Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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14. Oktober 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Das schreckliche Problem

Der Sohn Menachem Begins Ze’ev Begin ist ein sehr freundlicher Mensch. Man muss ihn einfach mögen. Er ist gut erzogen, höflich und bescheiden, einer, den man gerne zum Freund hätte. Leider sind seine politischen Ansichten weit weniger liebenswert. Sie sind noch extremer als selbst das Handeln seines Vaters. Sein Vater hatte die Irgun geleitet und dann setzte er sich hin und schloss Frieden mit Anwar al-Sadat of Egypt. Ze’ev ist Golda Me’ir ähnlicher. Sie ignorierte Sadats Friedensangebote und führte uns in den verheerenden Jom-Kippur-Krieg. Von Uri Avnery.

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16. September 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: An der Verzweiflung verzweifeln

Mein Optimismus hinsichtlich der Zukunft Israels irritiert viele. Wie kann ich angesichts dessen, was hier Tag für Tag geschieht, Optimist sein? Die praktische Annektierung der besetzten Gebiete? Die Misshandlung der Araber? Die Errichtung verderblicher Siedlungen? Optimismus ist jedoch eine Geisteshaltung. Sie gerät auch angesichts des Übels nicht ins Schwanken. Im Gegenteil, wir müssen gegen das Übel kämpfen. Und wir können nicht kämpfen, wenn wir nicht glauben, dass wir gewinnen können. Von Uri Avnery.

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04. Februar 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Achtet die Grüne Linie!

Die prägnanteste Analyse des israelisch-palästinensischen Konflikts, die ich jemals gelesen habe, hat der jüdisch-polnisch-britische Historiker Isaak Deutscher geschrieben. Sie besteht aus einem einzigen Bild. Ein Mann lebt im Obergeschoss eines Gebäudes, das in Brand gerät. Um sein Leben zu retten, springt er aus dem Fenster und landet auf einem Passanten auf der Straße unten. Das Opfer ist schwer verletzt und zwischen beiden entsteht ein hartnäckiger Konflikt. Von Uri Avnery.

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12. März 2016 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Die große BDS-Debatte

Hilfe! Ich betrete ein Minenfeld. Ich kann nicht anders. Das Minenfeld hat einen Namen: BDS - Boykott, Kapitalabzug (Devestitionen), Sanktionen. Oft werde ich gefragt, welche Haltung ich dieser internationalen Bewegung gegenüber einnehme. Sie wurde von palästinensischen Aktivisten ins Leben gerufen und hat sich wie ein Lauffeuer über die ganze Welt verbreitet. Die israelische Regierung betrachtet diese Bewegung jetzt als große Bedrohung, und zwar als eine größere, so scheint mir, denn Daesch oder Iran. Die israelischen Botschaften in aller Welt werden mobilisiert, diese Bewegung zu bekämpfen. Von Uri Avnery.

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30. Januar 2016 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Der Rattenfänger von Zion

Die kleine Stadt Hameln ist nicht weit von meinem Geburtsort entfernt. Einmal litt sie unter einer Rattenplage. In ihrer Verzweiflung wandten sich die Bürger an einen Rattenfänger und versprachen ihm tausend Gulden, wenn er sie von der Rattenplage befreien würde. Der Rattenfänger nahm seine Pfeife und spielte eine so süße Melodie, dass alle Ratten aus ihren Höhlen kamen und ihm nachliefen. Er führte sie in die Weser und dort ertranken alle. Als die Bürger von der Rattenplage befreit waren, wollten sie nicht zahlen. Da nahm der Rattenfänger noch einmal seine Pfeife und spielte eine noch süßere Melodie. Die Kinder der Stadt waren davon bezaubert und sammelten sich um ihn. Er führte sie direkt zum Fluss, in dem sie alle ertranken. Benjamin Netanjahu ist unser Rattenfänger. Die Leute von Israel sind von seinen Melodien bezaubert und folgen ihm in Richtung Fluss. Von Uri Avnery.

