Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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12. März 2017 | Ökologie
Nach Fukushima: Du sollst den Kern nicht spalten

Der Super-GAU von 2011 hat Fukushima einen dunklen Ruf beschert. Verdient haben diese Ruf aber eher der Atomkraftbetreiber Tepko und die japanische Atomlobby - hier in Japan "Nuclear Village" genannt. In kaum einem anderen Land war der Glaube an die nukleare Sicherheit so tief verwurzelt wie in Japan, nun ist er ebenso tief erschüttert. Ein Bericht von Franz Alt.

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08. November 2016 | Ökologie
Franz Alt: Nach Fukushima: Atompolitik in Japan

"Ohne AKW keine Atombombe. Und solange es Atombomben gibt, besteht die Gefahr von Atomkriegen. Ein Atomkrieg wäre der letzte Krieg in der Geschichte der Menschheit. Denn danach gäbe es keine Menschen mehr, die noch Kriege führen könnten." Von Franz Alt.

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05. August 2016 | News
Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2016

2009 entwarf US-Präsident Obama in Prag seine Vision einer atomwaffenfreien Welt und erhielt u.a. dafür den Friedensnobelpreis. Doch statt realen Schritten in diese Richtung startete seine Regierung eine umfassende nukleare Aufrüstung. Auch die auf dem Bundeswehrfliegerhorst Büchel (Eifel) lagernden ca. 20 US-Atomwaffen sollen in den kommenden Jahren aufgerüstet werden. Mehr als sechs Jahre nach Obamas Rede bedrohen weltweit noch immer mehr als 15.000 Atomwaffen die Menschheit, von denen über 1.500 in ständiger Einsatzbereitschaft stehen.

Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki, Berichte von Überlebenden der Atombombenabwürfe und zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen.

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27. Juni 2016 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Leonardo Boff: Die Atombombe und die Olympischen Spiele

Zu genau dem Zeitpunkt, an welchem die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro am 6. August 2016 um 8:00 Uhr abends beginnen, wird in Hiroshima (Japan) um 8:15 Uhr morgens des entsetzlichen Abwurfs der Atombombe auf diese Stadt gedacht werden. Diese Bombe forderte 242.437 Opfer einschließlich derer, die sofort starben, und derer, die später an den Folgen der radioaktiven Strahlung starben. Es gibt einen zutiefst menschlichen Vorschlag aus Sao Paulo, Brasilien, dass am 6. August zum Zeitpunkt der Eröffnung der Olympischen Spiele eine Schweigeminute eingehalten werden soll, um der Opfer von Hiroshima zu gedenken. Von Leonardo Boff.

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06. August 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
70 Jahre Hiroshima und Nagasaki: Endlich diese die Menschheit bedrohende Atomwaffe abschaffen

Anlässlich des 70. Jahrestags der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fordert der Bund für Soziale Verteidigung (BSV), dass Deutschland der "Humanitären Verpflichtung", Atomwaffen zu ächten und abzuschaffen, beitritt. In der 2014 u.a von Österreich initiierten Verpflichtungserklärung heißt es: "…das Risiko von Atomwaffen mit ihren unannehmbaren Folgen kann nur vermieden werden, wenn alle Atomwaffen abgeschafft sind". Die Regierungen der unterzeichnenden Staaten versprechen, "zusammenzuarbeiten, um Atomwaffen zu stigmatisieren, zu verbieten und abzuschaffen". Inzwischen haben sich 112 Staaten der Erklärung angeschlossen.

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05. August 2015 | News
Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2015

70 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki lagern noch immer über 16.000 Atomsprengköpfe auf unserem Planeten mit einer Zerstörungsgewalt, die 900.000 Mal so groß ist wie die Hiroshima-Bombe. Statt dieses Teufelszeug endlich zu beseitigen, wird bei allen offiziellen Atomwaffenstaaten und bei den "Nachzüglern" Israel, Indien, Pakistan und Nord-Korea modernisiert; neue bessere, genauere Sprengköpfe, neue Trägersysteme, Flugzeuge, U-Boote. Die Gefahr eines Atomkrieges ist nicht gebannt und unsere Zivilisation ist weiter bedroht.

Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki, Berichte von Überlebenden der Atombombenabwürfe und zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen.

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05. August 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
70. Jahrestag der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki - Statt atomarem Nachrüsten ein Zeichen der Abrüstung setzen

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen dazu auf, die kommenden Gedenktage der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum Anlass zu nehmen, ihre Ablehnung von Krieg und Rüstung nachdrücklich in die Öffentlichkeit zu tragen. In vielen Orten und Städten Deutschlands finden zu den Jahrestagen am 6. und 9. August Mahn- und Gedenkveranstaltungen statt, auf denen die Pläne qualitativer Nachrüstung der Atomwaffen und ihrer Trägersysteme auf entschiedene Ablehnung stoßen werden.

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04. August 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Schon der Besitz von Atomwaffen ist unmoralisch

pax christi-Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, erklärt anlässlich des 70. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, dass es geboten ist, nicht nur den Einsatz von Atomwaffen als unmoralisch zu verurteilen, sondern auch deren Besitz zu ächten und so auf die Abschaffung der Atomwaffen generell zu drängen. pax christi unterstützt die Position einer vatikanischen Stellungnahme vom Dezember 2014, die in der Abschaffung der Atomwaffen die Grundlage für kollektive Sicherheit sieht. Nukleare Abschreckung ist in einer multi-polaren Welt kein Stabilisator, sondern ein Anreiz für Staaten geworden, eigene Atomwaffenprogramme zu entwickeln.

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03. August 2015 | Internationales, Militär und Krieg
EKD-Friedensbeauftragter: Atomwaffen müssen endlich geächtet werden

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat die Staatengemeinschaft aufgefordert, verstärkte Anstrengungen für eine deutliche atomare Abrüstung weltweit zu unternehmen. "Das Ziel muss eine atomwaffenfreie Welt sein", betonte Brahms zum Hiroshima-Gedenktag. Am 6. August 1945 wurde über der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe abgeworfen.

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31. Juli 2015 | Internationales, Militär und Krieg
70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Katastrophale humanitäre Folgen dauern an

Anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die verheerenden humanitären Folgen der Angriffe, die bis zum heutigen Tag andauern. Die MedizinerInnen appellieren an die Bundesregierung, die "Humanitäre Selbstverpflichtung" (Humanitarian Pledge) zu unterzeichnen, die konkrete rechtliche Schritte zu einer weltweiten Ächtung von Atomwaffen fordert. "Es ist im Interesse des Überlebens der Menschheit, dass Atomwaffen unter keinen Umständen wieder eingesetzt werden", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die bislang von 159 Staaten unterzeichnet wurde.

