Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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14. November 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensgesellschaft verjüngt sich

Am Wochenende traf sich die "Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen" (DFG-VK) in Berlin zu ihrem 21. Bundeskongress. Dabei wurden nicht nur die Weichen für die zukünftige Friedenarbeit gestellt, die Organisation feierte mit Festreden von Margot Käßmann und Semih Sapmaz auch ihr 125-Jähriges Bestehen.

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27. September 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sieg der Meinungsfreiheit - klare Niederlage für das Landratsamt Rottweil gegen Hermann Theisen

Am 27. September wurden vor dem Verwaltungsgericht Freiburg die Klagen des Friedensaktivisten Hermann Theisen verhandelt. Dabei feierte Theisen einen juristischen Sieg in entscheidenden Punkten.

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18. September 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Überraschende Kehrtwende im Strafverfahren wegen der Verteilung von Heckler & Koch-Aufrufen zum Whistleblowing

Das Amtsgericht Oberndorf hat die für morgen terminierte Gerichtsverhandlung gegen den Friedensaktivisten Hermann Theisen (Hirschberg) wegen der Verteilung von Heckler & Koch-Aufrufen zum Whistleblowing aufgehoben und heute dem Angeklagten und seinem Verteidiger per Email mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft Rottweil "die Klage gemäß § 411 Abs. 3 StPO zurück genommen" habe.

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01. Dezember 2016 | Internationales, Militär und Krieg
Hat der Heckler & Koch-Manager die Öffentlichkeit massiv getäuscht?

Heckler & Koch (H&K) behauptet gegenüber der dpa, nur noch "solide Länder" mit Kriegswaffen beliefern zu wollen. Dessen ungeachtet genehmigte der Bundessicherheitsrat topaktuell Gewehrexporte an Indonesien, Malaysia und Südkorea - auf Antrag von H&K. Jürgen Grässlin fragt: Verbietet die H&K-Geschäftsführung Gewehrexporte an „unsolide Länder“ – oder zählt weiterhin nur der Profit durch skrupellosen Waffenhandel?

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05. Juli 2016 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
DFG-VK fordert Sigmar Gabriels Rücktritt “wegen Beihilfe zu Mord durch Waffenexport”

Medien meldeten vorab zu dem am Mittwoch erscheinenden Rüstungsexportbericht 2015 eine Verdoppelung des Volumens der Einzelausfuhrgenehmigungen deutscher Rüstungsexporte von 3,97 Mrd. (2014) auf 7,86 Milliarden Euro (2015). Erneut wurden mit Genehmigung des verantwortlichen Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel Kriegswaffen und Rüstungsgüter in zahlreiche menschenrechtsverletzende Empfängerländer geliefert, selbst an Diktaturen. Jüngst verteidigte der Sozialdemokrat Gabriel die neuerlichen massiven Rüstungsexport-Steigerungen und verwies auf vermeintlich umzusetzende Entscheidungen der Vorgängerregierung. DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin bezichtigt Wirtschaftsminister Gabriel der "sachlich falschen und damit schlichtweg verlogenen" Darstellung von Widerrufsmöglichkeiten bei Panzerexporten nach Katar und fordert für den Bundesverband der DFG-VK Gabriels Rücktritt wegen der "Beihilfe zu Mord" durch Rüstungsexportgenehmigungen in Krisen- und Kriegsgebiete.

 

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01. November 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensgesellschaft ehrt Pazifist_innen aus Karlsruhe für lebenslanges Engagement: Sonnhild und Ulli Thiel werden Ehrenmitglieder der DFG-VK

Beim Bundeskongress der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in Mannheim wurde die DFG-VK-Ehrenmitgliedschaft an das Ehepaar Sonnhild und Ulli Thiel aus Karlsruhe verliehen. In seiner Laudatio würdigte der DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin aus Freiburg das jahrzehntelange Engagement "der Thiels" für Frieden, Gerechtigkeit und Abrüstung. Beide hätten ihr "Leben den Visionen und dem Weg der Friedensbewegung gewidmet" und seien damit zum Vorbild für viele andere geworden. Die DFG-VK ist die älteste und mit ca. 4.000 Mitgliedern größte deutsche Friedensorganisation; die Deutsche Friedensgesellschaft als eine Vorläuferorganisation war 1892 von der späteren Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner gegründet worden.

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03. Dezember 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Öffentlicher Aufruf für ein atomwaffenfreies Deutschland

Anlässlich der morgigen Bundestagsdebatte zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Neue Dynamik für nukleare Abrüstung" starten deutsche Friedensorganisationen eine neue Initiative für die atomare Abrüstung. Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern in einem Appell an die Bundesregierung, sich auch weiterhin für ein atomwaffenfreies Deutschland einzusetzen. Aufgrund der Ukraine-Krise haben Atomwaffen in den vergangenen Monaten wieder eine gefährliche Bedeutung erlangt.

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24. April 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Verhandlung am Amtsgericht Koblenz, 30. April: “Freispruch für Aufruf zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel!”