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13. Juni 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: BDS, der neue Feind

Benjamin Netanjahu hat sich den Kopf zerbrochen. Seine ganze Karriere gründet sich auf Panikmache. Da die Juden seit Jahrtausenden in Angst und Panik leben, kann man sich leicht darauf berufen. Sie sind Süchtige. Seit Jahren baut Netanjahu seine Karriere auf der Angst vor der Atombombe des Iran auf. Die Iraner sind Verrückte. Wenn sie erst einmal die Bombe haben, werden sie sie auf Israel werfen, selbst wenn Israels nuklearer Zweitschlag den Iran mit seiner Jahrtausende alten Kultur ganz sicher vernichten wird. Aber Netanjahu sah mit wachsender Angst, dass die Bedrohung durch den Iran ihre Bestform einbüßte. Von Uri Avnery.

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21. August 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Desmond Tutu: Mein Appell an das Volk Israels: Befreit euch, indem ihr Palästina befreit

Erzbischof Emeritus Desmond Tutu ruft in einem exklusiven Artikel für Haaretz zu einem globalen Boykott Israels auf und drängt Israelis und Palästinenser, jenseits ihrer Staatsführer nach einer nachhaltigen Lösung der Krise im Heiligen Land zu suchen. In seinem Appell fordert er die Israelis (von denen 87% die Bombardierung des Gazastreifens befürwortet haben) dazu auf, sich selber von diesem fürchterlichen Status quo zu befreien.

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29. Juli 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensorganisationen befürworten EU-Leitlinien zu Verträgen mit Israel - Kennzeichnung für Siedlungsprodukte aus besetzten Gebieten gefordert

Angesichts der formellen Vorbereitung neuer Friedensgespräche zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der israelische Regierung heben drei deutsche friedenspolitische Nichtregierungsorganisationen die zukünftige positive Rolle der Leitlinien der EU vom 19. Juli 2013 hervor, die die von Israel besetzten Gebiete von Förderung ausschließen. Kritisch werten sie die fortgesetzte Zulassung der Importe von Siedlungsprodukten in die EU. Dies trage zur Unterstützung und Aufrechterhaltung der Siedlungen bei und laufe dem Ziel der Leitlinien zuwider.

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26. Dezember 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Palästina im “Fröhlichen Hafen”

Porto Alegre, deutsch: "Fröhlicher Hafen", ist eine große Hafenstadt im Süden Brasiliens, und in den sozialen Bewegungen bekannt geworden als Stadt der ersten "Weltsozialforen", den globalen Treffen der zivilgesellschaftlichen Aktiven für Demokratie, Frieden, und soziale Gerechtigkeit. Nun wurde zum ersten Mal ein Weltsozialforum dezidiert zum Thema der Befreiung Palästinas einberufen, das dann vom 28. November bis 1. Dezember mit hunderten von TeilnehmerInnen aus über 30 Nationen stattfand. Von Matthias Jochheim.

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26. Juli 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Streitfrage: Boykott israelischer Waren - legitim oder unerhört?

Der Palästina-Konflikt - kaum ein Thema sorgt in der deutschen Linken für mehr Aufregung. Ein Boykott gegen israelische Produkte ist besonders umstritten. Boykott-Befürworter wollen auf die Besatzung der palästinensischen Gebiete hinzuweisen. So auch die Kampagne Boykott, Desinvestment und Sanktionen (BDS). Für sie ist Israel ein Staat, der an das südafrikanische Apartheids-Regime erinnert. Dagegen führen die Gegner ins Feld, die Aufrufe erinnern an die Parole "Kauft nicht bei Juden!" der Nazis. Gerade für Deutsche müsse ein Boykott ein Tabu bleiben. Beiträge zu dieser Debatte von Rolf Verleger und Micha Brumlik.