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05. Oktober 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Friedenserklärung der Stadt Hiroshima

Sommer 2014, 69 Jahre später. Die brennend heiße Sonne nimmt uns mit zurück in "jenen Tag", den 6. August 1945. Eine einzige Atombombe verwandelt Hiroshima in eine verbrannte Fläche. Zehntausende unschuldiger Zivilisten, von den Kleinkindern bis zu den Alten, verlieren an einem einzigen Tag das Leben. Am Jahresende sind 140.000 gestorben. Bitte hören Sie die Stimmen der Überlebenden, damit Sie dieses heilige Opfer nicht vergessen und damit Sie eine Wiederholung dieser Tragödie verhindern! Von Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima.

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18. August 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Die Kriegsverbrechen mit Atomwaffen

"Über das Pro und Contra von Hiroshima lässt sich streiten", sagte einmal Telford Taylor, der Chefankläger von Nürnberg, "aber ich habe nie eine plausible Rechtfertigung für Nagasaki gehört" - das er als ein Kriegsverbrechen einstufte. Der Romanautor Kurt Vonnegut - der den Feuersturm von Dresden selbst erlebt und in Slaughterhouse Five (Schlachthof Fünf) beschrieben hat - sagte: "Die rassistischste, niederträchtigste Tat nach der Versklavung von Menschen, die dieses Land begangen hat, war die Bombardierung von Nagasaki." Von John LaForge.

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07. August 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hiroshima, Nagasaki und Fukushima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens

Vor 69 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe. Ihr Ziel am 6. August, morgens um 8.15 Uhr, war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Am 6. August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000. Bis zum Jahr 2014 sind jedoch noch einmal mehr als doppelt soviele Menschen an den Spätfolgen nuklearer Verstrahlung gestorben - insgesamt über 400.000. Und das Sterben geht bis heute weiter - noch 69 Jahre nach den Atombomben. Hiroshima und Nagasaki bleiben 69 Jahre nach den ersten Atombomben-Abwürfen in der Geschichte der Menschheit ein Mahnruf des missachteten Gewissens. Von Franz Alt.

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06. August 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Büchel-Blockade: Luzerather Tor des Atomwaffenstandorts geräumt

Hiroshima-Gedenktag, 6. August 2014, 11 Uhr. Das Luzerather Tor des Atomwaffenstandorts Büchel wurde um ca. 6:30 Uhr geräumt und damit für Autoverkehr frei gemacht. Von den 12 dort Blockierenden blieb eine Person am Tor mit Bügelschloss festgeschlossen. Die Polizei musste ihn anheben, um das Tor zu öffnen. Seit 6 Uhr am 5. August blockieren Friedensaktivist_innen drei Tore des Atomwaffenstützpunkts Büchel bei Cochem, Rheinland-Pfalz. Die Aktionsteilnehmenden haben gestern um 17 Uhr beschlossen, bis heute um 8:15 Uhr weiter zu blockieren. Dies ist die Uhrzeit des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August 1945.

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05. August 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
60 Gedenkveranstaltungen mahnen bundesweite an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Mit 60 Veranstaltungen, Kundgebungen und Mahnwachen erinnern in Deutschland Friedensgruppen an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 69 Jahren, so das Netzwerk Friedenskooperative. Friedensgruppen bekräftigen zum Hiroshimatag 2014 ihre Forderung, die Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen, Modernisierungspläne zu stoppen und eine weltweite Ächtung von Atomwaffen anzustreben.

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05. August 2014 | News
Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2014

69 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki lagern noch immer über 20.000 Atomsprengköpfe auf unserem Planeten mit einer Zerstörungsgewalt, die 900.000 Mal so groß ist wie die Hiroshima-Bombe. US-Präsident Obamas Reden von Prag, Kairo und Berlin sind erstmal nur Reden gewesen. Statt dieses Teufelszeug endlich zu beseitigen, wird bei allen offiziellen Atomwaffenstaaten und bei den "Nachzüglern" Israel, Indien, Pakistan und Nord-Korea modernisiert. Entgegen vergangener Ankündigungen aus der Bundesregierung sollen auch die in Deutschland verbliebenen US-Atomwaffen in Büchel/Eifel nicht abgezogen, sondern ab 2017 durch modernere ersetzt werden.

Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki, Berichte von Überlebenden der Atombombenabwürfe und zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen.

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02. August 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensbewegung fordert Abzug der Atomwaffen aus Deutschland sowie eine nuklearwaffenfreie Welt

Ab dem heutigen 2. August werden Mitglieder der Friedensbewegung in Berlin vor dem Bundeskanzleramt für eine Welt ohne Atomwaffen, für die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands und für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland öffentlich fasten. Diese Fastenaktion wird bis 4. August vor dem Kanzleramt stattfinden und anschließend vom 5. bis 9. August in Büchel in der Eifel, wo noch Atombomben auf deutschem Boden lagern, fortgesetzt werden. Ab 6. August wird die Aktion durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankreich und Großbritannien zu einem trinationalen Fasten ausgeweitet. Von Clemens Ronnefeldt.

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05. August 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zahlreiche Aktionen zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Mehr als 60 Veranstaltungen, Kundgebungen und Mahnwachen erinnern in Deutschland an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 68 Jahren und fordern die Ächtung der Massenvernichtungswaffen durch eine Nuklearwaffenkonvention nach dem Vorbild des Verbots von biologischen und chemischen Waffen. Das Netzwerk Friedenskooperative bekräftigt zum Hiroshimatag die Forderung nach dem Abzug der letzten verbliebenen US-Atombomben aus der Bundesrepublik und dem Ende der sogenannten "Nuklearen Teilhabe", bei der deutsche "Tornados" im Jagdbombergeschwader Büchel in der Eifel im "Ernstfall" mit den US-Bomben beladen werden sollen.

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04. August 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Robert Jungks Warnungen aus “Der Atomstaat” durch heutige Realität noch weit übertroffen

Robert Jungk, der in diesem Jahr hundert Jahre alt wäre, stellte 1985 in einem Gespräch mit Mathias Greffrath fest: "… hinter dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt verbirgt sich etwas, das zur Unterdrückung führt, menschenverachtend ist und im staatlichen Terrorismus endet…". Damit eng verbunden ist auch die irreversible Zerstörung der Natur - und damit unserer Lebensgrundlagen. In seinen ersten Büchern "Heller als tausend Sonnen", "Strahlen aus der Asche" und "Die Zukunft hat schon begonnen" hat Jungk schon in den 50er- und 60er- Jahren darauf bestanden, aus der atomaren Vergangenheit zu lernen - bevor es zu spät ist. Von Matthias Reichl zum Hiroshima-Gedenktag 2013.