Das Amtsgericht Koblenz verhandelt am 30.04.2014 über die Strafbarkeit eines Aufrufs zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel. Angeklagt ist der Heidelberger Friedensaktivist und Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hermann Theisen, der den Blockadeaufruf im April und Mai 2013 vor dem Atomwaffenlager Büchel und dem Hauptbahnhof in Koblenz verteilt hatte. Damit wollte er für eine im August 2013 geplante 24-stündige Sitzblockade vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisieren. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ließ die Flugblätter beschlagnahmen und klagte Theisen wegen Öffentlicher Aufforderung zu Straftaten (§111, § 240 StGB) an, da mit den Flugblättern zu Nötigungshandlungen aufgefordert worden sei.

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22. April 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Jürgen Grässlin: Trauerrede für Ulli Thiel

Jürgen Grässlin hielt im Namen der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) am Mittwoch, den 16. April 2014, in der Großen Kapelle des Hauptfriedhofs Karlsruhe, eine Trauerrede für Ulli Thiel. Dabei würdigte er insbesondere dessen jahrzehntelanges Engagement für diese älteste Organisation der deutschen Friedensbewegung, aber auch seine Rolle für das Zustandekommen der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm 1983 und als Erfinder des Mottos "Frieden schaffen ohne Waffen".

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14. März 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Aufforderungen zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel sind rechtens

Überraschend deutlich hat das Verwaltungsgericht Koblenz der Klage des Heidelberger Atomwaffengegners und Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hermann Theisen stattgegeben. Gegenstand der Klage war ein Flugblatt, mit dem Theisen im vergangenen Frühjahr zu den im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisiert hatte. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ließ die Aufrufe beschlagnahmen und erwirkte einen Strafbefehl, da der Blockadeaufruf strafbar sei. Nachdem sich auch die Stadtverwaltung Koblenz dieser Auffassung anschloss und eine Verteilung der Flugblätter verbot, klagte Theisen vor dem Verwaltungsgericht Koblenz gegen dieses Verbot.

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25. Februar 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Darf das Atomwaffenlager Büchel blockiert werden?

Das Verwaltungsgericht Koblenz verhandelt am Donnerstag, 27.02.2014, über eine Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen. Dieser hatte für Mai 2013 eine Kundgebung vor dem Hauptbahnhof Koblenz angemeldet und dabei angekündigt, einen Blockadeaufruf zu verteilen. Mit dem Aufruf wollte er für die im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisieren und zugleich an die rechtswidrige Verurteilungspraxis von gewaltfreien Sitzblockierern in den 1980er Jahren erinnern.

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29. September 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Polizei verfolgt Kriegsgegner anstelle von Kriegstreibern und Kriegstätern

Mit erneuter polizeilicher Kriminalisierung von Widerstand gegen Krieg und Kriegsvorbereitung sieht sich der Politische Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Monty Schädel konfrontiert. Gleich zweimal erhielt er in den vergangenen Tagen Post von der Polizei, die ihn über gegen ihn laufende Ermittlungen informierte und Auskunft haben wollte.

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05. Juni 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Propaganda-Briefmarke zurückziehen - Briefmarken sind mehr als reine “Postwertzeichen”

Aus Protest gegen einen weiteren Werbehöhepunkt der Bundesregierung zur Rechtfertigung der Kriegseinsätze der Bundeswehr, hat die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) unter dem Motto "Keine Kriegspropaganda - Mein Brief bleibt militärfrei!" eine Petition und eine Sammelaktion gestartet. Zeitgleich mit der Veröffentlichung einer Sonderbriefmarke "Bundeswehr: Einsatz für Deutschland" durch das Bundesfinanzministerium Anfang Juni, will die DFG-VK gegen die Verherrlichung von Krieg- und Militär mobilisieren, sie als billige Propaganda entlarven und die Rücknahme der Briefmarke erreichen.

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15. April 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Global Day of Action on Military Spending: “Von Deutschland geht Krieg aus - Frieden schaffen ohne Waffen”

Anlässlich des heutigen dritten weltweiten Aktionstags zu Rüstungsausgaben - dem "Global Day of Action on Military Spending" - und der Vorstellung des neuen Jahresberichts des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts (SIPRI) diskutierten am vergangenen Wochenende bei der ersten Frühjahrstagung der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg Friedensaktivisten im Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim Möglichkeiten und Perspektiven für eine friedlichere Welt.

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18. Januar 2013 | Flucht, Migration und Asyl
Asylantrag des US-Deserteurs André Shepherd wird dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt

Gestern teilte das Verwaltungsgericht München dem von US-Deserteur André Shepherd beauftragten Rechtsanwalt Reinhard Marx mit, dass die für kommenden Mittwoch angesetzte Verhandlung zum Asylantrag abgesetzt wird. Das Verwaltungsgericht München wird ein Vorabentscheidungsersuchen an den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg richten und deshalb das Verfahren aussetzen. André Shepherd berief sich mit seinem Ende 2008 gestellten Asylantrag auf die Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union, mit der diejenigen geschützt werden sollen, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und mit Verfolgung rechnen müssen.

