und wer an diesen Bewegungen teilgenommen hat oder teilnimmt, dem kann das Werk zur Einordnung eigener Aktivitäten in die Geschichte dieser Republik dienen. Schließlich bietet es reichlich Stoff für die Auseinandersetzung mit aktuellen und zukünftigen Protesten. Eine Besprechung von Michael Schmid.

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09. November 2008 | Gesellschaft
70. Jahrestag der Pogromnacht: Mahnung zum entschiedenen Eintreten gegen alle Formen von Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt

Bei einer Mahnwache zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2008 in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) hielt Michael Schmid eine Ansprache, in der auf die Ereignisse am 9. November 1938 einging und darauf, warum es wichtig ist, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazi-Diktatur mahnend wach zu halten.

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04. Oktober 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Otto Umfrid - Urvater der Friedensarbeit

Otto Umfrid war zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein im In- und Ausland renommierter Pazifist und im Jahr 1914 sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Der 1857 im württembergischen Nürtingen geborene evangelische Pfarrer widersetzte sich dem damaligen geistigen Klima der Aufrüstung vor dem 1. Weltkrieg. Von Michael Schmid.

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31. August 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Vor 25 Jahren: “Prominentenblockade” am Pershing-Depot in Mutlangen

Am 1. September 1939 überfiel Hitler-Deutschland Polen und löste den Zweiten Weltkrieg aus. Am 1. September 1983 bewegten sich um 5.45 Uhr rund 1.000 Menschen auf das Pershing-Depot in Mutlangen bei Schwäbisch Gmünd zu. Ein Blitzlichtgewitter prasselte auf sie nieder. Das war der Auftakt einer dreitägigen Großblockade. Das Besondere bei dieser Aktion vor 25 Jahren war die Beteiligung von etwa 150 bekannten Personen - Schriftsteller, Künstler, Frauen und Männer der Kirche, Politiker, Ärzte, Richter und Staatsanwälte, Hochschullehrer, etc. Mutlangen kam in die Schlagzeilen der Weltpresse. Anlässlich des 25. Jahrestages dieser "Prominentenblockade" beginnen wir, Artikel zum Thema "Mutlangen" in die Lebenshaus-Website einzustellen. Von Michael Schmid.

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04. August 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zum Hiroshima-Tag 2008: Ausstieg aus dem Atomzeitalter

63 Jahre nach den verbrecherischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima am 6. August 1945 und Nagasaki am 9. August 1945 erleben wir, wie die Atomwaffenmächte ihre Arsenale optimieren und andere Staaten in den Besitz von Atomwaffen zu kommen trachten. Das Risiko eines Atomwaffeneinsatzes steigt dadurch aber außerordentlich an. Um künftige Atomkatastrophen zu verhindern, ist die Beseitigung der tödlichen Zwillinge Atomwaffen und Atomenergie. Für einen Ausstieg aus dem Atomzeitalter muss weiterhin von der gesellschaftlichen Basis her Druck gemacht werden. Von Michael Schmid.

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27. Juli 2008 | Ökologie
Kampf um globale Ressourcen - Verteilungsgerechtigkeit statt Militarisierung!

Zur Neige gehende Reserven einerseits und wachsender Bedarf andererseits führen zwangsläufig zu steigenden Energiekosten, die einschneidende Gefahren für die Weltwirtschaft bergen und das soziale Gefüge von Gesellschaften zu zerreißen drohen. Konflikte um die Verfügbarkeit bis hin zu Kriegen um “billige” Restressourcen sind in dieser Entwicklung angelegt. Auch ein Land wie Deutschland, das unter derzeitigen Vorzeichen stark von Energieeinfuhren abhängig ist, sorgt dafür, dass ihm der Energiehahn nicht zugedreht werden kann. Nicht nur, aber auch mit militärischen Mitteln. Eine grundlegende Energiewende ist notwendig. Von Michael Schmid.

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20. Juni 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
15 Jahre Lebenshaus: Mit Konstruktivem beginnen

Am 20. Juni 1993 wurde in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie gegründet. Michael Schmid hat in einem Artikel Rückblick gehalten und einen kurzen Ausblick auf die weitere Arbeit gegeben.

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12. Juni 2008 | News
30 Jahre: “Frieden schaffen ohne Waffen”

Das heute weithin bekannte Motto “Frieden schaffen ohne Waffen” ist am 12. Juni 1978 entstanden, also vor genau 30 Jahren. Es stammt vom langjährigen Mitglied des Lebenshauses Ulli Thiel, der als damaliger Geschäftsführer des baden- württembergischen Landesverbandes der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) diesen Slogan ins Leben gerufen hat. Und vor 25 Jahren hatte er die Idee zu der Menschenkette. Mehr dazu in einem Interview mit Ulli Thiel.

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10. Juni 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
30 Jahre “Frieden schaffen ohne Waffen”, 25 Jahre Menschenkette

Wer kennt es nicht das Motto: "Frieden schaffen ohne Waffen", das in den 70er Jahren entstanden ist und inzwischen sogar in Schulbücher Eingang gefunden hat? Und zumindest die Älteren unter uns werden sich auch noch an die denkwürdige Menschenkette am 22. Oktober 1983 erinnern, die aus Protest gegen die geplante Stationierung neuer Atomraketen über 108 Kilometer von Stuttgart bis nach Neu-Ulm gebildet wurde. Weniger bekannt ist wahrscheinlich, wer der Urheber dieser beiden denkwürdigen Ideen ist. Dabei handelt es sich um Ulli Thiel aus Karlsruhe, der vor 30 Jahren das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" ins Leben gerufen hat und vor 25 Jahren die Idee zu der Menschenkette hatte. In einem Interview fragt Michael Schmid bei Ulli Thiel nach, wie es dazu kam.

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17. Mai 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Erkenntnisse durch glaubwürdiges Handeln untermauern

Atomares Inferno oder atomwaffenfreie Zukunft, ehemalige Atomwaffenlager, Energiewende, überflüssig gewordenes Mitleid und Ermutigung sind Stichworte in einem Artikel von Michael Schmid.

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01. Mai 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Martin Luther King: Vor 40 Jahren ermordet, heute Vorbild für Gewaltfreiheit

Vor 40 Jahren, am 4. April 1968, ist Martin Luther King ermordet worden. Damit wurde jäh eine Ära beendet, die Mitte der 1950er Jahre im Süden der USA begonnen hatte. Damals wurde der schwarze Pfarrer zum Wortführer und Symbol einer Bürgerrechtsbewegung, die mit Mitteln des gewaltfreien Widerstands gegen die Rassentrennung kämpfte. In seinen letzten Lebensjahren war King zum schärfsten Kritiker des Vietnam-Kriegs geworden. Er rief zur Kriegsdienstverweigerung und zum zivilen Ungehorsam gegen Bundesgesetze auf. Und er thematisierte fortan ständig den Zusammenhang von Rassismus, Armut und Krieg. Von Michael Schmid.

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04. April 2008 | News
Vor 40 Jahren ermordet: Martin Luther King, Kämpfer für Gewaltfreiheit

Am 4. April 1968 wurde der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King in Memphis/Tennessee ermordet. Bekannt geworden ist King zunächst als Führer der Bürgerrechtsbewegung, die sich entschieden gegen die Rassentrennung einsetzte. In den letzten Jahren seines Lebens kam noch der Einsatz gegen den Vietnam-Krieg sowie für eine Überwindung der Armut dazu. Von King gäbe es auch 40 Jahre nach seiner Ermordung noch viel zu lernen. Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Reden von King sowie viele Artikel, in denen sein Leben bzw. einzelne Aspekte gewürdigt werden.

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21. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Vor 25 Jahren: Ostermarsch zu Atomraketen in Inneringen und Großengstingen

Es gab eine Zeit, die noch gar nicht so lange zurückliegt, da sind auf unserer idyllischen Schwäbischen Alb nicht nur Bäume in den Himmel gewachsen, sondern auch Raketen. Und zwar Raketen mit Atomsprengköpfen, die den hunderttausendfachen Massenmord gebracht hätten, wären sie eingesetzt worden damals zu Zeiten des Kalten Krieges. Es war vor genau 25 Jahren, vom 1. bis 3. April 1983, als uns friedensbewegte Menschen ein dreitägiger Ostermarsch zu den beiden Atomwaffenstellungen Inneringen und Großengstingen führte. Von Michael Schmid.

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20. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Fünf Jahre Irak-Krieg: Der Krieg muss beendet, die Besatzungskräfte müssen abgezogen werden

In einer Rede bei der Mahnwache “Den Krieg im Irak beenden. Bundeswehr raus aus Afghanistan. Auslandseinsätze stoppen” am 20.03.2008 in Gammertingen ging Michael Schmid insbesondere auf den Irak-Krieg und dessen destrasöse Folgen ein. Außerdem ging er auf die lange, lebendige Tradition der Ostermarsch-Bewegung ein und schloss mit Zitaten von Gandhi und King anlässlich der 60. und 40. Jahrestage ihrer Ermordung.

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17. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kleinarbeit und Aufbruch - die siebziger Jahre

Die ehemaligen Teilnehmer der “Kampagne für Demokratie und Abrüstung” und der übrigen Außerparlamentarischen Opposition wandten sich Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre vielfältigen neuen oppositionellen Ansätzen zu. Trotz dieser Abkehr von großen Teilen der außerparlamentarischen Opposition gab es in den siebziger Jahren doch noch Interesse an der antimilitaristischen Arbeit.  Teil IV der Dokumentation “Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982. Von Uli Jäger und Michael Schmid.

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16. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Ostermarsch-Bewegung

Viele Atomwaffengegner waren entschlossen, trotz des Endes der Kampagne "Kampf dem Atomtod" weiterzuarbeiten und die Lehren aus den gemachten Erfahrungen zu ziehen. Sie folgten ihrer Erkenntnis, ihren Protest unabhängig von Großorganisationen selber "von unten" zu organisieren. 1960 fand der erste Ostermarsch in Deutschland mit einigen hundert Menschen statt. Daraus wurde dann eine massenhafte außerparlamentarische Bewegung. Teil III der Dokumentation "Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982. Von Uli Jäger und Michael Schmid.

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13. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Kampagne “Kampf dem Atomtod”

Die Äußerung von Adenauer am 5. April 1957 auf einer Pressekonferenz: “Unterscheiden Sie doch die taktischen und die großen atomaren Waffen. Die taktischen Waffen sind nichts weiter als die Weiterentwicklung der Artillerie. Selbstverständlich können wir nicht darauf verzichten, dass unsere Truppen auch in der normalen Bewaffnung die neueste Entwicklung mitmachen”. Daraufhin begann sich gegen die geplante atomare Bewaffnung der Bundeswehr eine Opposition herauszubilden. Erst Ende Februar 1958 begann die Kampagne “Kampf dem Atomtod” “zu der sich die SPD jetzt durchgerungen hatte. Teil II der Dokumentation “Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982. Von Uli Jäger und Michael Schmid.

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12. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Opposition gegen die Wiederbewaffnung

Als spontane Reaktion großer Bevölkerungsteile auf die Pläne der Bundesregierung zur Wiederbewaffnung entstand zu Beginn der fünfziger Jahre die unorganisierte “Ohne-mich”-Bewegung, in der sich viele, auch gegensätzliche Positionen als Unmutsäußerungen wiederfanden. Teil I der Dokumentation “Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982. Von Uli Jäger und Michael Schmid.

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12. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982

Wer sich heute in der Friedensbewegung engagiert, kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Oder könnte es zumindest. Denn relativ selten werden die Verbindungslinien zur historischen Friedensbewegung genügend mitbedacht. In Deutschland wurden nach 1945 die Traditionen der historischen Friedensbewegung wieder aufgegriffen, zunächst durch die Opposition gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik, die Anti-Atomtod-Bewegung und die Ostermarschbewegung. Nachzulesen ist das in der Broschüre “Wir werden nicht Ruhe geben …”.  Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland 1945 - 1982. Geschichte, Dokumente, Perspektiven von Uli Jäger und Michael Schmid.

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28. Februar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Literatur zur Geschichte der Friedensbewegung (Teil VI der Serie)

Literaturverzeichnis aus der Broschüre “Wir werden nicht Ruhe geben…”. Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland 1945 - 1982. Geschichte, Dokumente, Perspektiven.