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03. August 2013 | News
Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2013

68 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki lagern noch immer über 20.000 Atomsprengköpfe auf unserem Planeten mit einer Zerstörungsgewalt, die 900.000 Mal so groß ist wie die Hiroshima-Bombe. Statt dieses Teufelszeug endlich zu beseitigen, wird bei allen Atomwaffenstaaten modernisiert. Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki, Berichte von Überlebenden der Atombombenabwürfe und zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen.

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02. August 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Öffentliche Fastenaktion in Berlin und Büchel aus Anlass der Gedenktage an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Ab dem heutigen 2. August werden Mitglieder der Friedensbewegung in Berlin vor dem Bundeskanzleramt für eine Welt ohne Atomwaffen, für die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands und für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland öffentlich fasten. Diese Fastenaktion wird bis 4. August vor dem Kanzleramt stattfinden und anschließend vom 5. bis 9. August in Büchel in der Eifel, wo noch Atombomben auf deutschem Boden lagern, fortgesetzt werden.

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12. April 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Riskantes Spiel mit atomarem Feuer

Die deutsche Sektion der IPPNW warnt vor dem riskanten Spiel mit dem atomaren Feuer. "Angesichts der extrem angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel kann derzeit jegliche militärische Handlung in einen Atomkrieg münden", erklärt Dr. Alex Rosen (IPPNW). Jeder Atomwaffeneinsatz hätte katastrophale humanitäre Folgen. Die Ärzteorganisation appelliert dringlich an die Konfliktparteien Nordkorea, Südkorea und die USA, militärische Übungen oder Tests einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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07. August 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Im Schatten Hiroshimas

Der 6. August, der Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, sollte ein Tag ernsthaften Nachdenkens sein - nicht nur über das schreckliche Ereignis, das im Jahr 1945 an diesem Tag geschah, sondern auch über dessen Bedeutung: Die Menschen, die ihre Zerstörungsmöglichkeiten ständig zu erweitern versuchen, haben sich an diesem Tag der äußersten Grenze genähert. Von Noam Chomsky.

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05. August 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
67 Jahre Hiroshima/Nagasaki: 5 vor 12. Atomwaffenfrei.jetzt.

Für die Menschheit ist es nach Ansicht führender Wissenschaftler "fünf vor zwölf". Das Wissenschaftsmagazin "Bulletin of the Atomic Scientists" hat Anfang Januar 2012 die Doomsday Clock in New York um eine Minute näher an zwölf gerückt. Die Chancen, einem Atomkrieg oder der Klimakatastrophe zu entgehen, seien gesunken. Darauf weist zum 67. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ein Aufruf hin.

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03. August 2012 | News
Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2012

67 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki lagern noch immer über 20.000 Atomsprengköpfe auf unserem Planeten mit einer Zerstörungsgewalt, die 900.000 Mal so groß ist wie die Hiroshima-Bombe. Statt mehr als 20 Jahre nach Ende des Ost- West Konfliktes dieses Teufelszeug endlich zu beseitigen, wird bei allen Atomwaffenstaaten modernisiert. Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki, Berichte von Überlebenden der Atombombenabwürfe und zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen.

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16. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Kazuo Soda: “Wir überlebenden Atombombenopfer hatten keine Vorstellung von den toxischen Substanzen und der Radioaktivität”

Kazuo Soda, der den Atombombenabwurf auf Nagasaki im Alter von 15 Jahren überlebt hat, ging in einer Ansprache am 9. August 2011 bei der Wiener Friedenspagode 2011 auf die Erfahrungen als Hibakusha ein. Aufgrund dieser Erfahrungen als Überlebende der Atombombenabwürfe müssten sie feststellen, dass wir weder mit den Atomwaffen noch mit der Atomenergienutzung leben könnten.

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10. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Friedenserklärung der Stadt Hiroshima

Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui erinnert in seiner Friedenserklärung vom 6. August an die Schrecken des Atombombenabwurfs auf seine Stadt. Er unterstreicht, dass Hiroshima gemeinsam mit Nagasaki größtes Bemühen in eine Ausweitung der Mayors for Peace stecken wird, sodass alle Städte gemeinsam nach der Abschaffung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 streben werden. Außer der Abschaffung aller Atomwaffen fordert er auch zu einem Wechsel in der Energiepolitik auf.

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09. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Truman log und Hunderttausende starben

Als Truman Amerika anlog, dass Hiroshima ein Militärstützpunkt war und nicht eine Stadt voller Zivilisten, wollten ihm die Menschen zweifelsohne glauben. Wer wollte mit der Schande leben, einer Nation anzugehören, die eine ganz neue Art von Gräueltaten über die Welt gebracht hat? Und als wir die Wahrheit erfuhren, wollten und wollen wir noch immer verzweifelt glauben, dass Krieg Frieden ist, dass Gewalt Erlösung ist, dass unsere Regierung Atombomben abgeworfen hat, um Leben zu retten, oder zumindest um amerikanische Leben zu retten. Von David Swanson.

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06. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Warum der Zweite Weltkrieg mit Atompilzen endete

Der in Belgien geborene, in Kanada lebende Historiker Jacques R. Pauwels untersucht die eigentlichen Gründe für die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6. und 9. August 1945.

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04. August 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hiroshimatag 2011: Nuklearwaffenkonvention soll Atomwaffenzeitalter beenden

Die Abrüstung und Ächtung aller Atomwaffen fordern Friedensinitiativen bei mehr als 70 zum Hiroshimatag am 6. August geplanten Veranstaltungen.

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15. April 2011 | Ökologie
Erneuerbar statt atomar

Ein Atomkraftwerk, das nicht mehr zu kontrollieren ist, gleicht einer Atombombe. In Japan wurden  1945 die ersten beiden Atombomben in der Menschheitsgeschichte abgeworfen - am 6. August auf Hiroshima und drei Tage später auf Nagasaki. In Hiroshima verglühten 140.000 Menschen in wenigen Tagen und in Nagasaki 80.000. Von Franz Alt.

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12. November 2010 | Internationales, Militär und Krieg
“Das Vermächtnis von Hiroshima - Eine Welt ohne Atomwaffen”

Friedensnobelpreisträger aus aller Welt treffen sich vom 12.-14. November - 65 Jahre nach dem verheerenden US-amerikanischen Atombombenangriff - in der leidgeprüften Stadt Hiroshima zu ihrem Jahreskongress. Unter der Losung "Das Vermächtnis von Hiroshima - Eine Welt ohne Atomwaffen" fordern sie energische Schritte zur nuklearen Abrüstung und zur Schaffung einer atomwaffenfreien Welt. Von Wolfgang Kötter.

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07. Oktober 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Was haben wir DEN ANDERN angetan?

