Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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24. April 2018 | Gesellschaft
Erinnerung an Ekkehart Krippendorff

Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King, Jr., in den USA ermordet. Mit diesem rassistischen Mord eskalierte in den USA und vielen anderen Ländern die Revolte, an die jetzt zum 50. Mal erinnert wird. Am Abend dieses 4. April 1968 zog in Berlin ein spontaner Demonstrationszug von mehreren tausend Menschen zum Schöneberger Rathaus. Die Erinnerungsrede an M.L. King hielt damals, vor 50 Jahren, Ekkehart Krippendorff. Er sprach von dem "anderen Amerika", das "größer und besser ist als seine Regierungen und deren Politik". Zu Kings Vermächtnis meinte er später: "Uns mit diesem mutigen Visionär eines Amerika identifizieren zu können, das die großen Ideale der eigenen Revolution wieder ernst nimmt und zur Richtschnur ethisch begründeter Politik macht, gab der APO Kraft und Perspektive" (ebd.). Von Lou Marin.

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09. April 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
In memoriam Ekkehart Krippendorff

Ekkehart Krippendorff, geb. 1934 in Eisenach, hat den Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs als acht- bis elfjähriger Junge noch bewusst miterlebt. Ekkehart war ein urgermanischer, typischerweise in Nazifamilien verliehener Vorname: "Teutscher als mit zwei KK und dem T am Ende ging es kaum" (Lebensfäden. Die Scham darüber war für ihn eine Antriebsfeder, in seinem weiteren Leben einen ganz anderen Weg einzuschlagen. Er wurde zum Mitbegründer der kritischen Friedensforschung und publizierte auch für AnarchistInnen unverzichtbare Werke zur Staats- und Militärkritik. Sein gesamtes weiteres Leben lang blieb er unbeugsamer Kriegsgegner - eine beeindruckende Konsequenz, mit seiner Kindheitserfahrung produktiv umzugehen. Von Lou Marin.

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04. März 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zum Tod von Ekkehart Krippendorff: Mit Haltung und Wissen

In der Nacht zum Dienstag ist Ekkehart Krippendorff, Politikwissenschaftler und Mitbegründer der deutschen Friedensforschung, im Alter von 83 Jahren gestorben. Von Michael Jäger.

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18. Juli 2012 | Buchrezensionen
Den Knoten achten!

"Greift nur hinein ins volle Menschenleben, wo ihr’s anpackt, da ist’s interessant." Dieses Goethewort gilt für jedes Menschenleben. Auch und gerade, wenn es nie zu sich gekommen ist, weil Zeit und Gesellschaft die in jedem Leben gegebene Chance, sich zu entwickeln, zu lernen, Eigenes vorzustellen, verstellt und zunichte gemacht haben. Goethes von ihm in schier unfassbarer Fülle gelebtes Wort gilt für die autobiographischen Aufzeichnungen des Goethe-Enthusiasten Ekkehart Krippendorff in eigentümlichem Maße. Und das macht sie eigentümlich spannend, leselustig und mit zehn Mal sich erneuerndem Lesegewinn. Von Wolf-Dieter Narr.

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10. April 2012 | Gesellschaft
Mittelalter heute

Eine großartige Ausstellung in Paderborn zeigt, wie aktuell die Lehren des Franz von Assisi noch immer sind. Von Ekkehart Krippendorff.

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13. Juli 2011 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Globale Katastrophen: Die Pflicht zum Schaudern

Wir verfügen heute über Technologien, deren Folgen kaum abzusehen sind - bis hin zur Weltzerstörung. Unser Handeln braucht einen neuen Imperativ. Von Ekkehart Krippendorff.

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01. Juni 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Libyen: Das Versagen der Friedensforschung

Selbst die pazifistischen Institutionen sind Teil des sicherheitspolitischen Mainstreams. Es fehlen Phantasie - und Mut. Von Ekkehart Krippendorff.

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18. Dezember 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
S21-Schlichtung: Geradezu ein Verbrechen

Die Schlichtung von Stuttgart ist eine Niederlage von epochaler Bedeutung: Zukunftsfähigkeit wurde verschwendet. Von Ekkehart Krippendorff.