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04. Dezember 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Einer Kündigung der Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr steht nichts mehr im Weg

Die Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr" begrüßt die Entscheidung der grünen Landesdelegiertenkonferenz in Baden-Württemberg und stellt nach der gestrigen Verlautbarung des baden-württembergischen Innenministers Gall zur Kooperation von Bundeswehr und Schulen klar: Die heute genau vor drei Jahren geschlossene Kooperationsvereinbarung hat den Zweck, mit der Präsenz der Bundeswehr in den Schulen eine Akzeptanz für eine militärgestützte Sicherheitspolitik zu erreichen. Diese einseitige Darstellung widerspricht dem Beutelsbacher Konsens von 1976.

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20. August 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Staatsgefährdende Friedenssymbole?

Vor genau 30 Jahren luden die Vereinten Nationen PolitikerInnen und VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt zu ihrer Zweiten Sondertagung über Abrüstung in das UNO-Hauptquartier nach New York ein. Die Einladungen und die Materialien (Plakate, Aufkleber etc.), mit denen für diese Veranstaltung geworben wurde, waren mit einer Grafik versehen, die allen PazifistenInnen und KriegsdienstgegnerInnen voll aus dem Herzen sprach: Ein stilisierter Mensch, der schützend vor der Erdkugel steht und ein Gewehr zerbricht. Von Ulli Thiel.

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01. August 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Der Bodensee ist mit vielen großen Rüstungsbetriebe und militärischen Dienstleistern ein Rüstungscluster

Auch 2012 gehen die Friedensradler der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern, wieder auf Tour. Ziel ist der Bodensee. Auf dem Weg werden sie auf bedeutende deutsche Rüstungsunternehmen aufmerksam machen und auf die schrecklichen Folgen die deren todbringende Produkte in den Kriegsgebieten dieser Welt haben. Im Fokus stehen Hersteller- und Zulieferbetriebe des Leopard-Panzers. Die 40 Frauen und Männer planen gemeinsam mit unterwegs bei den einzelnen Etappenzielen hinzukommenden Menschen den Besuch bei einem Dutzend Rüstungsfirmen.

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25. Juni 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Martin Niemöller - ein Kämpfer für den Frieden

Zur Erinnerung an den vor 120 Jahren geborenen früheren Präsidenten der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Martin Niemöller, eine der prägendsten Persönlichkeiten Deutschlands im 20. Jahrhundert und Leitfigur der Friedensbewegung. Von Ulli Thiel.

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29. März 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Dank für Mut und Menschlichkeit

An seinem 90. Geburtstag, am 13. Dezember 2011, wurde der frühere Wehrmachts-Deserteur und Vorsitzende der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz durch einen Senatsempfang vor 200 geladenen Gästen abends im Bremer Rathaus geehrt. Festredner waren der Präsident des Senats Bürgermeister Jens Böhrnsen, der Militärhistoriker Manfred Messerschmidt von der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz, Ulli Thiel als Repräsentant des Bundesverbandes der der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Ludwig Baumann selber. Nachfolgend die Rede von Ulli Thiel.

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08. März 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen: Zur Situation um den Iran

Die Obama-Administration hat seit ihrem Amtsantritt 2009 keinen ernsthaften Versuch gemacht, mit Iran ins Gespräch zu kommen mit dem Ziel eines Verzichts auf Atomwaffen. Die Androhung und Durchführung von Sanktionen standen stets im Vordergrund; ein Finanz- und Handelsembargo wurde beschlossen. Auch die EU hat ein totales Öl- und Finanzembargo verhängt. Untergeordnete Persönlichkeiten des Iran haben mit einer Sperrung der Straße von Hormuz gedroht. Die Eskalation der gegenseitigen Drohungen ist beängstigend. Die Situation erinnert fatal an das Szenario vor dem letzten Irak-Krieg und droht, außer Kontrolle zu geraten.

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29. Dezember 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Ein langer schwerer … erfolgreicher Weg

Ludwig Baumann, der am 13. Dezember 90 Jahre wird, ist ein Kämpfer. Er streitet mit Worten und Überzeugungskraft, nicht verletzend, aber zäh. Und ganz schön stur kann er sein. Aber ohne diese Hartnäckigkeit hätte er es nie geschafft, dass er und die anderen Deserteure der deutschen Wehrmacht nicht mehr als vorbestraft gelten. Es war ein langer, schwerer Weg. Anlässlich seines Geburtstages, zu dem wir von der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ihm herzlich gratulieren, soll der Lebenslauf und der Kampf dieses aufrechten alten Mannes, der nach gerechten Verhältnissen in der Welt strebt und keinen Zwang ertragen kann, gewürdigt werden. Von Sonnhild Thiel.

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16. Dezember 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Ägypten: Militärkritiker und Blogger Maikel Nabil Sanad zu 2 Jahren Haft verurteilt

Bestürzt zeigen sich Connection e.V. und die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hessen über das gestern gegen Maikel Nabil Sanad ausgesprochene Urteil von zwei Jahren Haft. "Es ist unerträglich, wie in Ägypten durch das Militär grundlegende Menschenrechte mit Füßen getreten werden", erklärte Gernot Lennert von der DFG-VK Hessen. "Wir sind sehr besorgt um Maikel Nabil Sanad", ergänzte Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V. "Seit dem 23. August befindet er sich im Hungerstreik, um seiner Forderung auf sofortige Freilassung Nachdruck zu verleihen."