Nicht viele Amerikaner/innen sind sich im Klaren über unsere nukleare Vergangenheit. Ihnen ist nicht klar, dass diese Vergangenheit Teil unseres Erbes ist - so, wie der 11. September 2001. Im Dezember 1945 litten Zehntausende in Hiroshima und Nagasaki an der Strahlenkrankheit. Doch Amerikas Top-Politiker beschlossen weitere Atom-"Tests" - in Nevada, auf dem Bikini-Atoll (genau, der zweiteilige Badeanzug wurde danach benannt). Über Amerikas nukleare Verantwortung in der Welt von Saul Landau.

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13. August 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Repräsentant der US-Regierung nimmt an Hiroshima-Gedenkfeier in Japan teil

Vor 65 Jahren warf Amerika eine Bombe mit dem Kosenamen ‘Little Boy’ (kleiner Junge) über der japanischen Großstadt Hiroshima ab. Laut Schätzungen starben 140 000 Menschen sofort oder erlagen kurze Zeit später ihren schweren Verbrennungen oder der Strahlenkrankheit. 2010 nimmt zum ersten Mal ein Vertreter der US-Regierung an diesem traurigen Jahrestag in Japan teil. Democracy Now! sprach mit dem führenden amerikanischen Psychiater und Autoren, Robert Jay Lifton, der sich seit langem gegen Atomwaffen einsetzt.

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10. August 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Gefahr radioaktiver Strahlung drastisch unterschätzt

Durch Fehler in der statistischen Auswertung der Daten von Hiroshima und Nagasaki wurde die Gefahr radioaktiver Strahlung über viele Jahre drastisch unterschätzt. Zu diesem Schluss kommt die IPPNW (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg) in einem Überblickspapier zu den gesundheitlichen Spätfolgen der Atombombenabwürfe, in dem auch die Diskussion zur Auswertung der Daten aus Japan zusammengefasst wird.

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07. August 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens

Vor 65 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe. Ihr Ziel am 6. August, morgens um 8.15 Uhr, war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Am 6. August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000. Hiroshima und Nagasaki bleiben 65 Jahre nach den ersten Atombomben-Abwürfen in der Geschichte der Menschheit ein Mahnruf des missachteten Gewissens. Von Franz Alt.

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04. August 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nacht der 100.000 Kerzen zum Hiroshimatag - “Verhängnisvollste Erfindung der Menschheitsgeschichte”

Am Vorabend des 65sten Jahrestages des Atombombenabwurfes auf Hiroshima veranstalten Initiativen in mehr als 40 deutschen Städten die "Nacht der 100.000 Kerzen" zum Gedenken an die mehr als 100.000 Opfer in der japanischen Stadt. Parallel zu den Gedenkveranstaltungen in Japan werden zwischen 20.00 Uhr und 0.15 Uhr auf städtischen Plätzen oder vor Militäreinrichtungen, in Kirchen oder vor Rathäusern, auf Flüssen oder Seen Hunderte oder Tausende Kerzen zum Gedenken an die Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki angezündet, um die Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt sichtbar zu machen. In Japan sind die schwimmenden Kerzen ein Symbol für die vielen Menschen, die damals im kühlenden Wasser des Meeres Rettung vor dem atomaren Feuer suchten.

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13. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Mahnwache beim EUCOM am Hiroshima-Tag

Etwa dreißig Personen nahmen an der diesjährigen Mahnwache teil. Es gab ein sieben Meter langes Transparent mit dem Text: "YES WE CAN - ABOLISH NUCLEAR WEAPONS", darunter links und rechts in roter Farbe die Namen Hiroshima und Nagasaki; Flugblätter wurden verteilt, Reden gehalten, Blumen am Fuß eines Plakates mit der Aufschrift: "In Memory of the Victims of Hiroshima and Nagasaki and all Wars" niedergelegt. Trommeln und eine Posaune sorgten für den musikalischen Rahmen. Um 8.15 Uhr, dem Zeitpunkt des Abwurfs der Bombe, erinnerten nach einer Schweigeminute 64 Trommelschläge an die ungenutzten Jahre für die atomare Abrüstung. Ihre besondere Bedeutung erhielt die Demonstration durch den Umstand, dass sie an einem der militärisch heißesten Orte Deutschlands stattfand. Von Wolfgang Sternstein.

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08. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Es gibt keine Gründe Hiroshima zu vergessen - pax christi legt Stufenplan zur atomwaffenfreien Welt bis 2020 vor

Die Menschen, die beim Atomwaffeneinsatz gegen Hiroshima verletzt oder getötet wurden, sind nicht vergessen. Sie sind uns Mahnung an die Bedrohung, die solange von Atomwaffen ausgeht, wie sie existieren. Die nukleare Bedrohung der Weltbevölkerung durch Atomwaffen, ein Relikt der Ost-West-Konfrontation nach dem Zweiten Weltkrieg, besteht angesichts von weltweit 25.000 Atomwaffen fort. Noch stehen Tausende dieser Raketen binnen Sekunden startbereit und können Menschen und Umwelt vernichten. Die Gefahr wächst, dass weitere Staaten wie Iran und Nordkorea zu den Atommächten hinzukommen, und dass Atomwaffen darüber hinaus in den Besitz von Terrorgruppen gelangen.

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07. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
64 Jahre Hiroshima und Nagasaki - Atomwaffen abschaffen!

Michael Schmid geht in seiner Rede am 6. August 2009 bei einer Mahnwache in Gammertingen anlässlich des 64. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er geht kurz auf die irrsinnigen atomaren Gefahren während des Kalten Kriegs ein, aber auch auf die gegenwärtigen. Er unterstützt das Ziel einer vollständigen Ächtung und Abschaffung der Atomwaffen bis 2020, das weltweit zahlreiche Friedensgruppen fordern. Hin als wichtigen Schritt zu diesem Ziel fordert er von der Bundesregierung, dass Deutschland bis 2010 atomwaffenfrei wird.

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26. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima-Überlebende: “Die Fingerspitzen der Toten fingen Feuer und das Feuer breitete sich über den ganzen Körper aus”

In Deutschland lagern noch ca. 20 US-Atomwaffen im Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Allein deren Sprengkraft entspricht einem Hundertfachen der Bomben von Hiroshima. Dabei hat schon die eine US-amerikanische Atombombe auf Hiroshima unvorstellbares Grauen über die Menschen dieser Stadt gebracht.Davon zeugen Berichte von Menschen, welche die Bombe überlebt haben, von Hibakusha. Anlässlich einer Aktionswoche in Büchel sowie weiteren Aktionen, mit denen der Abzug der rund 20 US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert wird und die Bundesregierung zum Verzicht auf die nukleare Teilhabe im Rahmen der NATO veranlasst werden soll, veröffentlichen wir ein Zeugnis einer Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Akiko Takakura.