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14. Februar 2008 | Buchrezensionen
Befreiung im 21. Jahrhundert

Helmut Thielen legt mit seinem neuen Buch "Befreiung im 21. Jahrhundert" wiederum ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Gesellschaft jenseits von Kapital und Staat vor. Mit seinen produktiven Ideen und seiner manches Mal polemisch zugespitzten Kritik, mit seinen Gedanken zu Widerstand und zu konstruktiven Alternativen zeigt der Autor Wege für die dringend notwendigen Veränderungen auf. Eine reichhaltige Fundgrube mit zahlreichen Anregungen für alle, die schon heute etwas Neues und Richtiges beginnen wollen oder schon begonnen haben. Von Michael Schmid.

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30. Januar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mahatma Gandhi: “Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg”

Unter der Führung von Mohandas K. Gandhi beteiligten sich Millionen von Menschen am Freiheitskampf gegen die britische Kolonialherrschaft - und der größten Befreiungsbewegung des 20. Jahrhunderts gelang es, ohne Gewaltanwendung das koloniale Joch abzuschütteln. Kann für uns heute noch anderes interessant sein als allenfalls Gandhis historische Leistung als gewaltfreier Befreiungskämpfer wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen? Gedanken zur Aktualität Gandhis anlässlich seines 60. Todestages am 30. Januar 2008. Von Michael Schmid.

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24. Dezember 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Politik aus der Minderheitenposition: Erfolg nicht zur letzten Kategorie machen

Jeder kritischen Minderheit, die zu einem anderen Leben beitragen möchte, früher oder später die Frage nach Erfolg und Erfolglosigkeit stellt. Das Ergebnis der wahrgenommenen oder tatsächlichen Erfolglosigkeit kann dann Frustration und Entmutigung sein. Wie aber wehren wir uns gegen die eigene Apathie und gegen das erdrückende Gefühl der Ohnmacht? Von Michael Schmid.

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30. Oktober 2007 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
“Armut in der Welt: Wie solidarisch ist unser Lebensstil?”

Ist es angesichts der mörderischen Armut in unserer Welt zu verantworten, ein Gebäude für teures Geld wärmezudämmen? Ist es also gerechtfertigt, Geld für Dinge auszugeben, die aus Sicht der Armen als purer Luxus erscheinen müssen? Wie solidarisch ist unser Lebensstil? In einem Referat hat sich Michael Schmid mit diesen Fragen beschäftigt.

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21. Oktober 2007 | Buchrezensionen
Gegen das Vergessen: Lebensgeschichten von Opfern des Nazi-Terrors

Wir wissen um die vielen Millionen Opfer der Nazi-Diktatur. Doch es stellt eine Überforderung dar, sich ein Bild von vielen Millionen toten und überlebenden Opfern zu machen. Dagegen kann ich mich in das Schicksal einzelner Menschen noch ein Stück weit hineinversetzen, kann mir ihr eigenes Entsetzen und das ihrer Angehörigen noch vorstellen, kann mich davon berühren lassen. Genau dies leisten zwei Bücher in sehr eindrücklicher Weise, die hier vorgestellt werden. Mit dem Schildern einzelner Lebensgeschichten von Opfern des Nazi-Terrors wird eine Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit geschlagen. Und zurück. Von Michael Schmid.

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01. September 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Angesichts von Armut und Unrecht: Solidarität üben, zumindest im Kleinen

Die zunehmende Armut in Deutschland steht dem Ziel sozialer Gerechtigkeit komplett entgegen. Eine Gesellschaft ist nur dann gut und gerecht, wenn die Einzelnen die sichere Chance haben, sich in Würde und Freiheit zu verwirklichen. Doch gerade diese Chance wird Menschen in Armut verweigert. Gemessen am Leitbild soziale Gerechtigkeit besteht hier also angesichts der sozialen Verwerfungen eine große Herausforderung. Von Michael Schmid.

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26. August 2007 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Frieden durch Sonne. Persönliche Energie-Einsparpotentiale am Beispiel Lebenshaus

Michael Schmid ist überzeugt: Der persönliche Umgang mit Energie spielt für Krieg und Frieden eine große Rolle. Seine lebensnahen Beschreibungen sind Anreiz für große und kleine Haushalte.

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06. August 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
25 Jahre: “Schwerter zu Pflugscharen” - Einwöchige Sitzblockade vor dem Atomwaffenlager in Großengstingen im Sommer 1982

Für großes Aufsehen hatte sie damals gesorgt, die gewaltfreie Aktion, die vor 25 Jahren bei Großengstingen auf der Schwäbischen Alb stattfand. Vom 1. bis 8. August 1982 wurde unter dem Motto "Schwerter zu Pflugscharen" eine Woche lang das dortige Atomwaffenlager blockiert, in dem sich damals sechs Atomsprengköpfe für Lance-Kurzstreckenraketen befanden, jeder mit der doppelten Sprengkraft der Hiroshima-Bombe ausgestattet. Rund 750 Menschen beteiligten sich an dieser gewaltlosen Aktion, mehrere hundert von ihnen bekamen Strafbefehle, jahrelang folgten Gerichtsprozesse. Anlässlich der runden Jahreszahl dieser Blockade soll an diese gewaltfreie Aktion erinnert werden. Von Michael Schmid.

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29. Mai 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Otto Umfrid - als “Friedenshetzer” verspottet, verachtet, verfemt und verkannt

Vorbilder sind wichtig für unser eigenes Engagement. Am 2. Mai jährte sich zum 150. Mal der Geburtstag eines Mannes, der nur wenig bekannt ist: Otto Umfrid. Der 1857 in Nürtingen geborene Otto Umfrid fast vollständig in Vergessenheit geraten, obwohl er viel bewegt hat. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts machte er sich im In- und Ausland einen Namen als "hervorragendster Theoretiker das Pazifismus", der 1914 sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde. Von Michael Schmid.

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25. Mai 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Elisabeth Käsemann: Vor 30 Jahren von argentinischen Militärs ermordet

Am 24. Mai 1977 wurde Elisabeth Käsemann in Argentinien von Militärs ermordet. Am 7. März 1977 war die 30jährige Deutsche verhaftet und in ein Folterzentrum gebracht worden. In der Nacht vom 23. auf den 24 Mai 1977 wurde sie gemeinsam mit anderen Häftlingen “zur Verlegung” gerufen. “Verlegung”, das war den Gefangenen bewusst, war das Todesurteil. Kurz darauf wurde Elisabeth Käsemann hingerichtet. Von Michael Schmid.

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07. April 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kriegsgegner melden sich zu Wort

Interview der Schwäbische Zeitung (SZ) mit Michael Schmid über den echten und den virtuellen Ostermarsch.

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04. April 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
39. Todestag von Martin Luther King

Vor genau 39 Jahren, am 4. April 1968, wurde Martin Luther King ermordet. Als er am Abend auf dem Balkon des Lorraine Motel in Memphis, Tennesse, stand, wurde er mit einem gezielten Schuss niedergestreckt. Wenig später starb er in einem Hospital. Er war gerade einmal 39 Jahre alt geworden, als er ermordet wurde. Viele seiner Gedanken sind heute noch sehr aktuell. Und sein Einsatz für die Gewaltfreiheit birgt einen Schatz, den es weiter zu heben gilt. Von Michael Schmid.

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24. Februar 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Stalking” in Deutschland künftig strafbar

Nach jahrelanger kontroverser Diskussion in Politik und Rechtswissenschaft hat der Bundesrat im Februar endgültig einem Gesetz zugestimmt, das die in den vergangenen Jahren unter dem Begriff Stalking bekannt gewordene Gewalt zum Strafbestand erhebt. Einem Täter, der jemandem nachstellt, drohen damit bis zu drei Jahre Haft. In besonders schweren Fällen - wenn Gesundheit oder Leben des Opfers in Gefahr sind, oder der Betroffene zu Tode gekommen ist - können bis zu zehn Jahre Haft verhängt werden. Allerdings wird das neue Anti-Stalking-Gesetz kein Allheilmittel sein können. Von Michael Schmid.

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05. Februar 2007 | Buchrezensionen
Simone Weil und der Anarchismus

Simone Weil (1909-1943), französische Philosophin, Lehrerin, Fabrikarbeiterin und Kämpferin im Spanischen Bürgerkrieg, wurde hierzulande in erster Linie als religiöse Denkerin wahrgenommen, als Gottessucherin, als christliche Mystikerin. Dieses Bild von ihr wurde vor allem durch Schriften des letzten Lebensabschnitts der 1943 im Alter von erst 34 Jahren Verstorbenen genährt. Dass sie eine radikale Gesellschaftskritikerin war, fand hierzulande bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein kaum Berücksichtigung. Zu einer Veränderung des Bildes der französischen Philosophin könnte nun das Buch "Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der Anarchismus" beitragen, das vom Verlag Graswurzelrevolution herausgegeben wurde. Von Michael Schmid.

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19. November 2006 | Gesellschaft
Eintreten gegen Ausgrenzung und Verletzung von Menschenwürde

Seit 15 Jahren findet jedes Jahr während der Ökumenischen Friedensdekade "Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer von Gewalt und Euthanasie" an der Gedenkstätte in Mariaberg statt. Diese Gedenkstätte wurde als Mahnung und Erinnerung an 61 Menschen aus den Mariaberger Heimen in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) errichtet, die 1940 Opfer der Euthanasie durch die Nazidiktatur wurden. Eine Rede von Michael Schmid bei der Veranstaltung am 19. November 2006 mit einer kleinen Einführung zu den Hintergründen der Gedenkstätte und aktuellen Bezügen.

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02. Oktober 2006 | Ökologie
“Kein Atommüll-Endlager im Donautal und auch nicht anderswo! Erst Stilllegung, dann Endlagersuche!”

Zwei Regionen in Baden-Württemberg - im Kreis Konstanz und entlang der Donau - eignen sich möglicherweise für ein Atommüll-Endlager, wird in einer Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) festgestellt. Dagegen gibt es Protest. Michael Schmid geht in einer Rede auf die Hintergründe ein und fordert vor einer Endlagersuche zunächst die Stilllegung der AKWs.

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21. September 2006 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
“Gerade soziale Projekte benötigen zinsloses Geld für ihre notwendigen Investitionen”

In den letzten Jahren gab es einen Trend zur Gründung von zahlreichen Stiftungen von Organisationen etwa in der Friedens- und Umweltbewegung. Sie beabsichtigen zumeist damit, aus den Erträgen des angelegten Kapitals ihre eigene Arbeit zu finanzieren. Problematisch ist aber der Weg, auf dem diese Gelder erwirtschaftet werden: selbst beim Anlegen so genannter “ethischer Kriterien” folgt aus dem Zwang zur Rendite der Zwang zum Wirtschaftswachstum, der sowohl die ökologischen Grundlagen unserer Erde zerstört als auch die globale Umverteilung des Volksvermögens von den erwerbstätigen Menschen zu den Kapitalbesitzern bewirkt, zu denen auch die Stiftungen zählen. Interview mit Ullrich Hahn.

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21. September 2006 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Ein Traum auf dem Weg zur Verwirklichung

Beim Rundbrief von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. gibt es ein kleines Jubiläum: gerade ist die Nummer 50 herausgekommen. Wir haben dies zum Anlass genommen, nochmals in der ersten Nummer vom April 1994 nachzulesen. Darin hatten wir die Ziele und Vorhaben unseres damals noch sehr jungen Vereins vorgestellt und einige Erfahrungen aus den ersten Monaten beschrieben. In der jetzigen 50. Jubiläumsausgabe des Rundbriefs zitieren wir einige Passagen von damals und schreiben einige Gedanken dazu auf. Verbunden mit diesem Rückblick ist ein Blick in Gegenwart und Zukunft. Dies betrifft insbesondere das alternative Finanzierungsmodell des Lebenshauses. Von Michael Schmid und Katrin Warnatzsch.

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30. August 2006 | Buchrezensionen
Arno Gruen: “Ich will eine Welt ohne Kriege!”