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16. Juli 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Es kann hier geschehen

Am letzten Montag wurde das "Boykott-Gesetz" erlassen und ließ einen noch nie da gewesenen Sturm im Lande losbrechen. Schon am Dienstagmorgen reichte Gush Shalom beim Obersten Gerichtshof ein 22-seitiges Gesuch ein, dieses Gesetz zu annullieren. Das "Boykott-Gesetz" ist ein sehr kluges Stück Arbeit. Offensichtlich war es nicht von parlamentarischen Einfallspinseln, die es vorstellten, ausgearbeitet worden, sondern von einigen sehr juristischen Köpfen durchdacht, die wahrscheinlich von Casinobaronen und evangelikalen Verrückten in den USA bezahlt wurden, die die extremen Rechten in Israel unterstützten. Von Uri Avnery.

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16. Juli 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Dinge, die man sagen kann - Dinge, die man nicht sagen kann

Das Anti-Boykottgesetz wurde Montagabend verabschiedet. Viel ist gesagt worden, was die amerikanische Regierung - die immer blind für die Realitäten des Nahen Ostens ist - als "interne Angelegenheit" bezeichnet. Lassen Sie mich gerade hinzufügen: meine Leser mögen sich daran erinnern, dass es von jetzt an Dinge gibt, die mir nicht zu sagen erlaubt sind. Zum Beispiel drückte ich mehrfach in der Vergangenheit meine Unterstützung für den Boykott der Siedlungsprodukte aus. Ich darf es nicht mehr. Von Ran HaCohen.

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27. März 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Wer annektiert wen?

In einer selten späten Nachtsitzung nahmen die Knessetabgeordneten endgültig zwei widerlich rassistische Gesetze an. Beide sind klar gegen Israels arabische Bürger gerichtet, ein Fünftel der Bevölkerung.

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30. August 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Tutus Gebet

Die Sache mit dem Boykott kam diese Woche wieder zur Sprache, nachdem Dr. Neve Gordon in der Los Angeles Times einen Artikel geschrieben hatte, in dem er zu einem weltweiten Boykott Israels aufgerufen hatte. Er bringt das Beispiel Südafrika, um zu zeigen, wie ein weltweiter Boykott Israel zwingen würde, die Besatzung zu beenden, die er mit dem Apartheid-Regime verglich. Ich habe Neve Gordon seit vielen Jahren gekannt und geschätzt. Leider kann ich ihm dieses Mal nicht zustimmen - nicht bei dem Vergleich mit Südafrika und nicht bei der Wirksamkeit eines Boykottes gegen Israel.

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30. August 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Boykottiert Israel

In diesem Sommer sind Israels Zeitungen voller zorniger Artikel, die sich gegen den Druck für einen internationalen Boykott gegen Israel richten. Für mich, als israelischen Bürger, ist es keine leichte Sache, ausländische Regierungen, regionale Behörden, internationale Sozialbewegungen, Organisationen mit religiöser Basis, Gewerkschaften und BürgerInnen dazu aufzurufen, die Kooperation mit Israel einzustellen. Doch wenn ich heute meine beiden Jungs im Hof spielen sehe, weiß ich, dies ist der einzige Weg, Israel vor sich selbst zu retten. Von Neve Gordon.

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24. Januar 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Gaza 2009

"Woher soll ich ihm einen Vater nehmen? Woher soll ich ihm eine Mutter nehmen? Sagen Sie es mir!" Diese verzweifelten Worte äußerte Subhi Samouni gegenüber einem Al-Dschasierah-Korrespondenten. Subhi hat 17 enge Verwandte verloren - einschließlich der Eltern seines 7jährigen Enkels. Während ich dies schreibe, werden weitere Leichen der Familie Samouni unter den Trümmern geborgen - 15 Tage, nachdem die Israelischen Besatzungsstreitkräfte (IOF) deren beide Häuser mit Granaten beschossen. Es ist schockierend. Die IOF hatte 120 Mitglieder der Familie 12 Stunden lang in ein Haus gesperrt, bevor sie es mit Granaten beschoss. Von Haidar Eid.