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04. Februar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensorganisationen begrüßen Umsetzung ihrer Forderung nach einem sofortigen Rüstungsexportstopp für Ägypten

"Als Einstieg in den Ausstieg" begrüßte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.), den Rüstungsexportstopp an Ägypten. "Damit ist die Forderung der Friedensbewegung nach einem sofortigen Rüstungsexportstopp gegenüber Ägypten umgesetzt worden." Dabei müsse die seitens des Bundeswirtschaftsministeriums angekündigte Nichtbearbeitung von Exportanträgen "auch sämtliche Rüstungsgüter, wie beispielsweise gepanzerte Fahrzeuge, umfassen, mit denen die ägyptische Armee in den letzten Jahrzehnten massiv aufgerüstet worden" sei.

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31. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensorganisationen kritisieren “aktuelle Verdoppelung der Waffenexporte an das diktatorische Regime in Ägypten”

"Ägypten ist als Entwicklungsland bedeutendster Empfänger deutscher Waffen" / Grässlin und Russmann fordern "sofortigen Rüstungsexportstopp für Ägypten und alle anderen menschenrechtsverletzenden Staaten"

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22. Dezember 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Hausdurchsuchung der Staatsanwaltschaft Stuttgart bei Heckler & Koch wegen G36-Gewehrlieferungen nach Mexiko

Anzeigeerstatter Grässlin: "Die Indizienlage ist erdrückend" / Rechtsanwalt Rothbauer: "Spesenabrechnungen sowie ein staatliches Dokument sprechen eine klare Sprache"

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16. März 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Bronze für Deutschland - Friedensorganisationen kritisieren Verdoppelung deutscher Rüstungsexporte

"Bronze für Deutschland!" Was gut klingt, "ist Ausdruck einer an Menschenverachtung und Inhumanität nicht zu überbietenden Außen- und Wirtschaftspolitik", kommentierte am Montag Jürgen Grässlin für den Bundesverband der Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das Rüstungsinformationsbüro (RIB e.V.) Freiburg die jüngsten Veröffentlichungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI. Nach den Berechnungen von SIPRI hat die Bundesregierung von 2005 bis 2009, also weitgehend in der Ära der schwarz-roten Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD, den Export "legaler" Rüstungsexporte nahezu verdoppelt. Der Weltmarktanteil stieg von sechs auf 11 Prozent.
 

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17. Februar 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensfachleute in den Unterricht - Kooperationsvereinbarung mit dem Kultusministerium gefordert

Am 4. Dezember 2009 haben der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau (CDU) und Generalmajor Gert Wessels, Befehlshaber im Wehrbereich IV, in Anwesenheit von Jugendoffizieren eine Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr unterzeichnet. Damit soll die Kooperation zwischen Schulen und Jugendoffizieren gekräftigt werden. Zusätzlich zur Vereinbarung zwischen Bundeswehr und Kultusminiserium fordern die Friedensorganisationen eine Kooperationsvereinbarung. Klaus Pfisterer, Landessprecher der DFG-VK Baden-Württemberg, erläutert, warum.

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02. Februar 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr aufkündigen - Brief an Kultusminister Rau wird von über 100 Personen unterstützt

Über 100 Personen und Organisationen fordern heute in einem Brief Kultusminister Rau auf, die am 4. Dezember 2009 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr aufzukündigen. Der von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg initiierte Brief wird u.a. von vielen Lehrern, Pädagogen, Erziehern, Pfarrern, Gewerkschaftern, Parteigliederungen und Friedensorganisationen aus Baden-Württemberg unterstützt. Die Unterzeichner kritisieren, dass damit Jugendoffizieren der Bundeswehr die Gelegenheit gegeben werden soll, "in Schulen sowie in der Referendarausbildung und der Lehrerfortbildung über sicherheitspolitische Themen zu referieren."

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07. November 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensbewegung protestiert gegen Verleihung des tekom-Dokupreises an Waffenhändler Heckler & Koch

Die Oberndorfer Waffenschmiede Heckler & Koch (H&K) hat in Wiesbaden den "tekom-Dokupreis" des Jahres 2009 erhalten. H&K ist Europas größter Hersteller von Pistolen und Gewehren. Bis zum heutigen Tag sind mehr als 1.500.000 Menschen durch Waffen erschossen worden, die von Heckler & Koch entwickelt worden sind. Damit ist H&K Deutschlands tödlichstes Unternehmen! Durchschnittlich alle 14 Minuten stirbt ein weiterer Mensch durch eine Kugel aus dem Lauf einer H&K-Waffe - weitaus mehr werden verstümmelt. Aus diesem Grund protestierten mehrere Friedensorganisationen gegen die Preisverleihung durch die tekom.

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26. März 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
NATO-Gipfel: Polizei und Verwaltung bereiten mit Blockadehaltung Chaos und Gewalt vor!