Bereits der Titel des neuen Buchs von Arno Gruen drückt aus, dass der 83-jährige Psychoanalytiker an seinem Traum einer Welt ohne Krieg und Gewalt festhalten möchte. Entstanden ist ein aufrüttelndes Manifest, in dem es um die Überwindung von Kriegen geht, aber auch darum, jede Art von Gewalt zu überwinden. Gruen vertritt die Meinung, zum Verständnis für Krieg und Gewalt reiche eine Betrachtung von politischen, ökonomischen und ideologischen Gesichtspunkten nicht aus. Es seien Menschen, die Kriege führen. Deshalb interessiert ihn besonders die Frage, was Menschen dazu treibt, anderen Gewalt anzutun oder solche zu dulden. Von Michael Schmid.

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08. August 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
61 Jahre Hiroshima und Nagasaki - Atomwaffen abschaffen! Stoppt den Krieg im Nahen Osten!

Wir sind zusammengekommen, um der Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki vor 61 Jahren zu gedenken und ebenso der Opfer der aktuellen Kriege in Nahost. Keinesfalls dürfen wir es beim Gedenken belassen. Das Erbe von Hiroshima, das Leiden der Überlebenden, das Wissen um den atomaren Schrecken, aber auch das Wissen um die grausame Wirkung “konventioneller” Waffen, die wir jetzt täglich im Fernsehen geboten bekommen, verpflichtet uns zum Handeln. Packen wir es gemeinsam an: Setzen wir uns ein für eine atomwaffenfreie Welt bis 2020. Setzen wir uns ein für eine Welt ohne Krieg! Von Michael Schmid.

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04. Mai 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
20 Jahre Tschernobyl mahnen: Atomkraftwerke abschalten, Atomwaffen abschaffen

Der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. gemeinsam mit der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) haben am 26.04.2006 zu einer Mahnwache in Gammertingen eingeladen, um an die Katastrophe von Tschernobyl zu erinnern, ihrer Opfer zu gedenken und sich für eine grundlegende energie- und friedenspolitische Wende auszusprechen. Das Motto lautete: "20 Jahre Tschernobyl mahnen: Atomkraftwerke abschalten, Atomwaffen abschaffen". Wir dokumentieren den Redebeitrag von Michael Schmid.