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09. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich ging durch die Hölle auf Erden und was in Hiroshima passiert ist, darf nicht wiederholt werden”

Frau Toshiko Saeki war zum Zeitpunkt des Bombenabwurfes 26 Jahre alt. Sie befand sich mit ihren Kindern im Haus ihrer Eltern in Yasufuruichi. Nachdem sie am Nachmittag des 6. Augusts nach Hiroshima zurückkehrte, suchte sie viele Tage lang nach ihren anderen Verwandten, aber konnte sie nicht finden. Frau Saeki verlor bei dem Atombombenangriff 13 Familienmitglieder. Zeugenbericht von Toshiko Saeki über den 6. August 1945 in Hiroshima.

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08. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Die Bomben im August - Zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Die Bomben auf Hiroshima sind dem Amerikanischen Establishment und einem Großteil der amerikanischen Bevölkerung immer noch heilig. Hiroshima in Frage zu stellen, heißt, mit dem kostbaren Mythos zu brechen, mit dem wir in Amerika alle aufgewachsen sind. Es ist der Mythos, Amerika sei anders als die anderen Imperialmächte dieser Welt. Andere Nationen mögen unerhörte Taten begehen, unser Land nicht. Von Howard Zinn.

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04. August 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zum Hiroshima-Tag 2008: Ausstieg aus dem Atomzeitalter

63 Jahre nach den verbrecherischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima am 6. August 1945 und Nagasaki am 9. August 1945 erleben wir, wie die Atomwaffenmächte ihre Arsenale optimieren und andere Staaten in den Besitz von Atomwaffen zu kommen trachten. Das Risiko eines Atomwaffeneinsatzes steigt dadurch aber außerordentlich an. Um künftige Atomkatastrophen zu verhindern, ist die Beseitigung der tödlichen Zwillinge Atomwaffen und Atomenergie. Für einen Ausstieg aus dem Atomzeitalter muss weiterhin von der gesellschaftlichen Basis her Druck gemacht werden. Von Michael Schmid.

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03. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich fühlte, dass die Stadt Hiroshima auf einen Schlag verschwunden war”

Akihiro Takahashi war 14 Jahre als, als die Bombe auf Hiroshima abgeworfen wurde. Er stand zusammen mit anderen Schülern der Mittelstufe in einer Reihe in Erwartung der Morgenversammlung, 1,4 km vom Hypozentrum entfernt. Er war über eineinhalb Jahre in medizinischer Behandlung. Sogar heute noch wächst an seinem Finger, in dem ein Stück Glas gesteckt hatte, ein schwarzer Nagel nach. Zeugenbericht von Akihiro Takahashi über den 6. August 1945 in Hiroshima.

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30. Juli 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima: “Der Fluss war voll von toten Menschen und ich konnte die Wasseroberfläche überhaupt nicht mehr sehen”

Es soll niemand sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb hat das "Hiroshima Peace Cultural Center" Berichte von 100 Hibakusha (Überlebende) aufgezeichnet. Zum Hiroshima-Gedenktag 2008 veröffentlicht die Lebenshaus-Website ein weiteres ins Deutsche übersetzte Zeugnis eines Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Akira Onogi, der 16 Jahre alt war, als die Bombe abgeworfen wurde.

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07. August 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens

vor 62 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe. Ihr Ziel war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Wer in Hiroshima und Nagasaki mit Strahlungsopfern spricht oder die beiden eindrucksvollen Gedenkstätten besucht, dem öffnet sich das Tor zur Hölle auf Erden. Im August 1945 geschah ein Massenmord wie ihn sich die Welt bis dahin nicht vorstellen konnte. 62 Jahre danach liegen Hiroshima und Nagasaki nicht nur hinter uns, sondern noch immer vor uns. Wir wissen um den engen Zusammenhang zwischen der so genannten friedlichen Nutzung der Atomkraft und dem Bau der Atombombe. Solange auf der Welt 450 AKWs laufen, werden skrupellose Machtpolitiker weiterhin versuchen, Atombomben zu bauen. Von Franz Alt.

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05. August 2007 | Internationales, Militär und Krieg
“Hoffnung, dass solches Leiden nie von unseren Kindern und Enkeln erlitten werden muss”

Es soll niemand sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb hat das “Hiroshima Peace Cultural Center” Berichte von 100 Hibakusha (Überlebende) aufgezeichnet. Zum Hiroshima-Gedenktag 2007 veröffentlicht die Lebenshaus-Website ein weiteres ins Deutsche übersetzte Zeugnis eines Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Yoshito Matsushige.

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05. August 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hiroshimatag-Aktionen für atomwaffenfreie Zukunft

Mit 60 Mahnwachen, Kundgebungen und Diskussionsveranstaltungen fordern Friedensgruppen zum 62. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima die Ächtung der Atomwaffen und das Ende der sog. “nuklearen Teilhabe” der Bundeswehr. Das Bonner Netzwerk Friedenskooperative äußert sich besorgt über die geplante massive Aufrüstung der Golfregion durch die USA. Damit würden alle Bemühungen um eine umfassende Friedenslösung und die Beilegung des Atomstreits mit Iran torpediert, die dortige Mullah- Regierung geradezu in die Rückversicherung durch die Beschaffung “der Bombe” getrieben. Von Manfred Stenner.

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25. Juli 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Meine Erfahrungen mit der Atombombe und der “Geist von Hiroshima”

Miyoko Matsubara war 12 Jahre alt, als am 6. August 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, die USA die Atombombe "Little Boy" über der japanischen Metropole Hiroshima abwarfen. Wie durch ein Wunder überlebte sie, wenn auch gezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen Überlebenden des Atombombenangriffs wählte sie nicht den Weg der Isolation, sondern beschloss als "Botschafterin des Friedens" in aller Welt von ihren Erlebnissen zu berichten und für die Abschaffung aller Atomwaffen zu kämpfen. In eindringlichen Worten beschreibt sie den Tag, der ihr Leben und die Welt veränderte.

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04. Juli 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Japan: Das Atom-Tabu

Der japanische Verteidigungsminister Fumio Kyuma ist am Dienstag nach heftig kritisierten Äußerungen zu den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki zurückgetreten.  Kyuma, zu dessen Wahlkreis Nagasaki gehört, hatte am Wochenende in einer Tokioter Universität Verständnis für die US-Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 geäußert. Vom US-Standpunkt aus seien sie “unvermeidbar” gewesen. Es gebe Situationen, in denen der Einsatz von Nuklearwaffen “eine Option” sei. Von Karl Grobe.