Im Ergebnis der Entwicklungen der letzten zehn Tage bei der Vorbereitung der Proteste gegen den Gipfel der NATO in Baden-Baden, Kehl und Strasbourg stellt der Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Monty Schädel eine "augenscheinliche Überforderung mit der Situation" bei der Verwaltung und Polizei in Baden-Württemberg fest. "Die Summe der Vorfälle lassen ein erhebliches Demokratiedefizit erkennen", erklärte Schädel am Dienstag gegenüber den Medien. "Anstelle sich fachkundige Hilfe aus anderen Ländern zu holen, meint man übermütig den Werbespruch des Landes Baden Württemberg ‘Wir können alles - außer hochdeutsch!’ allein umsetzen zu müssen."

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24. Oktober 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Obszön sind Krieg und allgegenwärtige Kriegskultur, nicht aber drastische antimilitaristische Satire

Ein Beitrag zur Diskussion um das Soldatensarg-Plakat der Berliner Gruppe BamM. Von Peter Bürger.

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04. Oktober 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Otto Umfrid - Urvater der Friedensarbeit

Otto Umfrid war zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein im In- und Ausland renommierter Pazifist und im Jahr 1914 sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Der 1857 im württembergischen Nürtingen geborene evangelische Pfarrer widersetzte sich dem damaligen geistigen Klima der Aufrüstung vor dem 1. Weltkrieg. Von Michael Schmid.

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05. September 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Streit in Berlin um satirisches Antikriegs-Plakat

Dokumentiert: BILD findet Plakat "widerlich" - Politiker haben in der LINKEN den Schuldigen gefunden - Friedensbewegung wendet sich gegen "zynische" Darstellung und gegen den "widerlichen Krieg".

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01. August 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Radtour gegen Atomwaffen

Zwischen 100 und 120 Friedensbewegte beteiligten sich am 12. Juli 2008 an der ersten Pacemakers-Regio-Tour mit Start und Ziel in Kirchheim/Teck, zu der ein breites Aktionsbündnis aus der Region gemeinsam mit den Stadtoberhäuptern verschiedener Orte aufgerufen hatte. Während der Tour traten mehrere Bürgermeister den Mayors for Peace bei. Im Mittelpunkt der politischen Forderungen stand die Abschaffung aller Atomwaffen. Die Kampagne “unsere zukunft - atomwaffenfrei” wurde der Öffentlichkeit vorgestellt, die den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland bis spätestens 2010 fordert. Bis zum Jahr 2020 soll die Welt atomwaffenfrei sein. Die Bundesrepublik Deutschland wird aufgefordert, keine Mitarbeit an der Planung und dem Einsatz von Atomwaffen zu leisten.

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23. Juli 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
4. Pacemakers-Radmarathon für eine Welt ohne Atomwaffen am 2. August

Am 2. August 2008 findet der bereits 4. Pacemakers Radmarathon statt, eine der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen Deutschlands. 339 km sind an diesem Tag zwischen Bretten, Heilbronn, Mannheim, Ramstein, Neustadt und Bretten zu bewältigen. “Der besondere Reiz des Marathons liegt sowohl an der sportlich anspruchsvollen Leistung als auch an der politischen Zielsetzung für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen”, betont Roland Blach, Koordinator der Pacemakers und Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg. Der Marathon findet anlässlich der 63. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki statt.

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10. Juni 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
30 Jahre “Frieden schaffen ohne Waffen”, 25 Jahre Menschenkette

Wer kennt es nicht das Motto: "Frieden schaffen ohne Waffen", das in den 70er Jahren entstanden ist und inzwischen sogar in Schulbücher Eingang gefunden hat? Und zumindest die Älteren unter uns werden sich auch noch an die denkwürdige Menschenkette am 22. Oktober 1983 erinnern, die aus Protest gegen die geplante Stationierung neuer Atomraketen über 108 Kilometer von Stuttgart bis nach Neu-Ulm gebildet wurde. Weniger bekannt ist wahrscheinlich, wer der Urheber dieser beiden denkwürdigen Ideen ist. Dabei handelt es sich um Ulli Thiel aus Karlsruhe, der vor 30 Jahren das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" ins Leben gerufen hat und vor 25 Jahren die Idee zu der Menschenkette hatte. In einem Interview fragt Michael Schmid bei Ulli Thiel nach, wie es dazu kam.

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20. Mai 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kriegsdiensttotalverweigerer: Bundeswehr beugt sich öffentlichem Druck

Der zuletzt abgebrochene Kontakt zum in der Kaserne Viereck (Mecklenburg-Vorpommern) inhaftierten Kriegsdiensttotalverweigerer Matthias Schirmer konnte heute wieder hergestellt werden. Wie die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) mitteilte, bedankte Schirmer sich dabei für die große Solidarität, die er von Kriegsgegnern aus der ganzen Bundesrepublik bisher erfahren hat. Um gegen seine Inhaftierung durch die Bundeswehr zu protestieren und seine Entscheidung gegen die Pflicht zum Dienen zu bekräftigen, war Schirmer am 8. Mai in einen Hungerstreik getreten.