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12. Juni 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Für einen deutschen Pazifismus

Als US-Präsident George W. Bush 2002 für seinen Irak-Krieg eine "Koalition der Willigen" konstruierte, wurde er auf einer Pressekonferenz auf die Deutschen angesprochen - ob die mit dabei wären. Mit einer knappen Handbewegung erledigte er seine Antwort: "The Germans are pacifists" - auf deutsch: Auf die ist kein militärischer Verlaß. Welch ein Triumph der Friedensbewegung! Natürlich wissen wir alle, daß das so nicht stimmt und zu schön ist, um wahr zu sein - aber daß das jahrhundertealte stereotype Bild von Deutschland und den Deutschen als autoritätsgläubig und eben militaristisch von der gegenteiligen internationalen Wahrnehmung ersetzt wird, die Deutschen als friedfertig und ohne soldatischen Stolz, das ist schon aufregend und Anlaß zur Zufriedenheit über Jahre geleisteter historisch-politischer Bildungsarbeit. Von Ekkehart Krippendorff.

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08. Dezember 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Afghanistan: Staat muss nicht sein

Die erzwungene Verschmelzung tribalistischer Funktionalität mit dem Exportprodukt Staat hat versagt. Europäische Machtorganisationen haben Teile der Welt unregierbar gemacht. Von Ekkehart Krippendorff.

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23. Juli 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Ekkehart Krippendorff: Palästinenser sind unerwünscht

An schlechte Nachrichten sind wir ja inzwischen gewöhnt - nicht zuletzt aus dem Krisengebiet Israel/Palästina. Die seit langem erschreckendste Nachricht aber kam dieser Tage ganz harmlos daher: In Israel hat Transportminister Israel Katz von der Likud-Partei verfügt, landesweit nur noch hebräisch geschriebene Ortsnamen zuzulassen und aus neuen Straßenschildern die arabische Schreibweise bzw. die arabischen Namen zu tilgen. Von Ekkehart Krippendorff.

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09. Juli 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Obamas Dilemma: Die Bush-Ära aufarbeiten oder den inneren Frieden sichern?

Mögen seine Gründe innenpolitisch auch nachvollziehbar sein: Barack Obama schadet sich selbst, wenn er auf ein juristisches Nachspiel zu acht Jahren Bush verzichtet. Von Ekkehart Krippendorff.

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23. Januar 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Immun gegen Obamanie

Inauguration in Washington: Die deutschen Linken schwanken zwischen Abwarten und Skepsis. Von Ekkehart Krippendorff.

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18. Mai 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Mehr als eine kleine Revolution

Über einen Aufenthalt in den USA: Es gibt noch immer das andere Amerika. Jetzt im Wahlkampf erst recht. Von Ekkehart Krippendorff.

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05. Mai 2008 | Buchrezensionen
Ich bitte um Freiheit für mein Buch

Güte: Wassili Grossmans gewaltiges Kriegsepos “Leben und Schicksal” und seine Kriegstagebücher. Von Ekkehart Krippendorff.

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05. Februar 2008 | Buchrezensionen
Hannah Arendt: Was für eine Frau!

Hannah Arendt und kein Ende: Ein kleiner bibliographischer Rückblick. Von Ekkehart Krippendorff.

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16. August 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Routierender Werte-Kompass

Irak-Invasion: Warum die späte Einsicht des ehemaligen Kriegsbefürworters Michael Ignatieff halbherzig bleibt. Von Ekkehart Krippendorff.

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10. Juni 2007 | Buchrezensionen
Die Intelligenz des Bösen

Kosmokraten: Armut und Elend der Welt - beschrieben in drei unterschiedlichen Sachbüchern. Von Ekkehart Krippendorff.

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26. März 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Mit der Seele suchen

Selbstbestimmung: Ein Plädoyer für Europa als kulturelles Projekt. Von Ekkehart Krippendorff.

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11. Februar 2007 | Gesellschaft
Jedes einzelne Gesicht

Zehntausende haben es seit den sechziger Jahren in unzähligen Initiativen fertiggebracht, das mahnende Gedenken an die Verbrechen des III. Reiches - aber auch an den mutigen Widerstand - lebendig zu machen: Eine große, kollektive Leistung. Diese Gedächtniskultur ist ein Fundament des Anstandes und der Nachdenklichkeit, der Warnung vor den Gefährdungen des Sittlichen - ein Fundament, auf das eine demokratische Gesellschaft bauen kann. Die Weigerung der Deutschen Bahn AG, die Erinnerung an die von der Deutschen Reichsbahn in den Tod transportierten jüdischen Kinder aus fast allen europäischen Ländern öffentlich sichtbar in ihre eigene Geschichte aufzunehmen, kommt einer massiven Beschädigung dieses moralischen Fundaments gleich. Von  Ekkehart Krippendorff.