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07. Januar 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Lebenshaus 2006: Weiter mit Doppelstrategie in Gesellschaft einbringen Eine Doppelstrategie bedeutet für das Lebenshaus Schwäbische Alb: Einerseits ganz konkretes Engagement mit und für einzelne Menschen, Aufbau einer Alternative im Kleinen. Und andererseits unternehmen wir durch Informations-, Bildungs- und insbesondere auch durch Bündnisarbeit den Versuch, so in unsere Gesellschaft und in die Politik hineinzuwirken, dass möglichst Reformen zustande kommen, die diesen Namen verdienen, und die in eine gerechte, friedvolle und ökologisch verträgliche Richtung weisen. Ein Beitrag von Michael Schmid aus dem Lebenshaus-Rundbrief Nr. 47 vom Dezember 2005. (mehr...)
09. Dezember 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensnobelpreis 2005: Kritik wegen Verleihung an IAEO Am 10. Dezember 2005 wird der Friedensnobelpreis in zwei gleichen Teilen an die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO bzw. IAEA) und ihren Generaldirektor Mohammed El-Baradei verliehen. Die IAEO kann unter ihren Voraussetzungen zu einer friedlichen Welt nichts beitragen. Insofern ist die Verleihung des Nobelpreises an diese Behörde eine Fehlentscheidung. Und bei allem Respekt für Mohammed El-Baradei: Aus dem Kreis der für den Friedensnobelpreis 2005 Nominierten hätte es andere gegeben, die sich sehr eindeutig für atomare Abrüstung und Frieden einsetzen. Von Michael Schmid. (mehr...)
05. Dezember 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
5. Dezember 1955: Beginn des Busboykotts in Montgomery Vor genau 50 Jahren, am 5. Dezember 1955, begannen schwarze Bürgerinnen und Bürger von Montgomery mit einem Busboykott. Der damals noch unbekannte Martin Luther King wurde zum Vorsitzenden der Montgomery Improvement Association (MIA) gewählt. Ab diesem Zeitpunkt gab er Ton und Tempo der Bewegung an. Innerhalb weniger Monate war er vom unbekannten Pfarrer zum anerkannten Führer und Symbol der schwarzen Bürgerrechtsbewegung aufgestiegen. Sein gewaltfreier Einsatz setzte die Rassisten ins Unrecht und gab schwarzen Menschen eine neue, bis dahin nicht gekannte Identität. Der Boykott wurde 381 Tage durchgeführt und endete mit einem Erfolg. Von Michael Schmid. (mehr...)
30. November 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Vor 50 Jahren: Busboykott in Montgomery Genau vor 50 Jahren geschah in der Stadt Montgomery, Hauptstadt von Alabama, USA etwas, das sich zu einer spektakulären, erfolgreichen gewaltfreien Aktion entwickeln sollte. Sie wurde ausgelöst, weil die damals 42-jährige afro-amerikanische Bürgerin Rosa Parks am 1. Dezember 1955 auf ihrem Platz im Bus sitzen blieb, als sie vom Busfahrer aufgefordert wurde, ihn an einen Weißen abzutreten. Ihre Verhaftung zog einen über einjährigen Busboykott nach sich. Martin Luther King wurde zum Führer einer kraftvollen Bürgerrechtsbewegung, welche nachhaltige Auswirkungen auf die Gesellschaft der USA und weit darüber hinaus haben sollte. Zum 50. Jahrestag der Verhaftung von Rosa Parks am 1. Dezember 2005 wird zu einem landesweiten Streiktag in den USA aufgerufen. Von Michael Schmid. (mehr...)
18. November 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Hiroshima: Verbrechen gegen die Menschlichkeit” Gründe für die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die unmittelbaren und mittelbaren Folgen sowie aktuelle atomare Risiken. Vortrag bei der Eröffnungsveranstaltung zur Aussstellung “Hiroshima mahnt - Nie wieder Krieg” am 9.11.2005 in Gammertingen. (mehr...)
25. Oktober 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Amerikanische Bürgerrechtlerin Rosa Parks gestorben Am 24. Oktober 2005 ist die US-Bürgerrechtlerin Rosa Parks im Alter von 92 Jahren in Detroit gestorben. Rosa Parks ist als die Frau bekannt geworden, die sich am 1. Dezember 1955 in Montgomery (Alabama) geweigert hatte, ihren Sitzplatz für einen Weißen zu räumen. Damit verstieß sie gegen die damals in Bussen und Restaurants der US-amerikanischen Südstaaten geltende strikte Rassentrennung. Rosa Parks wurde durch die Polizei festgenommen und ins Gefängnis geworfen. Der symbolische Akt des zivilen Ungehorsams von Rosa Parks und ihre Festnahme sollten zum Startzeichen für einen über einjährigen Boykott von Bussen in Montgomery werden, der die Überwindung der Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung zum Ziel hatte. Von Michael Schmid (mehr...)
09. Oktober 2005 | Buchrezensionen
Ein eindrückliches und lesenswertes Zeugnis für das Überleben der Zivilisation Das neue Buch von Peter Bürger “Hiroshima, der Krieg und die Christen” enthält zwei Teile. In den ersten beiden Kapiteln wird eine historische Erinnerung an Hiroshima, Nagasaki und die Folgen unternommen, die beiden nachfolgenden beschäftigen sich mit der kirchlichen und theologischen Bedeutung des Themas “Atomwaffen” bzw. “Krieg”. Eine Buchbesprechung von Michael Schmid. (mehr...)
01. September 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Krieg kann nicht humanisiert, Krieg kann nur abgeschafft werden Vor 66 Jahren, am 1. September 1939, überfielen nationalsozialistische deutsche Truppen Polen. Damit wurde ein Krieg begonnen, der später als der 2. Weltkrieg in die Geschichtsbücher einging. Ein Krieg, der erst 6 Jahre später, also vor 60 Jahren, zu Ende gebracht wurde. Ein grausamer, brutaler, verbrecherischer Krieg, der über 55 Millionen Menschen den Tod brachte. An diesem Jahrestag sollten wir uns erneut klar machen: Krieg ist keine Lösung! Jeder Tote ist ein Toter zu viel! Es gilt u.a. Kleinwaffen zu ächten, einen Iran-Krieg zu verhindern und die EU zu entmilitarisieren. Redemanuskript von Michael Schmid für die Mahnwache am Antikriegstag in Gammertingen (Kreis Sigmaringen). (mehr...)
31. August 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Warum musste mein Sohn im Irak sterben?” Cindy Sheehan, die im vergangenen Jahr ihren Sohn Casey im Irakkrieg verloren hat, ist es mit ihrer Mahnwache vor Bushs Urlaubs-Ranch gelungen, große Aufmerksamkeit und Solidarität zu bewirken. Inzwischen hat die Antikriegsbewegung in den USA durch ihren Protest neuen Aufschwung bekommen. Der Präsident dagegen kommt mit seiner Kriegspolitik zunehmend unter Druck. Cindy Sheehan macht deutlich, dass es nicht immer erst ganz vieler Menschen bedarf, um überhaupt handeln zu können. Von Michael Schmid. (mehr...)
26. August 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Leben um zu lieben Am 16. August 2005 wurde Frère Roger Schutz während des Abendgebets in Taizé mit Messerstichen getötet. Die Botschaft und das Leben von Frère Roger haben einen starken Einfluss auf hunderttausende von Menschen gehabt. Sie haben auch mit zur Entstehung des Lebenshauses beigetragen. Wie so viele zieht es uns immer wieder nach Taizé, weil wir dort spirituelle Nahrung bekommen und daran erinnert und bestärkt werden, Engagement und Kontemplation als untrennbare Einheit zu leben. Angesichts des gewaltsamen Todes des 90-jährigen Gründers und Priors der Communauté de Taizé folgt ein persönlich gehaltener Artikel von Michael Schmid, in dem das Lebenswerk von Frère Roger gewürdigt wird. (mehr...)
26. August 2005 | News
28. August 1963: Martin Luther Kings Rede “Ich habe einen Traum” king.28.August.63.Washington.jpgAm 28. August jährt sich die berühmt gewordene Rede “I have a dream” des Führers der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Eine Gelegenheit, wieder einmal auf die umfangreiche Artikel-Sammlung zu Martin Luther King auf der Internetseite des Lebenshauses hinzuweisen und zum Stöbern einzuladen. Dort wird nicht nur die berühmte Rede “Ich habe einen Traum” dokumentiert, sondern es finden sich zahlreiche Artikel und Reden von und über King. (mehr...)
09. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Nie wieder Hiroshima und Nagasaki! Nie wieder Hibakusha! Frieden schaffen, ohne Waffen!” Michael Schmid geht in seiner Rede am 8. August 2005 bei einer Mahn- und Gedenkveranstaltung in Gammertingen anlässlich des 60. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er führt weiter ein paar Gedanken dazu aus, warum die atomaren Gefahren in der Gegenwart so groß wie nie zuvor sind. Schließlich plädiert er dafür, den atomaren Schreckensszenarien die eigene Vision entgegenzusetzen: Atomwaffenfrei bis 2020. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Was den Menschen von Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist Die völlig ungewöhnliche Situation, in der sich die überlebenden Opfer der Atombombenabwürfe befanden und heute noch befinden, hat eine besondere Bezeichnung für sie entstehen lassen: “Hibakusha”. Hibakusha, die angefangen haben, über die erlittenen Schrecken zu reden, versuchen in ihren Berichten das Unvorstellbare in Worte zu fassen. Die Weitergabe der Augenzeugenberichte der überlebenden Opfer des atomaren Infernos ist von besonderer Bedeutung. In einer mit Atomwaffen vollgestopften Welt allemal. Von Michael Schmid. (mehr...)
28. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima-Gedenktag: Die atomaren Gefahren sind sehr groß heute In einer Grußbotschaft zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in Wien deutet Michael Schmid die großen aktuellen Gefahren eines Atombombeneinsatzes an und bringt seine und die Verbundenheit des Lebenshauses mit der Wiener Friedensbewegung im Einsatz für atomwaffenfreie Welt zum Ausdruck gebracht. Auf Einladung der Wiener Friedensbewegung nehmen jedes Jahr zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie engagierte FriedensaktivistInnen und FriedensforscherInnen zur Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt und aktuellen friedenspolitischen Fragen Stellung. (mehr...)
15. Juni 2005 | Buchrezensionen
“Krieg ist der Mord auf Kommando” Dieser Satz von Pierre Ramus hat der gerade von Beatrix Müller-Kampel herausgegebenen Sammlung historischer Texte zum Thema Friedenskonzepte seinen Titel gegeben. Ramus steht in diesem Buch exemplarisch für die anarchistische Konzeption, die im Staat die entscheidende Kriegsursache erkannte und zur Verweigerung und schließlich Revolution gegen den Krieg aufrief. Die andere Tradition im Kampf gegen den Krieg, die pazifistische, setzte darauf, dass durch zunehmende Rationalität auch die zwischenstaatlichen Beziehungen zivilisiert würden. Diese Strömung wird insbesondere an der Person Bertha von Suttner (1843 - 1914) aufgezeigt. Insgesamt eine interessante Publikation, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregen kann. Von Michael Schmid. (mehr...)
07. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Forderung nach Abzug der US-Atomwaffen: Bundesregierung löst ihre Versprechen nicht ein Noch vor einem Monat kündigten Bundesminister den aktiven Einsatz für den Abzug von Atomwaffen aus Deutschland an. Nun treffen sich die NATO-Verteidigungsminister als Nukleare Planungsgruppe am 9./10. Juni in Brüssel. Die beste Gelegenheit, den Abzug der Atomwaffen gegenüber NATO und USA zu thematisieren. Doch das Thema steht nicht auf der Tagesordnung! Laut SPIEGEL-Online vom 4. Juni 2005 hat Rot-Grün bei der Forderung nach Abzug aller amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland einen stillen Rückzug angetreten. Friedensinitiativen wollen mit einer E-Mail-Aktion intervenieren. Von Michael Schmid. (mehr...)
02. Juni 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Jahrzehntelang unermüdlich aktiv für Frieden und Gerechtigkeit - Klaus Vack ist 70 geworden Am 17. Mai 2005 ist unser Lebenshaus-Mitglied Klaus Vack 70 Jahre alt geworden. Zwei Tage zuvor konnte seine Frau Hanne ihren 65. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich! Seit der Remilitarisierung Westdeutschlands Mitte der 50er Jahre hat sich Klaus immer in vorderster Front in der Friedensbewegung engagiert. Gemeinsam mit seiner Frau Hanne hat er sein Leben fast ausschließlich der Arbeit in außerparlamentarischen Organisationen und Bewegungen gewidmet. Von Michael Schmid. (mehr...)
04. Mai 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Bausoldatenzeit führte zum Friedensengagement in DDR Im vergangenen September trafen sich ehemalige DDR-Bausoldaten zu einem Kongress in Potsdam. Einer der Teilnehmer war Rudolf Albrecht. Er war in den 60er Jahren Bausoldat in der DDR. Mit einem NEIN zur Waffe ging er zum “Dienst” und kam mit einem JA zum Friedensengagement zurück. Dieses war so, dass es auch die Aufmerksamkeit der Stasi auf sich zog. Rudolf Albrecht, fand später heraus, dass er von der “Staatssicherheit” als OV (= Operativer Vorgang) “Pazifist” beäugt wurde und freut sich, dass diese sein Anliegen mit dem richtigen Begriff verschlüsselt hat. Rudolf Albrecht antwortet in diesem Interview auf die Fragen von Michael Schmid. (mehr...)
02. Mai 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zehntausende aus aller Welt bei Anti-Atomwaffendemonstration in New York - Deutsche Jugenddelegation “NPT Youth Action” vor Ort Am 1. Mai versammelten sich vor der UNO in New York einige zehntausend Menschen. Ihr Anliegen, eine atomwaffenfreie Welt. Ihr Weg führte die Teilnehmenden von der UNO in den Central Park, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Initiiert wurde die Veranstaltung von den beiden Friedensorganisationen “Abolition Now!” und “United for Peace and Justice” mit dem Motto “No Nukes! No Wars!”. Unter den Kundgebungsteilnehmern befand sich auch eine über 30-köpfige Jugenddelegation aus Deutschland, die sich selbst NPT-Youth Action nennt. Zwei 16jährige aus Berlin und Heidelberg hatten die Möglichkeit, vor der großen Menschenmenge zu reden. (mehr...)
09. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