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21. April 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensbewegung und Attac starten Kampagne gegen den EU-Reformvertrag

Wie schon sein Vorgänger, die EU-Verfassung, sei auch der Reformvertrag undemokratisch, neoliberal und militaristisch, heißt es in dem Aufruf, der seit letzen Montag innerhalb friedensbewegter und globalisierungskritischer Gruppen kursiert. Er fordert dazu auf, über die Inhalte des Reformvertrages zu informieren und Druck auf die jeweiligen Abgeordneten auszuüben, am 25. April im Bundestag und am 23. Mai im Bundesrat gegen dessen Ratifikation zu stimmen.

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21. März 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Vor 25 Jahren: Ostermarsch zu Atomraketen in Inneringen und Großengstingen

Es gab eine Zeit, die noch gar nicht so lange zurückliegt, da sind auf unserer idyllischen Schwäbischen Alb nicht nur Bäume in den Himmel gewachsen, sondern auch Raketen. Und zwar Raketen mit Atomsprengköpfen, die den hunderttausendfachen Massenmord gebracht hätten, wären sie eingesetzt worden damals zu Zeiten des Kalten Krieges. Es war vor genau 25 Jahren, vom 1. bis 3. April 1983, als uns friedensbewegte Menschen ein dreitägiger Ostermarsch zu den beiden Atomwaffenstellungen Inneringen und Großengstingen führte. Von Michael Schmid.

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11. Oktober 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mehr als 48.000 unterstützen die Forderung: Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan!

Letztlich mehr als 48.000 Unterschriften unter den Text einer Petition gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes haben Aktive der Friedensbewegung am Mittwochnachmittag an die Vorsitzende des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages Kersten Naumann übergeben.

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03. Juli 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Am 4. August findet erneut eine der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland statt: der 3. Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten. Zielort am Abend ist nach 346 km Ludwigsburg. Der Pacemakers-Radmarathon ist überdies zentral in den Start der Kampagne “unsere zukunft - atomwaffenfrei” eingebunden. In allen Verpflegungsstationen können sich dabei Radfahrer, Begleiter, Passanten an der Fotoaktion “Hands up” beteiligen.

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15. Juni 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Totaler Kriegsdienstverweigerer erneut bei der Bundeswehr inhaftiert

Der Totale Kriegsdienstverweigerer Jonas Grote wurde am gestrigen Nachmittag erneut für 21 Tage bei der Bundeswehr inhaftiert. Bereits vom 23. Mai bis zum 12. Juni war der 19-Jährige bei der Heeresfliegerstaffel 269 in Roth bei Nürnberg wegen seiner konsequenten Ablehnung der Wehrpflicht und der Verweigerung aller Befehle mit Arrest bestraft worden. KDV-Organisationen fordern Beachtung der Gewissensfreiheit und sofortige Beendigung des Arrestes.

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29. Mai 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Otto Umfrid - als “Friedenshetzer” verspottet, verachtet, verfemt und verkannt

Vorbilder sind wichtig für unser eigenes Engagement. Am 2. Mai jährte sich zum 150. Mal der Geburtstag eines Mannes, der nur wenig bekannt ist: Otto Umfrid. Der 1857 in Nürtingen geborene Otto Umfrid fast vollständig in Vergessenheit geraten, obwohl er viel bewegt hat. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts machte er sich im In- und Ausland einen Namen als "hervorragendster Theoretiker das Pazifismus", der 1914 sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde. Von Michael Schmid.

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08. Juni 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Pacemakers - Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Vier Radfahrer, Vier Tage, Alle WM-Städte, 2200 km - Ex-Radprofi Udo Bölts und die parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Karin Kortmann haben gestern in Kaiserslautern die Extremradtour "Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen" auf den 75-stündigen Weg durch alle WM-Städte gebracht.