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14. Oktober 2006 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich war ja noch ein Kind, als ich von der Atombombe getroffen wurde”

Der Atomtest Nordkoreas am 9.10.2006 hat weltweit für Aufregung gesorgt. Zurecht! Allerdings sind nicht nur Atomwaffen in den Händen der Führung in Pjöngjang schlecht und zu verurteilen. Es gibt keine guten Atomwaffen! Atomwaffen müssen überall abgerüstet werden! Dass Atomwaffen immer verbrecherische Waffen sind, zeigen die Auswirkungen der beiden Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Herr Yoshitaka Kawamoto war am 6. August 1945 13 Jahre alt. Er war im Klassenzimmer in Zakoba-cho, 0,8 km vom Hypozentrum entfernt. Hier sein erschütternder Zeugenbericht. Niemand soll sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist.

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25. August 2006 | Internationales, Militär und Krieg
61 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Atomwaffen und die Hassliebe der Nachrichtenmedien

Seit dem Kollaps der Sowjetunion vor 15 Jahren wurde das Thema ‘Nuklearwaffen’ in den USA weitgehend auf die hinteren Seiten der Zeitungen verbannt beziehungsweise in unsere Hinterköpfe. Über Atomwaffen echauffieren sich unsere großen Medien nur noch, wenn der Mann im Oval Office diese Waffen zum Thema macht. Manche “Nuklearbedrohungen” existieren allerdings nur in der Einbildung. Von Norman Solomon.

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13. August 2006 | Internationales, Militär und Krieg
“Wir wollen die letzten Atombombenopfer auf dieser Welt sein”

Kazuo Soda hat den Atombombenabwurf auf Nagasaki im Alter von 15 Jahren überlebt. Er ist eines der Gründungsmitglieder der Hibakusha-Bewegung (Hibakusha: Überlebende der Atombomben). Er meint, die Hibakushas wünschen sich nichts mehr, als die letzten Atombombenopfer auf dieser Welt zu sein. So lange die Nuklearwaffen existieren, würden sie nicht in Frieden sterben können, auch wenn sie es wollten. Kazuo Soda hat bei einer Gedenkfeier für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki am 9. August 2006 an der Friedenpagode in Wien teilgenommen und eine Rede gehalten, die wir dokumentieren.

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08. August 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
61 Jahre Hiroshima und Nagasaki - Atomwaffen abschaffen! Stoppt den Krieg im Nahen Osten!

Wir sind zusammengekommen, um der Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki vor 61 Jahren zu gedenken und ebenso der Opfer der aktuellen Kriege in Nahost. Keinesfalls dürfen wir es beim Gedenken belassen. Das Erbe von Hiroshima, das Leiden der Überlebenden, das Wissen um den atomaren Schrecken, aber auch das Wissen um die grausame Wirkung “konventioneller” Waffen, die wir jetzt täglich im Fernsehen geboten bekommen, verpflichtet uns zum Handeln. Packen wir es gemeinsam an: Setzen wir uns ein für eine atomwaffenfreie Welt bis 2020. Setzen wir uns ein für eine Welt ohne Krieg! Von Michael Schmid.