60. Jahrestag - Hiroshima mahnt: Atomwaffenfrei bis 2020! Dieses Jahr jähren sich die amerikanischen Atombombenabwürfe auf die beiden japanischen Städte Hiroshima (6.8.1945) und Nagasaki (9.8.1945) zum 60. Mal. Es ist wichtig, dass dies ein weltweites Jahr des Gedenkens und der Aktionen für eine atomwaffenfreie Welt wird. Es gilt zu erinnern an den damaligen Schrecken und das unendliche Leid, das mit diesen beiden Atombombenabwürfen hunderttausenden von Menschen angetan wurde. Solidarität mit den Opfern muss aber vor allem heißen, künftiges Leiden solchen Ausmaßes zu verhindern. Junge Menschen engagieren sich im Mai 2005 bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages bei den Vereinten Nationen in New York für atomare Abrüstung. Von Michael Schmid. (mehr...)
14. März 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
75. Jahrestag des berühmten Salzmarsches in Indien Am 12. März 2005 haben sich hunderte von Anhängerinnen und Anhänger Mahatma Gandhis im indischen Ahmedabad versammelt, um sich von dort aus auf den Weg des Salzmarsches zu begeben. Am 12. März 1930 hatte Mahatma Gandhi gemeinsam mit einer Gruppe von 78 ausgesuchten Freiwilligen in Ahmedabad den berühmt gewordenen Salzmarsch begonnen. Am 6. April 1930 las Gandhi einen Klumpen Salz am Strand bei Dandi auf und brach damit gezielt das Salzgesetz, laut dem nur der Staat Salz herstellen durfte. Von Michael Schmid. (mehr...)
07. März 2005 | Ökologie
Argumente für eine erneuerbare Energiewende Zu Beginn des 3. Jahrtausends ist der Energieverbrauch der Menschheit größer denn je - mit dramatischen Folgen nicht nur für Klima und Umwelt, sondern ebenso für die politische Weltlage. Im Folgenden kurz zusammengefasst ein paar Argumente für einen raschen Umstieg auf Erneuerbare Energien. Es geht um “Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne”, “Ausstieg aus der gefährlichen Atomstromerzeugung”, “Klima schützen, Klimakatastrophe aufhalten”, “Sonne macht keinen Unterschied zwischen Nord und Süd” und “Arbeitsplätze schaffen - regionale Wirtschaft fördern”. (mehr...)
21. Februar 2005 | Buchrezensionen
Mit Martin Luther King für ein anderes Amerika Der Theologe und Friedensforscher Hans-Eckehard Bahr hat ein neues Buch über Martin Luther King herausgebracht. Bahr berichtet in diesem aktuellen Buch über die dramatischen Lebensstationen Kings, dessen Zivilcourage, seine innere Kraft und sein politisches Schicksal. Interessant und ermutigend sind Bahrs Ausführungen darüber, dass Kings Vision einer einzigen Welt-Gesellschaft in unserer heutigen Zeit hochaktuell ist. Insgesamt ein sehr gelungener Einblick in das Leben eines der wichtigsten Menschen des vergangenen Jahrhunderts, dessen Vermächtnis der Gewaltfreiheit es dringend lebendig zu halten und weiter zu entfalten gilt. Von Michael Schmid. (mehr...)
08. Februar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb” Am 4. Februar 2005 wurde Rosa Parks 92 Jahre alt. In ihren jüngeren Jahren hatte diese afro-amerikanische Frau aus den USA etwas gemacht, das unvorstellbare Auswirkungen haben sollte. Am 1. Dezember blieb sie in einem Bus in Motgomery mutig auf ihrem Platz im Bus sitzen, als sie vom weißen Busfahrer aufgefordert wurde, ihn an einen Weißen abzutreten. Die Festnahme von Rosa Parks durch die Polizei wurde zu “dem Fall”, der einen über einjährigen Boykott zur Folge haben sollte. Aber Rosa Parks widersetzte sich nicht einfach nur spontan dem Unrecht des Rassismus. Sie hatte sich längst in Bürgerrechtsorganisationen organisiert und in einem Workshop auf zivilen Ungehorsam vorbereitet. Von Michael Schmid. (mehr...)
02. Februar 2005 | Buchrezensionen
“Mein Weg zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit” Wer das Geschehen von drei Jahrzehnten gewaltfreier Widerstandsgeschichte in der Bundesrepublik kennen lernen oder sich daran erinnern möchte - die Autobiografie von Wolfgang Sternstein bietet eine wahre Fundgrube. Gerade das Persönliche ist es, was so wichtig und herausfordernd ist, weil dadurch Einblicke in die Hoffnungen und Wünsche, in die Enttäuschungen und Konflikte eines Menschen möglich werden, der sich im Laufe seines Lebens immer mehr zu einem gewaltfreien Aktivisten gewandelt hat. Eine höchst interessante, spannende, aufschlussreiche, herausfordernde und ermutigende Lektüre. Eine Rezension von Michael Schmid. (mehr...)
01. Januar 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Rüstung taugt nicht zur Bewältigung von durch Natur und Mensch verursachte Herausforderungen Für die Opfer des Seebebens in Südostasien ist außer privaten Spenden staatliche Nothilfe in weit größerem Maße als dem bisher zugesagten erforderlich. Die deutsche Bundesregierung könnte ihre Soforthilfe für die Opfer des Seebebens gleich um große Beträge aufstocken, würde sie nur auf einen kleinen Teil der Kosten für Rüstung verzichten. Es wäre viel gewonnen, wenn die Betroffenheit angesichts der furchtbaren Katastrophe im Indischen Ozean sensibler machen würde für die Anfälligkeit menschlichen Lebens überhaupt in unserer “Einen Welt”. Von Michael Schmid. (mehr...)
21. Dezember 2004 | News
Frohe Weihnachten Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern frohe, friedvolle Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Es folgen ein paar Gedanken zu Weihnachten, Informationen zu den viel beachteten Medien des Lebenshauses und eine Bitte um finanzielle Unterstützung der Friedens- und Menschenrechtsarbeit des Projektes. (mehr...)
18. November 2004 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Wie können Ravioli Geborgenheit geben? Seit über einem Jahrzehnt gibt es in dem Kleinstädtchen Trossingen eine kleine “Feinkostfabrik”, in der die verschiedensten Teigwaren und Gebäckspezialitäten hergestellt werden. Das Besondere: durch das “Nudelhaus” wurden Arbeitsplätze für Menschen geschaffen, für die es schwierig ist, in der heutigen Leistungsgesellschaft einen Arbeitsplatz zu finden und zu halten. Das “Nudelhaus” gehört zum Verein “Lebenshaus e.V. - ökumenische Gemeinschaft für soziale Integration” in Trossingen, der es sich zu seinem Anliegen gemacht hat, modellartig wesentliche Kriterien zeitgemäßer Gemeinschaft auszuprobieren. (mehr...)
07. November 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Wir werden uns nicht zufrieden geben, bis das Recht strömt wie Wasser…” P1010042.jpgSeit 13 Jahren findet jedes Jahr während der Ökumenischen Friedensdekade “Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer von Gewalt und Euthanasie” an der Gedenkstätte in Gammertingen-Mariaberg (Kreis Sigmaringen) statt. Diese Gedenkstätte wurde als Mahnung und Erinnerung an 61 Menschen aus den Mariaberger Heimen errichtet, die 1940 Opfer der Euthanasie durch die Nazidiktatur wurden. Michael Schmid hat bei der Veranstaltung am 7. November 2004 mit einer Rede eine kleine Einführung sowohl in die Ökumenische FriedensDekade als auch in die Hintergründe der Gedenkstätte in Mariaberg gemacht. (mehr...)
30. Oktober 2004 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Das tägliche Massaker durch Hunger - und unsere Haltung 842 Millionen Menschen leiden an chronischer Unterernährung. Alle fünf Sekunden stirbt auf der Welt ein Kind, weil es nichts zu essen hat. Dabei könnte heute die doppelte Zahl an Menschen ernährt werden, als es derzeit gibt. Aber “der Markt” wird das Hungerproblem nicht lösen. Und was die immer neue Berichterstattung über diese skandalösen Zustände mit uns? Verspüren wir nicht auch so etwas wie eine moralische Müdigkeit, also Apathie oder sogar Ratlosigkeit, wie so viele Menschen, wenn wir immer wieder mit Fakten und Bildern des Hungers und des Elends besonders aus den ärmsten Ländern der Welt konfrontiert werden? Von Michael Schmid. (mehr...)
30. Oktober 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Studie: Mindestens 100.000 Tode in Irak - Antikriegsbewegung will Krieg beenden In einer am 29.10.2004 veröffentlichten Studie kommen amerikanische und iranische Forscher zu dem Ergebnis, dass durch die von den USA angeführte Invasion und Besatzung des Irak mindestens 100.000 Zivilisten ihr Leben verloren, vielleicht sogar mehr. Der meisten toten Zivilisten seien durch Artilleriefeuer und Luftangriffe gestorben. Die Antikriegskampagne VoteNoWar zeigt sich überzeugt, dass nur die Antikriegsbewegung den verbrecherischen Krieg im Irak zu einem Ende bringen kann. In den USA werden hierfür Massenaktionen geplant. Von Michael Schmid. (mehr...)
03. Oktober 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“… bis das Recht strömt wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein mächtiger Strom” Michael Schmid hat auf Einladung des Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade eine Meditation zu einem Bild eines Denkmals für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung in Montgomery, Alabama, geschrieben. Der Autor geht auf Kings gewaltfreien Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg ein. Ebenso, dass wir von der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung lernen können, wie sich durch gemeinsames Engagement, mit Protesten und gewaltfreien Aktionen, viel bewegen und verändern lässt. (mehr...)
19. September 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Leben zwischen Grenzen - Palästinenserin Faten Mukarker auf Vortragsreise in Deutschland Sie macht sich immer wieder auf den äußerst beschwerlichen und gefährlichen Weg von Palästina nach Deutschland, um uns Menschen hier auf das Los ihres Volkes aufmerksam zu machen. Faten Mukarker aus Palästina berichtet in einer Weise vom alltäglichen Leben zwischen Grenzen inmitten von Gewalt, die tief beeindruckt und sehr nachdenklich macht. So erlebten es auch die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Veranstaltung am 16.09.2004 in Gammertingen. (mehr...)
01. September 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kriege und Bomben dürfen niemals mehr Mittel eines angeblichen Friedens sein Vor 65 Jahren, am 1. September 1939 wurde am frühen Morgen, nach einem angeblichen polnischen Angriff, der Überfall Deutschlands auf Polen gestartet. Mit diesem damit begonnenen Krieg wurde ein furchtbarer Flächenbrand entfacht, der als 2. Weltkrieg in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Redemanuskript von Michael Schmid für die Mahnwache am Antikriegstag in Gammertingen (Kreis Sigmaringen). (mehr...)
30. August 2004 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Aus gegebenem Anlaß: Gedanken zu Friedensgebet und Demonstration Die Leipziger Montagsdemonstrationen leiteten 1989 die politische Wende in der DDR ein. Den Demonstrationen stets vorausgegangen waren Friedensgebete in der Nikolaikirche. Einer der Initiatoren der Friedensgebete war Pfarrer Christian Führer. Auch jetzt gehört er wieder zu den Mitorganisatoren der Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV und Sozialabbau. In einer Erklärung versucht er verständlich zu machen, warum er in der jetzigen Situation Montagsdemonstrationen gegen den Sozialabbau für geboten ansieht - allerdings entsprechend dem “Leipziger Modell ‘89” nur im Zusammenhang mit vorhergehenden Friedensgebeten. (mehr...)
06. August 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima mahnt: Einmischen für eine atomwaffenfreie Welt Michael Schmid geht in seiner Rede anlässlich des Hiroshima-Gedenktages am 6. August 2004 ausführlicher auf den Abwurf der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki ein und auf deren verheerende Folgen. In einem zweiten Teil wird auf die aktuelle atomare Rüstung eingegangen und auf die Notwendigkeit, sich für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. (mehr...)
02. August 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Grußbotschaft nach Wien zum Gedenktag für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima zum 59. Mal. Das Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. ist einer Einladung der Wiener Friedensbewegung und Hiroshima Gruppe Wien gefolgt und hat eine Grußbotschaft zur traditionellen Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in die österreichische Landeshauptstadt gesandt. (mehr...)
05. Juli 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Das Leben des gewaltfreien Kämpfers Martin Luther King jr. Am 15. Januar 2004 wäre M.L. King 75 Jahre alt geworden. Dass der 1968 ermordete Friedensnobelpreisträger auch heute noch als interessante und faszinierende Persönlichkeit wahrgenommen wird und große Bedeutung für Theorie und Praxis der Gewaltfreien Aktion hat, erlebt Michael Schmid immer wieder bei Veranstaltungen, die er in Verbindung mit dem Film “Dann war mein Leben nicht umsonst” anbietet. Wir veröffentlichen hier das Vortragsmanuskript für diese Veranstaltungen. (mehr...)
14. Juni 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“In westlichen Gesellschaften geht es gar nicht so friedlich zu …” Menschenrechtsverletzungen aller Art sind in Kriegen an der Tagesordnung. Krieg fördert Grausamkeit. Es ist auch nicht so, dass wir Menschen in westlichen demokratischen Gesellschaften von vornherein friedlicher und zu Grausamkeiten weniger in der Lage sind als Menschen aus anderen Kulturkreisen. Auch hier ist Gewalt an der Tagesordnung. Neben offener direkter Gewalt gibt es noch ganz andere Formen von Gewalt, die kaum in Bilder zu fassen und oft fast unsichtbar sind. Von Michael Schmid. (mehr...)
11. Juni 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Leyla Zana ist frei: Kurdische Menschenrechtlerin aus türkischer Haft entlassen Das Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. begrüßt die Entscheidung des türkischen Berufungsgerichts zur Haftentlassung von vier kurdischen PolitikerInnen, die auf einen Antrag des Generalstaatsanwalts zurückgeht. Nach zehn Jahren kamen am 9. Juni 2004 die bekannte kurdische Bürgerrechtlerin Leyla Zana und mit ihr drei weitere kurdische ehemalige Abgeordneten frei, die wegen angeblicher Mitgliedschaft in der kurdischen Arbeiterpartei PKK 1994 zu 15 Jahren Haft verurteilt worden waren. Noch im April 2004 hat das Staatssicherheitsgericht in Ankara diese Haftstrafe bestätigt. (mehr...)