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24. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Aufruf an israelische Akademikerinnen und Akademiker für lautstarke Opposition gegen Besatzung Die Föderation “European Jews for a Just Peace (EJJP = Europäische Juden für einen gerechten Frieden), die der internationalen Solidaritätsbewegung zur Unterstützung der Menschen- und politischen Rechte von Israelis und Palästinenser gleichermaßen angehört, ruft alle israelischen Akademiker auf, die anhaltende Präsenz der israelischen Armee auf palästinensischem Territorium zu boykottieren. Unter den gegebenen Umständen genügt es nicht mehr, still gegen die Besatzung zu opponieren. Jetzt ist es nötig, sich so lautstark wie möglich gegen ihre Aufrechterhaltung einzusetzen. EJJP bittet darum, diesen Aufruf zu unterzeichnen und international zu verbreiten. (mehr...)
22. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Boykott: Warum wir? In den Augen der Welt steht die Frage: Was kann getan werden, wenn die relevanten Organisationen es nicht fertig bringen, dass internationales Recht gegen Israel durchgesetzt wird? Das Boykott-Modell stammt aus der Vergangenheit: Südafrika missachtete ebenfalls UN-Resolutionen. Der Boykott gegen Südafrika begann als Graswurzelbewegung. Er wuchs langsam aber stetig, bis er schließlich zu einem vollständigen Boykott herangewachsen war. Südafrika wurde allmählich dazu gezwungen, die Apartheid abzuschaffen. Die internationale Gemeinschaft beginnt momentan, in allen Bereichen dasselbe Modell auf Israel anzuwenden. Von Tanya Reinhart. (mehr...)
03. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Noch ein Aufruf zum Boykott Als israelischer Jude plädiert der Anwalt Shamai Leibowitz dafür, dass amerikanische Institutionen sich bei einem selektiven Boykott gegenüber Israel engagieren. Nach Jahren fehlgeschlagener politischer Bemühungen durch die israelische und internationale Menschenrechtsgemeinschaft, um die Besatzung zu beenden, sei es Zeit für amerikanische zivile Institutionen, eine vielseitige Kampagne strategischer, selektiver Sanktionen gegen Israel zu unterstützen, bis die Besatzung beendet ist. (mehr...)
27. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Boykott der Universitäten Israels: ein kühnes Unternehmen Ich rufe Sie dazu auf, in einem historischen Augenblick an einer historischen Bewegung, teilzunehmen, die das Ende einer einhundert Jahre langen Kolonisierung, Besatzung und Enteignung der Palästinenser bringen mag. Ich appelliere an Sie als israelischer Jude, der seit Jahren nach Wegen sucht, die dem in den besetzten Gebieten, innerhalb Israel und in den Flüchtlingslagern lebenden Palästinensern zugefügten Unglück ein Ende setzt. Von Ilan Pappe. (mehr...)
25. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Einige Gedanken zum Akademikerboykott Unglücklicherweise scheint im Augenblick der schlimmste Feind Israels die eigene, demokratisch gewählte Regierung zu sein. Das oberste Gebot dieser Regierung ist die Siedlungserweiterung, zusammen mit Landenteignung und der Massenverhaftung von Palästinensern. Ich unterstütze voll und ganz Initiativen von US-Aktivisten, die versuchen, den Fluss absurder US-Gelder für die Besatzung zu stoppen - nicht nur um der Palästinenser, sondern auch um meines eigenen Volkes willen, da Sharon die Zukunft beider Völker zerstört. Ich unterstütze auch die Aufrufe für selektives Nicht-Investieren in Gesellschaften, die durch die Besatzung profitieren. Von Victoria Buch. (mehr...)