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18. November 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Hiroshima: Verbrechen gegen die Menschlichkeit” Gründe für die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die unmittelbaren und mittelbaren Folgen sowie aktuelle atomare Risiken. Vortrag bei der Eröffnungsveranstaltung zur Aussstellung “Hiroshima mahnt - Nie wieder Krieg” am 9.11.2005 in Gammertingen. (mehr...)
20. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Wir müssen handeln, um ein zweites Hiroshima - beziehungsweise noch Schlimmeres - zu verhindern In den vergangenen 60 Jahren ließen die Bomben von Hiroshima und Nagasaki die Vorstellungskraft der Welt erschauern - leider nicht genug, um die Entwicklung und Verbreitung von noch weit tödlicheren Massenvernichtungswaffen aufzuhalten. Wie wahrscheinlich ist eine Apokalypse in naher Zukunft? Niemand kann das genau sagen. Fest steht jedoch, die Gefahr ist so groß, dass kein vernünftiger Mensch bei dem Gedanken ruhig bleiben kann. Spekulationen bringen wenig, Aktion hingegen sehr viel. Ganz im Gegenteil - wir müssen dringend auf die Gefahr eines zweiten Hiroshima reagieren, vor allem in den USA. Von Noam Chomsky. (mehr...)
12. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Das größte Glücksspiel der Geschichte Harry S. Truman teilt in einer Rundfunkrede von Bord des Schiffes noch am Abend des 6. August 1945 mit: “Wir haben Hiroshima für den Feind bis auf weiteres wertlos gemacht. Die Japaner haben in Pearl Harbor diesen Krieg begonnen, nun wird ihnen das mehrfach zurückgezahlt. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Mit dieser Bombe haben wir ein neues, revolutionäres Mittel der Zerstörung geschaffen… Wir haben über zwei Milliarden Dollar auf das größte wissenschaftliche Glücksspiel der Geschichte gesetzt - und gewonnen.” Die Menschheit gerät an den Rand ihrer Selbstvernichtung. Von Lutz Herden. (mehr...)
09. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Nie wieder Hiroshima und Nagasaki! Nie wieder Hibakusha! Frieden schaffen, ohne Waffen!” Michael Schmid geht in seiner Rede am 8. August 2005 bei einer Mahn- und Gedenkveranstaltung in Gammertingen anlässlich des 60. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er führt weiter ein paar Gedanken dazu aus, warum die atomaren Gefahren in der Gegenwart so groß wie nie zuvor sind. Schließlich plädiert er dafür, den atomaren Schreckensszenarien die eigene Vision entgegenzusetzen: Atomwaffenfrei bis 2020. (mehr...)
06. August 2005 | News
60. Jahrestag der Atombombenabwürfe: Zeugnisse von Überlebenden mahnen zur Umkehr h_11.jpgNiemand soll sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb veröffentlichen wir ins Deutsche übersetzte Zeugenberichte von Hibakusha. Weiter wurden aktuell zum 60. Jahrestag ein bewegendes Grußwort eines Überlebenden aus Hiroshima, ein Appell der Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki mit der Forderung der atomaren Abrüstung sowie zahlreiche weitere Texte und Hinweise in die Website gestellt. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki fordern Abrüstung von Atomwaffen Mit einem Appell zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki warnen ihre Bürgermeister und internationale Friedensstreiter vor dem Vergessen des “höllischen Endes” der Atombombenabwürfe. Gefordert wird die Abkehr von einem überholten System atomarer Abschreckung und die Entwicklung eines kooperativen Sicherheitssystems in Loyalität gegenüber der Menschheit. Erinnert wird daran, dass das Risiko globalen Todes noch nicht überwunden sei. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Grußwort eines Überlebenden aus Hiroshima Satoru Konishi hat als 16jähriger Junge die Atombombe in Hiroshima überlebt. Heute ist er einer der Sprecher von Nihon Hidankyo, der japanischen Vereinigung der Hibakusha (Überlebende der Atombombenabwürfe). Anlässlich des 60. Jahrestages des verbrecherischen Atombombenabwurfs auf Hiroshima hat Satoru Konishi ein bewegendes Grußwort an uns Menschen in Deutschland gerichtet. Darin warnt er vor der höchst gefährlichen Situation der Welt und der Gefahr eines direkt bevorstehenden dritten Kernwaffeneinsatzes. Er äußert den Wunsch nach einer neuen Welt, die wir alle zusammen heraufziehen lassen könnten. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Was den Menschen von Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist Die völlig ungewöhnliche Situation, in der sich die überlebenden Opfer der Atombombenabwürfe befanden und heute noch befinden, hat eine besondere Bezeichnung für sie entstehen lassen: “Hibakusha”. Hibakusha, die angefangen haben, über die erlittenen Schrecken zu reden, versuchen in ihren Berichten das Unvorstellbare in Worte zu fassen. Die Weitergabe der Augenzeugenberichte der überlebenden Opfer des atomaren Infernos ist von besonderer Bedeutung. In einer mit Atomwaffen vollgestopften Welt allemal. Von Michael Schmid. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Es sollte nie Krieg sein” Frau Kinue Tomoyasu, die zur Zeit des Atombombenangriffs 44 Jahre alt war. Sie war zu Hause, fünf Kilometer vom Hypozentrum entfernt und suchte dann in der Innenstadt von Hiroshima nach ihrer Tochter. Sie fand diese schließlich in einer schrecklichen Verfassung. Neun Stunden später starb die Tochter in ihrem Schoß. Der Zeugenbericht von Kinue Tomoyasu. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Die Atombombe diskriminiert nicht, sie tötet jeden” Herrn Isao Kita war 33 Jahre alt als die Bombe fiel. Er arbeitete für die Bezirkswetterwarte von Hiroshima, 3.7 km vom Hypozentrum entfernt. Er beobachtete das Wetter auch noch, nachdem er der Strahlung ausgesetzt war. Er sah den Blitz der Atombombe, spürte eine Hitze- und eine Druckwelle. Dann hörte er Donner, sah Blitze über dem Feuer. Die Stadt verwandelte sich in eine gelbe Sandwüste. Überall Rauch, dann schwarzer Regen. Als er die vielen Verletzten den Weg zum Krankenhaus vorbeigehen sah, blutüberströmt und teilweise ohne Kleider, da wurde ihm klar, wie schwer die Stadt zerstört worden war. Der Zeugenbericht von Isao Kita. (mehr...)
04. August 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
60 Jahre Hiroshima - Forderung nach Atomwaffenfreier Welt bis 2020 Mit zahlreichen Veranstaltungen zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fordern Friedengruppen und die “Bürgermeister für den Frieden” (mayors for peace) die Abschaffung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020. Ca. 200 Veranstaltungen zu den Hiroshima/Nagasaki-Tagen enthält der Terminkalender des Netzwerk Friedenskooperative, das Friedensveranstaltungen in einer zentralen Datenbank sammelt. Zudem gibt es eine Unterschriftensammlung unter einen Appell “Atomwaffen abrüsten - in Deutschland anfangen!” (mehr...)
04. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Nach Hiroshima blieb ein Lernprozess der Zivilisation aus Seinem wichtigen Buch “Hiroshima - Geschichte und Nachgeschichte” (2005) stellt Florian Coulmas folgendes Zitat aus einem Film von Akira Kurosawa voran: “Jeder erinnert sich nur an das, was ihm angenehm ist.” Jede nationale, zumal jede imperiale Geschichtsschreibung krankt an den von Lifton beklagten Defiziten. Beim Thema Atombombe geht es nicht um eine einzelne Nation oder sogenannten “Antiamerikanismus”, sondern um die Zukunft der menschlichen Gattung. Die entsprechende US-Erinnerungskultur geht uns alle an. Von Peter Bürger. (mehr...)
04. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich hoffe wirklich, dass es nie wieder einen Atomkrieg geben wird” Herr Yosaku Mikami war 32 Jahre alt, als die Atombombe über Hiroshima explodierte. Er war Feuerwehrmann. Die Feuerwehr musste bald feststellen, dass sie kaum etwas tun konnte, weil viel zu viel brannte. Die Feuerwehrleute wurden dann beauftragt, sich um die Schwerverletzten zu kümmern. Sie fanden eine Menge sterbender Leute. Der Zeugenbericht von Yosaku Mikami. (mehr...)
03. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Der längste Tag in meinem Leben” Hiroshi Sawachika war 28 Jahre alt als die Atombombe über Hiroshima abgeworfen wurde. Er war Militärarzt und im Armeehauptquartier in Ujina stationiert. Dadurch, dass er ziemlich weit weg vom Hypozentrum war, wurde er nicht ernsthaft verwundet. Danach hatte er alle Hände voll zu tun, die Überlebenden medizinisch zu versorgen. Der Zeugenbericht von Hiroshi Sawachika. (mehr...)
28. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima-Gedenktag: Die atomaren Gefahren sind sehr groß heute In einer Grußbotschaft zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in Wien deutet Michael Schmid die großen aktuellen Gefahren eines Atombombeneinsatzes an und bringt seine und die Verbundenheit des Lebenshauses mit der Wiener Friedensbewegung im Einsatz für atomwaffenfreie Welt zum Ausdruck gebracht. Auf Einladung der Wiener Friedensbewegung nehmen jedes Jahr zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie engagierte FriedensaktivistInnen und FriedensforscherInnen zur Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt und aktuellen friedenspolitischen Fragen Stellung. (mehr...)
25. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Pika-Don und Hibakusha Hiroshima blieb bis zum 6. August 1945 von Bombardements weitgehend verschont. Dann detonierte um 8 Uhr 15 und 43 Sekunden 580 bis 600 m über dem Shima-Krankenhaus die Uran 235-Bombe Little Boy mit einer Sprengkraft von 12,5 Kilotonnen TNT. Am 9. August 1945, einen Tag nach der Kriegserklärung der im Pazifikkrieg bisher neutralen UdSSR an Japan, fiel Fat Man auf das Urakami-Tal in Nagasaki. Sprengkraft diesmal: 22 KT TNT; Material: Plutonium 239. Betroffen wurde, trotz der offiziellen Rhetorik von militärischen Zielen, in erster Linie die Zivilbevölkerung. Von Jörg Siegert. (mehr...)
19. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Warum die A-Bomben wirklich fielen Die Welt rätselte 60 Jahre lang über die wahren Motive der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki - bis heute. Die beiden japanischen Städte wurden total vernichtet. Dabei war Japan militärisch längst geschlagen. Die Bomben richteten sich in Wahrheit gegen Stalin, der sich von den Atomschlägen derart beeindrucken ließ, daß er die bereits angelaufene Invasion in Richtung Japan abblies. Amerika hatte weiterhin freie Bahn in Südostasien. Für die USA spielte offensichtlich japanisches Raubgold eine bedeutende Rolle. Von Frank Krüger. (mehr...)
16. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Truman und der Urknall des Atomwaffen-Zeitalters 16. Juli: Jahrestag des ersten Atombomben-Tests. Seit genau sechzig Jahren ist die Atombombe in der Welt. Dem ersten Test und der Zerstörung der beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki folgte ein nukleares Wettrüsten. Von Karl Grobe. (mehr...)
23. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Weltbürger, Weltzerstörer? Der Fall Albert Einstein Es muss den Weltbürger Albert Einstein zutiefst getroffen haben, dass das Magazin TIME im Juli 1946 ihn als “Weltzerstörer” bezeichnet hat und als “Mann, der alles in Gang gebracht” habe. Es fiel ihm nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 sehr schwer, sich gegen den perfiden Vorwurf zu wehren, er sei ein “Weltzerstörer” und Massenmörder. Dabei war sein Anteil an der Fertigung der Bombe tatsächlich minimal - sieht man einmal davon ab, dass er 1905 “die Beziehung zwischen Masse und Energie feststellte, eine Wahrheit über die physikalische Welt von sehr allgemeiner Natur”, wie er seinen Kritikern zu bedenken gab. Von Frank Niess. (mehr...)
09. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
60. Jahrestag - Hiroshima mahnt: Atomwaffenfrei bis 2020! Dieses Jahr jähren sich die amerikanischen Atombombenabwürfe auf die beiden japanischen Städte Hiroshima (6.8.1945) und Nagasaki (9.8.1945) zum 60. Mal. Es ist wichtig, dass dies ein weltweites Jahr des Gedenkens und der Aktionen für eine atomwaffenfreie Welt wird. Es gilt zu erinnern an den damaligen Schrecken und das unendliche Leid, das mit diesen beiden Atombombenabwürfen hunderttausenden von Menschen angetan wurde. Solidarität mit den Opfern muss aber vor allem heißen, künftiges Leiden solchen Ausmaßes zu verhindern. Junge Menschen engagieren sich im Mai 2005 bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages bei den Vereinten Nationen in New York für atomare Abrüstung. Von Michael Schmid. (mehr...)
07. April 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Radsportprominenz beteilgt sich an Radmarathon “Pacemakers - Sportlich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt” Der Radmarathon “Pacemakers - Sportlich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt” am 6. August 2005 wird vier Wochen nach Meldestart durch Radweltmeisterin Ute Enzenauer (1981), Radolympiasieger Jürgen Colombo (München 1972), den ehemaligen Tour de France Fahrer Udo Bölts sowie einem der besten Langstreckenfahrer Deutschlands, Mathias Guischard, unterstützt. Sie werden eine Teilstrecke der 333 Fahrradkilometer zwischen Stuttgart und Büchel in der Eifel zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 60 Jahren mitfahren. (mehr...)
08. August 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Der 6. August Gedicht zu den Schrecken, welche der erste Atombombenabwurf auf eine Stadt - auf Hiroshima - verursacht hat. (mehr...)
06. August 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima mahnt: Einmischen für eine atomwaffenfreie Welt Michael Schmid geht in seiner Rede anlässlich des Hiroshima-Gedenktages am 6. August 2004 ausführlicher auf den Abwurf der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki ein und auf deren verheerende Folgen. In einem zweiten Teil wird auf die aktuelle atomare Rüstung eingegangen und auf die Notwendigkeit, sich für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. (mehr...)
02. August 2004 | News
Hiroshima mahnt: 6. August 1945 - 6. August 2004 Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima zum 59. Mal. h_5.jpgDas Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. ist einer Einladung der Wiener Friedensbewegung gefolgt und hat eine Grußbotschaft zur traditionellen Gedenkveranstaltung an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in die österreichische Landeshauptstadt gesandt. Die Gedenktage sind geeigneter Anlass, sich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. (mehr...)
02. August 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Grußbotschaft nach Wien zum Gedenktag für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima zum 59. Mal. Das Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. ist einer Einladung der Wiener Friedensbewegung und Hiroshima Gruppe Wien gefolgt und hat eine Grußbotschaft zur traditionellen Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in die österreichische Landeshauptstadt gesandt. (mehr...)
20. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Wie Hunde und Schweine Beim alljährlichen Gedenken an die Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gerät regelmäßig die Opferrolle Japans ins Blickfeld weltweiter Aufmerksamkeit, während ein anderes Volk ebenso regelmäßig ausgeklammert bleibt. Doch etwa ein Viertel der Toten im nuklearen Hades waren Koreaner, die von der Kaiserlich-Japanischen Armee nach ihren imperialistischen Feldzügen deportiert wurden und dort in Japan Arbeitseinsatz in Werften, Kohlengruben und Rüstungsbetrieben zwangsverpflichtet waren. Die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels begann erst zwei Jahrzehnte nach Kriegsende, ein “Bewältigen” dieses Teils der Geschichte ist über Ansätze nie hinaus gekommen. Von Rainer Werning. (mehr...)
07. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Die Einsamkeit von Noam Chomsky Arundhati Roy über Noam Chomsky: Ein Amerikaner zu sein, der in Amerika lebt und schreibt, um Amerikaner von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen, muss tatsächlich sein wie einen Tunnel durch Hartholz zu bohren. (mehr...)
04. August 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Mit Hiroshima begann ein neues Zeitalter Rede von Michael Schmid am 06. August 2003 bei einer Mahnwache anlässlich des Hiroshima-Gedenktages in Gammertingen. Er geht dabei auf die Entwicklung der Atombomben im “Manhatten-Projekt”, auf die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und deren verheerenden Folgen sowie auf die atomare Aufrüstung und deren Gefahren nach 1945 ein. (mehr...)
25. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Nukleare “Bunkerknacker” und ihre medizinischen Folgen Die US-Amerikaner haben im Vorfeld des Krieges gegen Irak auch so genannte nukleare Bunkerknacker getestet. Dies sind veränderte vorhandene Waffen, die gegen tief im Boden verborgene Ziele eingesetzt werden können. Befürworter führen an, dass die Zivilbevölkerung davon nur in geringem Maße betroffen wäre. Eine Studie der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) widerlegt diese Behauptung jedoch. (mehr...)