22. April 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Vanunu ist “frei” - Er fordert Verzicht Israels auf Atomwaffen Am 21. April 2004 ist Mordechai Vanunu nach 18 Jahren aus israelischer Haft entlassen worden. Frei von Schikanen und Restriktionen ist er damit allerdings noch nicht. In einer seiner ersten Äußerungen nach seiner Entlassung forderte er einen Verzicht Israels auf Atomwaffen und internationale Inspektionen im Reaktorzentrum in Dimona. (mehr...)
20. April 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Israels prominentester Häftling kommt frei: Vanunu Am 21. April 2004 soll der Mann aus dem Gefängnis entlassen werden, in dem der Staat Israel immer noch ein “Sicherheitsrisiko” sieht: Mordechai Vanunu, als “Atomspion” verurteilt und seit 18 Jahren gefangen. Morgen wird er aus dem Ashkelon-Gefängnis entlassen. (mehr...)
19. April 2004 | Flucht, Asyl und Menschenrechte
Lebenshaus fordert: Keine Abschiebung von Flüchtlingen in den Kosovo Das Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. appelliert in einem Schreiben vom 18.04.2004 an die Innenminister von Bund und Länder, Angehörigen von Minderheiten aus dem Kosovo angemessenen Schutz zu gewähren. Beim Lebenshaus weiß man aufgrund des engen Kontaktes zu Ashkali-Familien, die aus dem Kosovo geflohenen sind, um deren Verfolgung sowie um die Ängste von hier lebenden Flüchtlinge vor Abschiebung. (mehr...)
20. März 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Jahrestag des Irak-Krieges: alle angeblichen Gründe für den Angriff waren Lügen und Propaganda Am 20. März 2003 begann eine durch die USA geführte Invasion in den Irak. Zig Millionen von Menschen hatten weltweit protestiert, verbunden mit der Hoffnung, diesen Krieg verhindern zu können. Heute wissen wir: alle angeblichen Gründe für den Angriff auf den Irak waren Lügen und Propaganda. Dieser Angriffskrieg wurde wegen macht- und wirtschaftspolitischen Interessen geführt. Die andauernden gewaltsamen Auseinandersetzungen fordern weiter ihre Opfer. Doch der amerikanische Präsident möchte seinen “Krieg gegen den Terror” fortsetzen. (mehr...)
08. März 2004 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Bei der Renovierung am baufällig gewordenen “Haus der Welt” mitmachen Das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit findet heute mit der Weltarmut statt. Wir tragen zur Weltarmut bei, indem eine ungerechte Weltordnung aufrechterhalten, die das unvorstellbare Elend der armen Hälfte der Menschheit erzeugt. Martin Luther King hat geschrieben, wir hätten ein großes “Haus der Welt” geerbt, in dem wir zusammen leben müssen. Wir müssten gemeinsam “lernen, als Geschwister zu leben, oder wir werden gemeinsam gezwungen sein, als Toren zu sterben.” Heute sind alle, die in diesem baufällig gewordenen Weltenhaus wohnen, aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten. Von Michael Schmid. (mehr...)
05. März 2004 | Ökologie
Atomausstieg selbst praktizieren! Seit 1998 besteht in Deutschland die Möglichkeit, sich vom zwangsweisen Bezug von Atomstrom zu befreien. Gleichzeitig kann ein wirksamer Beitrag zur Schonung des Klimas geleistet werden. Seither kann man sich seinen Stromanbieter auswählen. Und man kann aussuchen, ob man Atomstrom mit bezieht oder auf Strom setzt, der aus regenerativen Energiequellen erzeugt wird. Außer dem Protest gegen Atomanlagen kommt nun die Möglichkeit dazu, keinen Atomstrom mehr kaufen zu müssen. (mehr...)
01. März 2004 | News
Lebenshaus Schwäbische Alb beteiligt sich an Kauf der Hanauer Atomanlage Das Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. beteiligt sich an der Initiative “Hanau selber kaufen”, die von IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung e.V.) am vergangenen Mittwoch gestartet wurde. Einzelne Mitglieder haben sich bereits verpflichtet, sich am Kaufpreis zu beteiligen, um einen Export der ausgemusterten Hanauer Atomfabrik nach China zu verhindern. Weitere UnterstützerInnen werden gesucht. (mehr...)
29. Februar 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Soziale Verteidigung als Alternative zu Bundeswehr und militärischer Gewalt?” Soziale Verteidigung will bestehende gesellschaftliche Verhältnisse mit gewaltfreien Mitteln gegen Versuche illegaler Machtergreifung und des Abbaus von Demokratie von innen oder/und außen verteidigen. Michael Schmid beschreibt das Konzept der Sozialen Verteidigung, geht dann auf seine Geschichte, seine Aufnahme durch Aktive der Neuen Sozialen Bewegungen und schließlich auf seine Aktualität ein. (mehr...)
28. Februar 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Bikinis strahlender Jahrestag - Atomtestfolgen im Pazifik 50 Jahre nach der “Bravo”-Bombe Am 1. März 2004 ist der 50. Jahrestag der Detonation der US-Wasserstoffbombe “Bravo” auf dem Bikini-Atoll. Am 1. März 1954 wurden durch die Detonation der Wasserstoffbombe hunderte Insulaner im Pazifik radioaktiv verseucht. Heute mahnen verstrahlte Trauminseln und vergessene Atomtestopfer angesichts der US-Pläne zu Weiterentwicklung und Einsatz vermeintlich harmloser, ‘kleiner’ Atomwaffen. Es wird Zeit, aus den Erfahrungen der Pazifikbewohner mit den Folgen von Atomwaffentests zu lernen. (mehr...)
20. Januar 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Arundhati Roy knüpft an Gandhis gewaltfreien Widerstand an Die Rede der bekannten Schriftstellerin und Aktivistin Arundhati Roy beim Weltsozialforum in Indien (17.-21. Januar 2004) hat großes Aufsehen erregt. In der Presse hierzulande wurde überwiegend herausgestrichen, dass Roy zum aktiven militärischen Widerstand gegen die US-Besatzung im Irak aufgerufen hätte. Dies veranlasste einige Vertreter von Attac oder von Friedensorganisationen, sich von Roy öffentlich zu distanzieren. Wenn man die ganze Rede im Wortlaut liest, meint Michael Schmid, kommt man eher zu einem anderen Schluß: Arundhati Roy plädiert - allen möglichen missverständlichen Äußerungen zum Trotz - für aktiven gewaltfreien Widerstand in Anlehnung an Gandhi. (mehr...)
14. Januar 2004 | News
Lebenshaus-Mitarbeiter in Radio-Sendung zu Kings 75. Geburtstag Anlässlich Martin Luther Kings 75. Geburtstag hat SWR1 am 15. Janaur 2004 einen Themenschwerpunkt seines Gesellschaftsmagazins “Der Abend” gemacht: “Martin Luther King - Der Held der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung”. In einem Kurzbeitrag wurde dabei auch über den Lebenshaus-Mitarbeiter Michael Schmid (Gammertingen) und seinen Bezug zu King berichtet (“Auf den Spuren des Bürgerrechtlers”). (mehr...)
05. Januar 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hoffnung ist wichtig beim Engagement für die Überwindung von Gewalt In seiner Rede bei einer Mahnwache gegen Krieg, für Frieden am 5. Januar 2004 in Gammertingen ging Michael Schmid auf verschiedene Aspekte von Gewalt ein. Angesichts der Gewalt durch Kriege, durch ungerechte gesellschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse und durch Gewalt einzelner gegen andere sei es allerdings ebenfalls wichtig, zu schauen, was Hoffnung mache. Wichtig können hierbei Bilder von einem anderen, einem gerechten und friedvollen Umgang miteinander sein, Visionen von einer anderen Welt also. (mehr...)
27. Dezember 2003 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Das große Tabu: Der Umgang mit Geld Eine auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Wirtschaftsweise und an größtmöglichen Renditen orientierte Vermögensanlagen zeitigen negative Folgen. Es gibt aber auch Menschen, welche ihr Vermögen im Hinblick auf Gerechtigkeit, Frieden und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen. Das Lebenshaus ist ein Beispiel dafür, wie ein alternativer, lebensfördernder Umgang mit Vermögen konkret aussehen kann. Im Lebenshaus-Projekt wird mit zinslosen Darlehen und mit Spendengeldern experimentiert, um für eine lebenswerte Zukunft zu arbeiten. (mehr...)
11. November 2003 | Buchrezensionen
“Versteck dich, wenn sie schießen” Jürgen Grässlin stellt das G3 von Heckler & Koch in den Mittelpunkt seines neuen Buches “Versteck dich, wenn sie schießen”. Er gibt den Opfern, die weit weg von uns leben, ein Gesicht. Er bringt uns friedliebende Menschen nahe, deren einzige “Schuld” darin besteht, dass sie zur falschen Zeit am falschen Ort geboren und aufgewachsen sind. Und so ist ihr Schicksal geprägt von jahrelangen Bürgerkriegen und dem Einsatz der effizientesten Vernichtungsmaschinen, welche die Menschheit je entwickelt hat: den sogenannten Kleinwaffen. Eine Buchbesprechung von Michael Schmid. (mehr...)
11. November 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Der Irak-Krieg ist nicht zu Ende Vor einem halben Jahr hat Präsident Bush den Krieg gegen Irak für gewonnen erklärt und sich als Sieger inszeniert. Weltweit wurde seither vom beendeten Krieg geredet. Inzwischen wird es immer klarer, dass der Krieg weitergegangen ist und wir uns aktuell in einer neuen Phase des alten Krieges befinden. Dabei wurde bereits viel Hohn über die weltweite Antikriegsbewegung ausgeschüttet, weil die Zahl der Toten angeblich entgegen den Befürchtungen überschaubar geblieben sei. Von Michael Schmid. (mehr...)
09. November 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Wenn die Menschen schweigen, so werden die Steine schreien” Seit 12 Jahren findet jedes Jahr während der Ökumenischen Friedensdekade “Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer von Gewalt” an der Gedenkstätte in Mariaberg statt. Diese Gedenkstätte wurde als Mahnung und Erinnerung an 61 Menschen aus den Mariaberger Heimen in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) errichtet, die 1940 Opfer der Euthanasie durch die Nazidiktatur wurden. Michael Schmid erinnert bei der Veranstaltung am 9. November 2003 unter anderem an den 9. November 1938 und den 9. November 1989. (mehr...)
04. Oktober 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Immer weitere Tote und Verletzte im Irak - Nicht jeder verhallte Protest ist sinnlos! Ansprache von Michael Schmid bei einer Mahnwache am 1. Oktober 2003 in Gammertingen. Er wirft dabei einen Blick auf die Situation im Irak, in dem das Morden weiter in vollem Gange ist und Tag für Tag viele Menschen ihr Leben verlieren. Zum anderen geht er auf das Thema Zivilcourage ein, die sowohl Voraussetzung für Demokratie ist als auch wichtig für die Überwindung von Gewalt. (mehr...)
12. September 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Stuttgarter Friedenspreis an Bürgerrechtler, Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. auf 6. Platz! Das Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. wurde von der 100-köpfigen Jury von AnStiftern bei der Nominierung für den Stuttgarter Friedenspreis 2003 unter 51 Bewerbern auf den sechsten Platz gesetzt. Beim Lebenshaus ist die Freude über diese Nominierung außerordentlich groß und wird als Anerkennung des nicht immer einfachen Engagements in der konservativ geprägten Provinz empfunden. (mehr...)
11. September 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
10 Jahre aktiv für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie: Lebenshaus Schwäbische Alb Das Projekt Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. feiert am 20. September sein 10jähriges Jubiläum. Franz Alt wird einen Vortrag zum Thema “Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne” halten. Hier folgen einige Informationen über den Verein Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., seine Ziele und Aufgabenfelder sowie zu Möglichkeiten der Unterstützung, auf welche dieses Projekt angewiesen ist. (mehr...)
10. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
11. September: Tag des Terrors und der Gewalt. Putsch vor 30 Jahren in Chile 11. September ? dieses Datum ist in den vergangenen beiden Jahren der Inbegriff geworden für “Terroranschläge in den USA”. Ein anderer 11. September, jener des Jahres 1973 mit einem blutigen Militärputsch in Chile, hat die Welt ähnlich brutal verändert wie die Terrorschläge in den USA. Und nun ist dieses Erinnerungsdatum nach dem Terror in den USA endgültig in Gefahr, seine Beerdigung zu bekommen. Damit dies nicht geschieht, ist es umso wichtiger, die Ereignisse vom 11. September 1973 in Chile entschieden vor dem großen Vergessen zu bewahren. Von Michael Schmid (mehr...)
01. September 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Welt darf kein Kriegsspiel nach den Regeln der Starken sein Michael Schmid erinnerte in einer Rede am Antikriegstag 2003 an den Überfall Deutschlands auf Polen am 1. September 1939, geht ein auf die Entwicklung in Deutschland von einer Ablehnung des Militärs über die Errichtung der Bundeswehr hin zu deren weltweiten Einsätzen und wirft einen Blick auf den Irak-Krieg. Er träumt von einer “Realpolitik”, welche das reale Schicksal und das wirkliche Leben, die Not und die Probleme der Völker und des einzelnen Menschen zum Ausgangspunkt ihrer Politik macht und nicht die wirtschaftlichen Vorteile nur des eigenen Staates. (mehr...)