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01. Dezember 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zwei Paar Sandalen

Zwei Biografien über Mahatma Gandhi erinnern an eine vergessene Tugend der Politik. Während Arendt unter dem “Begriff des Politischen” die Selbstbestimmung aus dem Geiste diskursiver Vernunft versteht, Max Weber die verantwortungsbewusste Ausübung von in letzter Instanz gewaltgestützter Macht, Carl Schmitt die Unterscheidung von Freund und Feind versteht, so Gandhi das selbstlose Handeln für andere. Der Bezugshorizont dieses Handelns ist das Soziale - der Kampf um Gerechtigkeit und Würde der Unterprivilegierten und Schwachen, damit auch sie ihren Beitrag zum Gemeinwohl erbringen können - nicht aber die Macht über Menschen, nicht das Regiment, nicht stellvertretendes Handeln. Von Ekkehart Krippendorff.

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12. März 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Von Weimar nach Ramallah 1999 gründeten der Palästinenser Edward Said und der weltbürgerliche Israeli Daniel Barenboim in Weimar ein paritätisch aus israelischen und arabischen Musikern zusammengesetztes Jugendorchester. Sie gaben ihm den sinnträchtigen Namen “West-Eastern Divan Orchestra”. Mit diesem außerordentlichen Projekt wird gerade vor dem aktuellen Hintergrund der anscheinend nicht mehr zu bändigenden “Konfrontation der Kulturen”, des Islam mit dem “Westen”, ein ermutigendes Signal der Hoffnung gesetzt, ein Weg aufgezeigt, wie man aus dem Teufelskreis von Hass und Missverstehen, von Recht gegen Recht vielleicht ausbrechen kann. Musik spricht eine andere politische Sprache als die der Gewalt. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)
13. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Ground Zero Worin unterscheidet sich die mentale Struktur eines amerikanischen, russischen, französischen, englischen oder chinesischen Staatsoberhauptes, das die Möglichkeit, eine atomare Totalkatastrophe über einen Teil der Menschheit zu bringen, täglich mit sich herumträgt, von einem Selbstmordattentäter, der heute noch nur mit konventionellem, morgen aber mit nuklearem Sprengstoff sich selbst und möglichst viele Menschen einer ihm verhassten Gesellschaft und Kultur in den kollektiven Tod zu reißen fähig ist? Wer ist da der irregeleitete Fanatiker und wer der Vernünftige? Ceterum censeo - Die Abschaffung der Atomwaffen ist ein Gebot der Überlebensvernunft Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)
24. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Mythen der Alliierten Zwiespältige Motive: Für Roosevelt und Churchill war das Nazi-Regime nicht von Anbeginn das absolute Böse und die Befreiung nicht Zweck, sondern Folge des Krieges. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)
03. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Die Narbe aufreissen Wenn es nicht diesen Jahrestag gäbe - den Fall von Saigon am 30. April 1975 und damit das Ende eines fast 30-jährigen Welt-Krieges in diesem uns so fernen südostasiatischen Lande - würde sich derzeit kaum jemand noch für Vietnam interessieren. Und selbst dieser Jahrestag steht im Schatten der Erinnerungen an den 8. Mai 1945 und wird Mühe haben, wahrgenommen zu werden. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)
19. Dezember 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Mutige Grenzgänger. Beobachtungen eines Reisenden in Israel In Israel gibt es diese eindrucksvollen Menschen, die seit Jahren unermüdlich ihre Gesellschaft sensibilisieren gegen die zerstörerische Politik ihrer Regierungen, die ein moralisches Gewissen sind, die sich schon aus Prinzip weigern, die für israelische Siedler reservierten Straßen zu benutzen und statt dessen mühsame Umwege auf sich nehmen. Israelis, die ihr Land lieben und die wissen, der Feind, das sind nicht die Palästinenser, sondern der blinde Hass und die Arroganz der eigenen Leute. Es waren immer Minderheiten, die den Funken der Hoffnung auf “eine andere Art der Politik” nicht aufgaben und letztlich doch ihre geschichtliche Anerkennung erfuhren. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)
26. Mai 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Wohin die Reise geht Ekkehart Krippendorff zeigt auf, wie Präsident Bush sich selbst dazu ermächtigt, es den Terroristen zu zeigen, was “amerikanische Gerechtigkeit” bedeutet. (mehr...)