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01. September 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Antikriegstag 2005 - Krieg ist ein Verbrechen! Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ruft anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahlen zur friedenspolitischen Einmischung in den Wahlkampf auf. Zahlreiche Bundestagskandidaten werden sich heute - anlässlich des Antikriegstages - zu wahren Friedensfreunden generieren. Doch Vorsicht: Aus friedenspolitischer Sicht nähern sich viele Bundestagstagskandidaten gefährlich den Positionen eines falsch verstandenen Interventionismus an. Hierzu erklärt die DFG-VK: Krieg ist die Ursache - nicht die Lösung! Aufrüstung bzw. Umrüstung der Bundeswehr ist der falsche Weg. Nötig ist ein Paradigmenwechsel hin zu wirklicher Friedenspolitik, die darauf abzielt die Kriegsursachen mit zivilen Mitteln zu bekämpfen. Von Joachim Thommes. (mehr...)
09. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
50 Jahre Bundeswehr: Zeit für eine gesellschaftliche Debatte um sie selber Die offiziellen Feiern zu “50 Jahre Bundeswehr” haben bereits begonnen. Sind 50 Jahre Bundeswehr aber ein Anlass zum Feiern? Nein! Sie können eher ein Anlass sein, eine neue Debatte über die Aufgaben dieser Armee zu beginnen, die damit verbundene Verschwendung von Ressourcen, welche zum Beispiel für eine wirksame zivile Konfliktbearbeitung fehlen. Wir dokumentieren Pressemitteilungen des “Netzwerk Friedenskooperative” und der “Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen” (DFG-VK) zum 50. Jahrestag. (mehr...)
01. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Verfassung abgelehnt - neue Chance für ein ziviles und soziales Europa Von verschiedenen Organisationen der Friedensbewegung und von Globalisierungskritikern wird das französische Referendum zur EU-Verfassung - 54,87% für “NON”! - als positive Chance für ein ziviles und soziales Europa begrüßt. Wir dokumentieren nachfolgend Pressemitteilungen der Kampagne gegen die EU-Verfassung und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), von Attac Deutschland, von Pax Christi und eine Erklärung von Netzwerk Regenbogen. (mehr...)
04. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
8. Mai 2005: Kriege ächten - zivil handeln - abrüsten! Mit über 350 Unterstützern wird der von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegdienstgegnerInnen (DFG-VK) initiierte Aufruf “8. Mai 1945 - 8. Mai 2005 - 60. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Kriege ächten - zivil handeln - abrüsten!” am 7. Mai als Anzeige in einer Extrabeilage zum Kriegsende in der Frankfurter Rundschau (FR), im Neuen Deutschland sowie in der taz erscheinen. (mehr...)
20. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
MEADS: B90/Grüne im Rüstungsrausch Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) protestieren energisch gegen die Entscheidung der Partei- und Fraktionsspitze von Bündnis 90/Die Grünen, der Entwicklung des Raketenabwehrsystems MEADS zuzustimmen. “Die Befürwortung von MEADS würde einen weiteren Schritt der Militarisierung der Außenpolitik darstellen. Mit MEADS werden mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet, die wiederum im Bereich der Sozial- und Bildungspolitik oder der Zivilen Konfliktbearbeitung fehlen werden”, so Joachim Thommes, Politischer Geschäftsführer der DFG-VK. (mehr...)
23. Februar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nieder die Waffen - Mr. Bush und Herr Schröder! In einem Redebeitrag zur Friedensdemonstration am 22.02.2005 in Freiburg anlässlich des Besuchs von US-Präsident Bush in Mainz erhob DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Bush und Bundeskanzler Schröder. Bush forderte er in deutscher und englischer Sprache zur sofortigen Abreise auf, weil er verantwortlich sei für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak und die Besatzungspolitik durch die Armee der Vereinigten Staaten. Von Bundeskanzler Schröder forderte er, sich “zu entscheiden, ob er weiterhin als Kriegskanzler massiv aufrüsten oder als Friedenskanzler endlich den Prozess der Abrüstung und Entmilitarisierung einleiten” wolle. (mehr...)
21. Februar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Mr. Bush, You Are Not Welcome In Germany!” Der DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin wird als einer der RednerInnen am 23.02.2005 bei der Auftaktkundgebung um “5 vor 12” in Mainz gegen die Kriegspolitik der US-Regierung unter George W. Bush Stellung beziehen. Grässlin wird zugleich für konkrete “Schritte zur Abrüstung” hin zu “einer friedlichen und sozialen Welt” eintreten. (mehr...)
17. November 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Energie für den Frieden - DFG-VK startet eine neue Kampagne “Nur friedlich denken ist zu wenig - Investieren Sie in den Frieden” fordert die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) die Bevölkerung auf und stellt jetzt ein neues Projekt vor: “Energy for Peace”. Während der Kampf um die Energievorräte der Welt längst mit Waffengewalt ausgetragen wird, geht die DFG-VK andere Wege - sie “investiert” in Frieden. Mit einer neuen Kampagne ruft die Friedensorganisation dazu auf, sich an dem Projekt “Friedenswindrad ” zu beteiligen. Sie wirbt für den Einstieg in ein Friedens-Energie-Netz rund um den Globus. (mehr...)
14. Oktober 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Europaweiter Aktionstag gegen EU-Militarisierung am 29. Oktober Aus Anlass der Unterzeichnung des EU-Verfassungsentwurfes am 29. Oktober durch die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU ruft die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in Abstimmung mit weiteren Organisationen aus dem In- und Ausland für den selben Tag zu einem europaweiten Aktionstag unter dem Motto “Europa in schlechter Verfassung” auf. (mehr...)