28. August 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Martin Luther King: “Ich habe einen Traum” king.28.August.63.Washington.jpgAm 28. August jährt sich die berühmt gewordene Rede “I have a dream” von Martin Luther King zum 40. Mal. In der Erinnerung wird King heute oft auf diese Rede und seinen triumphierenden Auftritt im Jahre 1963 reduziert. Damit verbunden ist eine “Entschärfung” seines Lebens. Denn dieser oftmals ziemlich geglättete nationale Held ist nicht der King der Rede “Jenseits von Vietnam”, in welcher er seine Regierung als “die größte Gewaltausüberin in der heutigen Welt” angeklagt hatte. Wenn wir heute Kings Leben würdigen, dann darf die große Herausforderung an uns nicht verharmlost werden - nämlich die nach einer gewaltfreien revolutionären Umgestaltung von gesellschaftlichen Verhältnissen, die Krieg und Armut beinhalten. Wenn dieser Hintergrund berücksichtigt wird, dann hat natürlich auch Kings Rede “I have a dream”. Aus diesem Grunde wird sie hier dokumentiert. (mehr...)
27. August 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Der Mentor der deutschen Friedensbewegung wird 75 - Herzlichen Glückwunsch, Andreas Buro! Am 15. August wurde Andreas Buro fünfundsiebzig Jahre alt. Dieser seit Jahrzehnten unermüdlich in Sachen Frieden und Menschenrechte engagierte Mensch analysiert scharfsinnig die jeweilige politische und gesellschaftliche Situation und leitet daraus Aufgaben für die sozialen Bewegungen ab. Sein Herz schlägt für die emanzipatorischen sozialen Bewegungen, auf die er unermüdlich und unverzagt setzt, trotz aller Täler, die jemand wie er im Laufe der Jahrzehnte sicher dabei durchschreiten musste, und für und in denen er sich unermüdlich engagiert. (mehr...)
22. August 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Ein Jahr nach der NATO-Bombardierung Jugoslawiens: Dieser Krieg war weder notwendig noch hilfreich! Am 24. März 2000 ist es genau ein Jahr her, seit die Nato-Staaten mit ihrem Bombenkrieg gegen die Republik Jugoslawien begonnen haben. Die Bundesrepublik Deutschland war zum ersten Mal seit 1945 wieder mit Waffen und Armee dabei. Dieser geschichtlich tiefe Einschnitt muss wegen seiner weitreichenden Folgen dringend weiter aufgearbeitet werden. Dazu einige Anmerkungen. (mehr...)
21. August 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Der unerklärte NATO-Krieg. Anmerkungen zur Interessenpolitik im Kosovo-Krieg und zu deren Folgen Die mit ständig gesteigerter Intensität fortgesetzte Bombardierung durch die NATO zeigt unzweideutig die völlige Untauglichkeit militärischer Gewaltanwendung zur Lösung politischer Konflikte. Der humanitäre Notstand, mit dem der Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien begründet wird, hat sich im Gefolge dieser Eingriffe zu einer dramatischen Tragödie gesteigert. Die Bombardierungen haben nicht einem einzigen Menschen im Kosovo geholfen. Von Michael Schmid. (2. Juni 1999) (mehr...)
04. August 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Mit Hiroshima begann ein neues Zeitalter Rede von Michael Schmid am 06. August 2003 bei einer Mahnwache anlässlich des Hiroshima-Gedenktages in Gammertingen. Er geht dabei auf die Entwicklung der Atombomben im “Manhatten-Projekt”, auf die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und deren verheerenden Folgen sowie auf die atomare Aufrüstung und deren Gefahren nach 1945 ein. (mehr...)
02. August 2003 | Buchrezensionen
Die Hinrichtung des Martin Luther King Pepper.jpgAm 4. April 1968 wurde Martin Luther King umgebracht. Die offizielle Version lautet bis heute: von einem Einzeltäter ermordet. Der Anwalt William F. Pepper ist überzeugt, dass King sterben musste, weil er durch seine Fähigkeit, eine Massenbewegung gegen den Vietnamkrieg und die Armut zu organisieren, zu einer Bedrohung für die amerikanische Regierung und die Rüstungsindustrie geworden war. In seinem neuen Buch “Die Hinrichtung des Martin Luther King. Wie die amerikanische Staatsgewalt ihren Gegner zum Schweigen brachte” dokumentiert Pepper sehr detailliert seine Beweise. Eine Besprechung von Michael Schmid. (mehr...)
20. Juli 2003 | Flucht, Asyl und Menschenrechte
Wenn Flüchtlinge mit Zwang aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen werden Angeblich aus Kostengründen schließt der Landkreis Sigmaringen eine seiner drei Sammelunterkünfte für Asylsuchende. Die zwangsweise in der Gammertinger Unterkunft lebenden BewohnerInnen werden gegen ihren Willen in andere, weiter entfernte Unterkünften verbracht. Gegen dieses erzwungene Herausreißen aus entstandenen sozialen Beziehungen gibt es teilweise heftigen Protest. Michael Schmid hat in einem Leserbrief Stellung bezogen. (mehr...)
17. Juni 2003 | Ökologie
Rebellenstrom aus Schönau Durch einen Stromwechsel z.B. zu den Elektrizitätswerken Schönau (EWS) kann mit wenig Geld ein Beitrag geleistet werden, der viel bewegt: weg vom Atomstrom hin zum effektiven Klimaschutz, ein Stück weg vom Öl und damit verbundenen Kriegen, hin zu Frieden durch die Sonne mittels Nutzung regenerativer Energieträger. (mehr...)
01. Juni 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Irak-Krieg - Erfahrungen und Einsichten Michael Schmid setzt sich in diesem Artikel mit dem Verbrechen “Irak-Krieg” auseinander, ruft nochmals die phantastischen Aktionen der weltweiten Friedensbewegung in Erinnerung und ermutigt dazu, sich bei der Friedensarbeit nicht völlig von der Frage des Erfolgs abhängig zu machen. (mehr...)
04. Mai 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Frei werden wir, wenn wir aktiv, bewusst und militant für den Frieden arbeiten!” - Ein Nachruf auf Dorothee Sölle Soelle.2.jpg“Ein Nachruf auf Dorothee Sölle von Michael Schmid. Er beschreibt die Bedeutung dieser Theologin und Schriftstellerin für sein eigenes Leben. Durch ihren Tod gibt es einen großen Verlust um eine wichtige Mitstreiterin für Frieden und Abrüstung, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu beklagen. (mehr...)
03. Mai 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Nicht in unserem Namen! Dieser Krieg war und ist ein Verbrechen an der Menschheit!” Michael Schmid setzt sich in seiner Rede beim 8. Heidenheimer Friedenstag am 3. Mai 2003, der unter dem Motto “Nicht in unserem Namen” begangen wurde, mit der Begründung, den Opfern und Folgen der Irakinvasion auseinander. Er beleuchtet Hintergründe und zieht einige Schlussfolgerungen für die Friedensarbeit. (mehr...)
26. April 2003 | Ökologie
26. April 1986: Super-GAU in Tschernobyl Der 17. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl mahnt unerbittlich: auf Atomkraft muss verzichtet werden. Die Bundesregierung muss eine umfassende Mobilisierung erneuerbarer Energien zu ihrem strategischen Schwerpunktprojekt für eine nationale, europäische und internationale Politik des Friedens, des Umweltschutzes und der Versorgungssicherheit machen. (mehr...)
14. April 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Der Krieg im Irak ist noch lange nicht vorbei und schon kommt Syrien ins amerikanische Fadenkreuz Michael Schmid geht darauf ein, dass der Krieg entgegen dem teilweise entstehenden Eindruck noch längst nicht abgeschlossen sei. Wahrscheinlich ist damit zu rechnen, dass er noch sehr vielen Menschen das Leben kosten wird. Zudem ist zu befürchten, dass die amerikanische Regierung ihre Kriegsstrategie in anderen Ländern fortsetzen möchte. Syrien ist nun plötzlich ins Fadenkreuz gekommen. Deshalb ist die weltweite Friedensbewegung noch längst nicht fertig mit ihrem Engagement. (mehr...)
10. April 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Die verbrecherische Invasion kennt nicht nur “Sieger”, sondern auch Opfer! Der Krieg ist nicht vorbei. Was die Amerikaner und Briten angerichtet haben, wird Folgen nach sich ziehen, auch wenn angeblich die Massen auf den Straßen vor Freude über ihre “Befreiung” jubeln. Die Invasion hat Opfer gefordert und wird weitere Opfer fordern. Berichte und Bilder zur Dokumentation. (mehr...)
03. April 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
4. April 2003: 35. Todestag von Martin Luther King king2.jpgAm 4. April 2003 jährt sich der Todestag von Martin Luther King zum 35. Mal. Gerade in der jetzigen Zeit, in welcher die amerikanische Regierung eine blutige Invasion in den Irak betreibt, wird besonders schmerzlich der Verlust dieses Mannes deutlich, der sich so nachhaltig für Gewaltfreiheit engagiert hat. Und der sterben musste, weil er durch sein Engagement gegen den Vietnamkrieg und gegen die Armut in Amerika zu einer Bedrohung für die US-Regierung und die amerikanische Rüstungsindustrie geworden war. (mehr...)
02. April 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Boykott - Die große Macht der kleinen Leute boycott.bush1.gifMit Wirtschaftsboykotten kann Einfluss auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen genommen werden. Es gibt verschiedene Boykott-Aufrufe und -Kampagnen gegen den verbrecherischen Irakkrieg. (mehr...)
31. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Wenn die Todesmaschine einmal in Gang gesetzt ist, dann ist es schwierig, sie einfach wieder zu stoppen Michael Schmid geht in einer Rede bei einer kleinen Protestversammlung am 31.03.2003 in Gammertingen auf die aktuelle Invasion im Irak ein. (mehr...)
24. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Ein immenses Blutbad ist vorprogrammiert Hatten in den ersten Tagen die amerikanischen und britischen “Erfolgsmeldungen” dominiert, die einen “schnellen” und “sauberen” Sieg im Blitzkrieg suggerierten, so wurde am gestrigen Sonntag erstmals militärischer Widerstand der Irakis sichtbar. Überraschend kommt dieser nicht. Der Wiener Leo Gabriel hat wenige Tage vor Beginn der amerikanisch-britischen Invasion in den Irak von Bagdad aus vor dieser gewarnt. Dies sei ein wahnsinniges Vorhaben, Bush und Blair müssten mit einem Vietnam II rechnen, ein immenses Blutbad sei vorprogrammiert. (mehr...)
21. März 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Der befürchtete Tag X hat ein konkretes Datum bekommen…” Rede von Michael Schmid bei einer gut besuchten Protestversammlung am Abend des 20. März 2003 in der Kleinstadt Gammertingen. In den frühen Morgenstunden dieses Tages haben die USA und ihre Willfährigen mit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf den Irak begonnen. (mehr...)
16. März 2003 | Buchrezensionen
Pazifismus - Grundsätze und Erfahrungen für das 21. Jahrhundert Besprechung zweier Bücher, die Prof. Dr. Theodor Ebert mit dem Titel “Pazifismus - Grundsätze und Erfahrungen für das 21. Jahrhundert” geschrieben hat. Von Michael Schmid. (mehr...)
13. März 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Es gibt nicht nur die Alternativen Krieg oder einfach weiter die Duldung der Diktatur Saddam Husseins Michael Schmid beschreibt die Situation am Rande einer Militärinvasion in den Irak. Dies sei eine schwere Zeit und gleichzeitig wegen der millionenfachen weltweiten Proteste eine sehr hoffnungsvolle. Sollte es zum Krieg kommen, gerade dann wären weiterhin Proteste und Widerstand wichtig. Vor allem gelte es, sich für die notwendigen tief greifenden Veränderungen in langfristigem Engagement einzusetzen, sie auch möglichst im eigenen Leben zu praktizieren. (mehr...)
12. März 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Unterstützung für Flüchtlinge und Immigrantinnen durch das Lebenshaus Durch das Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. werden Menschen unterstützt, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Viele davon sind Flüchtlinge oder Immigranten. Ein Blick in ein (fast) ganz normales Wochengeschehen. (mehr...)
12. März 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kings wirklicher Geburtstag Am 4. April 2003 jährt sich der Todestag von Martin Luther King zum 35. Mal. in einer Zeit der Kriegstreiberei der amerikanischen Regierung wird der Verlust dieses Mannes besonders schmerzlich deutlich, der sich so nachhaltig für Gewaltfreiheit engagiert hat. Der Amerikaner Jim Douglass führt in seinem Artikel aus, daß King ermordet wurde, weil er durch sein Engagement gegen den Vietnamkrieg und gegen die Armut in Amerika zu einer Bedrohung für die US-Regierung und die amerikanische Rüstungsindustrie geworden war. Bezogen auf die aktuelle Situation zieht er den Schluss, es gelte jetzt auf die Drohung mit einem Krieg im Irak so zu reagieren, wie King es tun würde, nämlich mit verstärktem gewaltfreiem Widerstand. (mehr...)
11. März 2003 | Buchrezensionen
Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne Der bekannte Journalist und Autor Franz Alt hat ein wichtiges, sich für eine lebenswerte Zukunft engagierendes, ermutigendes Buch vorgelegt. Der Titel zeigt die programmatische Alternative auf, um die es geht: “Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne”. Ein Buch, dem viele Leserinnen und Leser zu wünschen sind. (mehr...)
09. März 2003 | News
Exil-Iraker gegen Militärinvasion der USA Michael Schmid hat ein Interview mit dem Exil-Iraker Nizar Rahak über die irakische Opposition, über die drohende Militärinvasion der USA in den Irak und deren Folgen geführt. Den unmittelbaren Anstoß lieferten die Auftritte einer Reihe von Exil-Irakern im deutschen Fernsehen und in Zeitungen, die sich für eine Militärinvasion der USA in den Irak aussprechen. (mehr...)
07. März 2003 | Buchrezensionen
Narzissmus und Macht Michael Schmid bespricht das Buch des Giessener Psychoanalytikers Hans-Jürgen Wirth “Narzissmus und Macht. Zur Psychoanalyse seelischer Störungen in der Politik”. Er findet, eine äußerst spannende und zugleich aufhellende Lektüre. In unser aller Leben haben wir mit narzisstisch gestörten Persönlichkeiten zu tun, also mit Menschen die sich etwa durch eine “ausgeprägte Selbstzentriertheit”, “grandiose Phantasien” “Rücksichtslosigkeit”, “unmäßigen Neid”, “Neigung zur Ausbeutung”, “Rachgier” und “Eifersucht” auszeichnen. Wirth zeigt an verschiedenen Beispielen eindrucksvoll auf, daß gerade die politische Bühne besonders anziehend auf Menschen wirkt, die unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden. (mehr...)
05. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
“Cities for Peace” - “Städte für den Frieden” Die weltweite Antikriegsbewegung ist zu einem wichtigen Faktor bei der Entscheidung über eine Militärinvasion in den Irak angewachsen. In den USA gibt es eine Bewegung “Cities for Peace”, also jener zunehmenden Zahl von Städte, welche sich gegen einen Krieg aussprechen. Dieser Bewegung haben sich nun Berlin, München und die baden-württembergische Stadt Fellbach angeschlossen. Entsteht auch in Deutschland und Europa eine Bewegung “Städte für den Frieden”? Wünschenswert wäre es! (mehr...)
04. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Wir wollen weder den schlimmen Diktator, noch den fürchterlichen Befreiungskrieg der USA! Den unmittelbaren Anstoß zu dem Interview, das Michael Schmid mit dem Exil-Iraker Nizar Rahak führte, lieferten die Auftritte von einer Reihe von Exil-Irakern im deutschen Fernsehen und in Zeitungen, die sich für eine Militärinvasion der USA in den Irak aussprechen und sich bei dieser Forderung auf die irakische Bevölkerung beziehen, die dies angeblich in ihrer ganz großen Mehrheit auch so wolle. In dem Interview geht es um diese Frage, aber auch um die in sich aufgesplitterte, teilweise gespaltene irakische Opposition insgesamt. (mehr...)
18. Februar 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Gegen Krieg und Menschenrechtsverletzungen Zur Frage der Instrumentalisierung von Anti-Kriegs-Aktivitäten durch Saddam Hussein und sein Regime. Einige Anmerkungen sowie eine Stellungnahme verschiedener irakischer Oppositionsgruppen zur Berliner Demo. (mehr...)
16. Februar 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
15. Februar: Die Welt will diesen Krieg nicht! Bereits im Vorfeld des 15. Februars 2003 hatte sich abgezeichnet, daß dies ein weltweiter Protesttag werden könnte, wie ihn die Geschichte bisher noch nicht gekannt hat. Und in der Tat: alle Erwartungen wurden noch übertroffen. Weltweit haben an diesem Tag zig Millionen Menschen gegen die drohende Militärinvasion in den Irak mit ihren verheerenden Folgen protestiert. (mehr...)
13. Februar 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Finanzielle Kosten des Irak-Krieges Es gibt unterschiedliche Zahlenangaben darüber, was ein Irak-Krieg kosten wird. Aber die Zahlen machen den Wahnsinn dieser Kriegspolitik deutlich. Dabei könnte mit einem Bruchteil dieser Finanzmittel sowohl eine von Saddam Hussein nach außen hin möglicherweise ausgehende Gefahr eingedämmt und es könnten viele große Probleme der Menschheit konstruktiv bearbeitet werden. (mehr...)
10. Februar 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Festnahme wegen Kritik an aktiver Unterstützung des geplanten Irakkriegs durch Bundesregierung Eine deutliche “Quittung” bekam Tobias Pflüger (IMI Tübingen) für seine Kritik an der Rolle Deutschlands bezüglich des geplanten Irakkrieges. Weil er darauf hinwies, in welchen Bereichen Deutschland den Irakkrieg aktiv unterstützt und die Bundeswehrsoldaten der AWACS-Einheiten zur Kriegsdienstverweigerung bzw. zur Desertion aufgefordert hatte, wurde er in Haft genommen. Weil Konstantin Wecker den Satz von Tobias Pflüger am Tag darauf wiederholt hat, ermittelt nun die Polizei gegen ihn. (mehr...)
27. Januar 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Jeden Tag wird der Krieg wahrscheinlicher - aber zunehmender Protest könnte ihn noch verhindern Jeden Tag wird der Krieg wahrscheinlicher. Jeden Tag, an dem der weltweite Protest zunimmt, wächst aber die kleine Chance, ihn noch zu verhindern. Rede von Michael Schmid bei einer Protestversammlung “No War on Iraq! NEIN zum Krieg gegen den Irak!” am 27.01.03 in Gammertingen. (mehr...)
13. Januar 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zum Tode von Phil Berrigan Am 6. Dezember 2002 ist Phil Berrigan im Jonah House, einer Gemeinschaft in Baltimore (USA), die er 1973 mitgegründet hat, im Kreise seiner Familie und Freunde gestorben. Er hatte sich seit etwa 40 Jahren mit großer Konsequenz mittels radikaler gewaltfreier Aktionen und zivilem Ungehorsam dem Widerstand gegen Krieg und Gewalt verschrieben. (mehr...)
21. November 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Das Dilemma mit konstruktiver ziviler Konfliktbearbeitung Michael Schmid beschreibt aus Erfahrungen mit aggressiven Angriffen auf das Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. heraus, zu welchen Schwierigkeiten es mit an und für sich konstruktiven deeskalierenden Ansätzen konstruktiver Konfliktbearbeitung kommen kann. Es gibt Situationen, in denen die gewaltfreie Eskalation und Zuspitzung eines Konfliktes angebracht sein kann. (mehr...)
21. November 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Es tut sich was in Europa gegen den drohenden Krieg und in den USA ebenfalls Es ist etwas in Bewegung gekommen, in den letzten Jahren, das Hoffnung macht: die weltweiten globalisierungskritischen Bewegungen. Es ist eine tiefe Sehnsucht bei vielen Menschen nach Veränderung zu spüren. Und hoffen lässt die weltweit in Gang gekommene Bewegung gegen den drohenden Irak-Krieg. (mehr...)
21. November 2002 | Buchrezensionen
Die Masken der Niedertracht - seelische Gewalt Sehr stark verbreitet in unserer Gesellschaft sind subtile Formen von Gewalt, die wenig beachtet, oft völlig heruntergespielt oder ignoriert werden. Psychische Gewalt ist schwerer zu erfassen, als direkte körperliche Gewalt, und doch verletzt sie. Die französische Psychoanalytikerin Marie-France Hirigoyen hat in ihrem Buch “Die Masken der Niedertracht: seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann” sehr eindrucksvoll díe subtilen Formen seelischer Gewalt beschrieben und diese durch viele Beispiele gut veranschaulicht. (mehr...)
09. September 2002 | Internationales, Militär und Krieg
Zivile Konfliktbearbeitung und gewaltfreie Aktion statt Krieg. Ein Jahr nach den Anschlägen vom 11. September Michael Schmid hält am ersten Jahrestag der schrecklichen Terroranschläge in den USA sowohl Rückblick auf die Reaktionen und die Politik, die es danach gab. Gleichzeitig geht er der Frage nach einer Perspektive der zivilen Konfliktbearbeitung nach. (mehr...)
09. September 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Basisarbeit für eine neue Politik Klimakatastrophe, Krieg auch wegen Rohstoffvorräten - außer individueller Verhaltensänderungen ist es notwendig, sich für breiten gesellschaftlichen Druck von unten einzusetzen - für eine Politik der Umverteilung, sozialer Gerechtigkeit, friedlicher Konfliktlösung und schonenden Umgangs mit der Umwelt. (mehr...)
08. Juni 2002 | Flucht, Asyl und Menschenrechte
Innenminister besiegeln Rückkehr von Minderheiten nach Kosovo Die deutsche Innenministerkonferenz hat am 6. Juni 2002 beschlossen, dass Roma, Ashkali und andere Minderheiten aus Kosovo in Deutschland kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht bekommen. Dabei sind Roma, Serben, Ashkali und Angehörige anderer Minderheiten zahlreichen Übergriffen durch die albanische Bevölkerung ausgesetzt. (mehr...)
08. Juni 2002 | Flucht, Asyl und Menschenrechte
Flüchtlingsschicksale - Deutsche Asylpraxis und praktische Asylarbeit Mit dem Asylbewerberleistungsgesetz wird eine durch nichts zu rechtfertigende Konstruktion eines besonderen Existenzminimums für Asylsuchende festgelegt - weit unterhalb des Sozialhilfeniveaus. Es handelt sich um eine Politik vorsätzlicher Verelendung, die sich katastrophal auf die Situation der Betroffenen auswirkt. Das Lebenshaus versucht im Kleinen, dem etwas entgegenzusetzen. (mehr...)
02. Juni 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Handeln heißt Anfangenkönnen Um angesichts der vielgestaltigen Gewalt um uns herum und in der Welt nicht zu resignieren, brauchen wir alle Visionen und Träume. Gleichzeitig sind angesichts drängender Probleme gefragt: Umdenken, Aufbrechen, Lösungen und Beispiele. (mehr...)
15. März 2002 | Buchrezensionen
Kings Traum und Tat noch immer aktuell Ein Blick auf den deutschsprachigen Büchermarkt zeigt, dass der 1968 ermordete Friedensnobelpreisträger Martin Luther King erstaunlich aktuell zu sein scheint. Immer wieder kommt ein neues Buch auf den Markt. Doch was ist heute noch so interessant an diesem “Propheten der Gewaltlosigkeit”? Kann er für uns eine Bedeutung haben? (mehr...)
10. März 2002 | Flucht, Asyl und Menschenrechte
Behörden können ziemlich gnadenlos sein, in dem, was sie Menschen antun… Flüchtlinge und Asylsuchende sind überwiegend dazu verdonnert, ein ziemlich miserables Leben leben zu müssen in unseren deutschen Landen. Dabei können sie eine Bereicherung für uns sein, wenn wir neugierig auf das Andere sind, das mit diesen Menschen zu uns kommt. Katrin Warnatzsch und Michael Schmid berichten von ihren ganz praktischen Erfahrungen mit Flüchtlingen. (mehr...)
17. Februar 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Auf den Spuren von Martin Luther King In einem kürzeren Artikel blickt Michael Schmid auf eine dreiwöchige Studienreise durch die USA zurück, die im Sommer 2001 unter dem Motto “Auf den Spuren von Martin Luther King” stattfand. (mehr...)
20. November 2001 | Flucht, Asyl und Menschenrechte
“Rassismus hat viele Gesichter” - Die soziale Ausgrenzug von Flüchtlingen Staatliches Handeln scheint von vornherein vom Vorwurf des Rassismus ausgenommen zu werden. Entsprechend rührt, wer im Zusammenhang mit der deutschen Asylpolitik und -praxis von “institutionalisiertem Rassismus” spricht, an einem Tabu. Und es ist nicht verwunderlich, wenn solches Reden leicht auf Ablehnung stößt. Von Michael Schmid. (mehr...)
19. November 2001 | Flucht, Asyl und Menschenrechte
“Wenn jemand im letzten Monatsdrittel kein Geld mehr zum Essen hat…” Bei der Friedens- und Menschenrechtsarbeit mit Flüchtlingen machen MitarbeiterInnen des Lebenshauses ständig die Erfahrung, dass deren Lebensbedingungen in unserer Wohlstandsgesellschaft häufig so schwierig sind, wie es sich unsereiner kaum vorstellen kann. Das Lebenshaus unterstützt Flüchtlinge und andere hilfsbedürftige Menschen u.a. manches Mal mit Geld. (mehr...)
19. November 2001 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Noch jede große Veränderung ist durch Minderheiten in Gang gesetzt worden Vom “Krieg gegen Terrorismus” und der Beteiligung deutscher Bundeswehr daran, von Männern und Frauen, die bereit sind für ihre Vision von Frieden und Gerechtigkeit mit lieb gewordenen Tabus zu brechen. (mehr...)
19. November 2001 | Internationales, Militär und Krieg
Wie weiter nach den Terroranschlägen und dem Krieg? Artikel von Michael Schmid zur aktuellen Problematik von Terror und Krieg aus pazifistischer Sicht. (mehr...)
11. November 2001 | Internationales, Militär und Krieg
Keine Bundeswehr für den Krieg. Den Krieg gegen Afghanistan sofort einstellen! Schreiben des Lebenshauses vor der Abstimmung im Bundestag an die Abgeordneten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen (mehr...)
24. Oktober 2001 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Leidenschaftlich gegen Hass Michael Schmid war erst wenige Wochen vor den Terroranschlägen vom 11. September von einer dreiwöchigen Studienreise aus den USA zurückgekommen. Reisemotto: “Auf den Spuren von Martin Luther King”. Hier seine Gedanken zum Vermächtnis Kings angesichts der Zerstörung des World Trade Centers. (mehr...)
17. Oktober 2001 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg” Unter der Führung von Mohandas K. Gandhi beteiligten sich Millionen von Menschen am Freiheitskampf gegen die britische Kolonialherrschaft - und der größten Befreiungsbewegung des 20. Jahrhunderts gelang es, ohne Gewaltanwendung das koloniale Joch abzuschütteln. Kann für uns heute noch anderes interessant sein als allenfalls Gandhis historische Leistung als gewaltfreier Befreiungskämpfer wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen? (mehr...)
02. Oktober 2001 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Von Globalisierung , Träumen und teilenden Minderheiten Globalisierung, welche eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich hervorbringt, macht Wut und Aggression und ruft viele Kritiker auf den Plan. Die riesigen Herausforderungen globaler Probleme und die notwendigen großen Veränderungen verlangen Neuorientierungen auch unterhalb der Ebene politischer Forderungen. Eine neue Gesellschaft wird nur von unten wachsen, aus ihrem Wurzelwerk. Beflügende Träume und handelnde Minderheiten können das Gesicht der Welt verändern. (mehr...)
20. September 2001 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Um die Wahrheit über den Zustand unserer Welt zu verstehen, müssen wir auf jene Menschen schauen, die am Rande des globalen Kapitalismus stehen Michael Schmid plädiert in seinem Artikel dafür, die Realität der Mehrheit der Menschen auf diesem Globus zur Kenntnis zu nehmen. Dann können wir mehr als genug Gründe sehen, die für eine Veränderung des herrschenden Systems sprechen. Ohne diesen Blick auf die Opfer - die Ausgegrenzten, Armen, Unterdrückten, Gefolterten - werden wir nicht vorwärts kommen. (mehr...)
18. September 2001 | Buchrezensionen
Träume einer gewaltfreien Welt. Buchbesprechungen Der Traum von einer gewaltfreien Welt ist so aktuell wie eh und je. Denn Gewalt mit ihren verschiedenen Gesichtern ist präsent. Fast überall. Sie tötet, verletzt, unterdrückt, verleumdet, macht krank, hindert die volle Entfaltung von Leben. Gewaltfreiheit und Frieden lassen sich kaum auf der politischen Ebene entwickeln, wenn sie nicht kulturell verankert sind. Das heißt, soll Gewaltfreiheit und Frieden zum wirklichen Leitmotiv für Politik werden, muss sie sich in langwierigen Prozessen an der Basis der Gesellschaften entwickeln. (mehr...)