29. September 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kritik aus Friedensbewegung an Beschluss der Bundesregierung zur Panzerlieferung für Irak Am 28. September 2004 ist bekannt geworden, dass der Bundessicherheitsrat eine Lieferung von Rüstungsgütern an die im Aufbau befindliche irakische Armee beschlossen hat, darunter 20 Fuchs-Panzer. Dies hat kritische Reaktionen hervorgerufen. Wir dokumentieren nachfolgend Presseerklärungen des Netzwerks Friedenskooperative und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). (mehr...)
01. Juni 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Massenmorden in Verantwortung von Heckler & Koch-Geschäftsführung und Bundesregierungen!” Unter dem Motto “Schließen statt schießen” hat DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin gemeinsam mit weiteren Friedensaktivisten heute mit Fahrradschlössern das Werkstor des Waffenproduzenten Heckler & Koch in Oberndorf verschlossen. Seit dem 1. Juni 2004 sind sie im Rahmen der DFG-VK-Aktionsradtour “Radeln für Abrüstung” in Süddeutschland unterwegs, um vor Rüstungsbetrieben und Kasernen konkrete “Schritte zur Abrüstung” zu fordern. (mehr...)
22. April 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“‘Dieter’ bekommt Recht!” - Unverzügliche Abschaffung der Wehrpflicht gefordert Die Deutsche Friedensgesellschaft -Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) begrüßt das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 21. April 2004, das die geltende Praxis der Einberufung zur Bundeswehr als rechtswidrig einstuft. Die DFG-VK fordert mit ihrer Kampagne “Machs wie Dieter” seit mehreren Jahren Wehrpflichtige dazu auf, erst einmal abzuwarten, ob die Bundeswehr ihnen eine Einberufung zusendet und erst dann einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung zu stellen. (mehr...)
21. März 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Schritte zur Abrüstung - im Irak, in Deutschland und weltweit! Rede von Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK, bei einer Kundgebung anlässlich des “Internationalen Aktionstag gegen Krieg” am 20. März 2004 in Ludwigsburg. (mehr...)
08. März 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Asyl für Kriegsdienstverweigerer - Internationale Friedensaktivisten vor Gericht Immer wieder stehen Friedensaktivisten vor Gerichten. Heute berichten wir unter anderem über das erfolgreiche Asylverfahren für einen türkisch-kurdischen Kriegsdienstverweigerer sowie über Verurteilungen verschiedener Friedensaktivisten wegen der Teilnahme an Aktionen in Büchel und am Stuttgarter EUCOM berichtet. (mehr...)
05. März 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mildere Strafe für Pazifist und Atomwaffengegner Blach Am 4. März 2003 ist Roland Blach vom Landgericht Stuttgart zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 20 Euro verwarnt worden. Dieser Strafvorbehalt ist auf 2 Jahre als Bewährung ausgesetzt. Das Landgericht hat damit die vom Amtsgericht Ludwigsburg verhängte Strafe um zwei Drittel gekürzt. Der Atomwaffengegner hatte öffentlich zur “Zivilen Inspektion des Atomwaffenlagers Büchel” aufgerufen, um gegen die völkerrechtswidrige Politik der nuklearen Abschreckung, und der nuklearen Teilhabe der Bundesrepublik zu demonstrieren. (mehr...)
13. Februar 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensaktivisten vor Gericht Die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) und die DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg berichten in einem neuen Newsletter über aktuelle Strafverfahren gegen internationale Friedensaktivisten. Zum einen soll damit die zunehmende Gefahr der Aushebelung von Bürgerrechten dokumentiert, gleichzeitig aber auch Mut gemacht werden, sich weiter und unbekümmert aktiv für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Es geht um einen Freispruch aus Stuttgart sowie vier anstehende Verhandlungen in Stuttgart und Cochem. (mehr...)
06. Juli 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die europäische Kommandozentrale in Stuttgart-Vaihingen: Informationen über eine tödliche Bedrohung Die Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung hat eine Broschüre zum EUCOM in Stuttgart-Vaihingen herausgegeben. Herausgearbeitet wurde darin die Bedeutung des EUCOM (Krieg gegen Terror, atomare Kriegsplanung, Verantwortlichkeiten) sowie die Rechte und Pflichten der US-Streitkräfte. Die reich bebilderte 12-seitige Broschüre (viele Fotos zur Menschenkette am 29. März 2003) informiert über den 20-jährigen gewaltfreien Widerstand und bietet Anregungen zur weiteren Arbeit gegen das EUCOM. (mehr...)
22. Mai 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Krieg als Normalfall? Das aggressivste Bundeswehrprogramm seit 1945 “Die Verteidigungspolitischen Richtlinien, die Minister Struck heute vorgestellt hat, stellen das aggressivste deutsche Militärprogramm seit dem Zweiten Weltkrieg dar”, kommentiert Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK. Wenn davon geredet werde, dass sich Verteidigung “geographisch nicht mehr eingrenzen” lasse, bedeute dies “die Androhung von Krieg in allen Richtungen”. (mehr...)
15. April 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Bei den Ostermärschen fordern Friedensorganisationen Konsequenzen aus dem Irak-Krieg Erklärung des Netzwerk Friedenskooperative zu den diesjährigen Ostermärschen, wo Friedensorganisationen Konsequenzen aus dem Irak-Krieg fordern werden. (mehr...)
13. Juli 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Atomwaffen-Gegner wegen “öffentlicher Aufforderung zu Straftaten” verurteilt Kornwestheim, 13. 7.2002: Roland Blach, Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg und Koordinator der Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA), wurde vom Amtsgericht Ludwigsburg wegen “öffentlicher Aufforderung zu Straftaten” zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 20 Euro verurteilt worden. (mehr...)