SuchergebnisseIhre Suche nach "68er-Bewegung" ergab 13 Treffer 23. Dezember 2009 | Gesellschaft
Zum 30. Todestag von Rudi Dutschke: Radikale Leidenschaft für Menschen
Vor 30 Jahren, am 24. Dezember 1979, starb Rudi Dutschke im dänischen Aarhus im Alter von 39 Jahren. Er verkörperte die außerparlamentarische Opposition (APO) der sechziger Jahre in herausragender Weise. Rudi Dutschke starb 1979 an den Verletzungen der Kugeln, die ihm Josef Bachmann, ein aufgehetzter Rechtsextremist, 1968 in West-Berlin in den Kopf geschossen hatte. Wir erinnern an Rudi Dutschke mit der Predigt, die der eng mit ihm befreundete Helmut Gollwitzer bei seiner Beerdigung gehalten hat. (mehr...)08. Juni 2009 | Gesellschaft
Kurras, der Maulwurf
Auch wenn Karl Heinz Kurras für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet hat, mindert das die Verantwortlichkeit der Westberliner Staatsgewalt für den 2. Juni 1967 keineswegs. Von Elmar Altvater. (mehr...)21. August 2008 | Gesellschaft
Erbschaften eines Tages: Der 21. August 1968 als Geschichtszeichen
Der 21. August in Prag war nichts Geringeres als der Dreh- und Angelpunkt zwischen einem Sozialismus mit demokratischen und pluralistischen Ansprüchen und den verschiedenen Formen eines etatistischen und autoritären Kommunismus. Von Rudolf Walter. (mehr...)18. Juni 2008 | Gesellschaft
1968 in der Provinz: Freundliche Übernahme
Dutschke in Berlin und Cohn-Bendit in Paris, Kommune 1 und Sex, Drugs und Revolution: Die Ereignisse des Jahres 1968 spielten sich, so will es auch ihre mediale Inszenierung 40 Jahre später, in den Metropolen ab. Was sich im von der Revolte abgeschnittenen Hinterland abspielte, wird selten thematisiert. Kurt Seifert erzählt, wie im südbadischen Lörrach die “repressive Autorität” (Marcuse) an den Schulen den kleinen Funken in “Unruhen” verwandelte, bei denen auch die Familie Klar eine Rolle spielte. Wie die Revolte einst ins Südbadische kam und einige Schulautoritäten erschreckte. Von Kurt Seifert. 01. Juni 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
1968 - ein anarchistischer Aufbruch?
40 Jahre nach 1968 ist dieses Jahr des weltweiten Aufbruchs sozialer Bewegungen in aller Munde. Dass 1968 auch das Jahr war, in dem der Anarchismus eine Renaissance erlebte, wird dabei meist unterschlagen. Von Bernd Drücke. (mehr...)03. Mai 2008 | Gesellschaft
Die Mai-Unruhen: Bruder, zur Sonne
Bei den Mai-Unruhen 1968 in Paris hoffte auch der spätere FR-Redakteur Karl Grobe auf die große Freiheit - und geriet zwischen die Fronten: auf der einen Seite die Barrikaden der Studenten, auf der anderen die Stöcke der Polizei. Eine Erinnerung an eine Revolte - und ihre Zerschlagung. Von Karl Grobe. (mehr...) 13. April 2008 | Gesellschaft
Die Folgen von ´68
Ein Arte-Fernsehfilm zeigt, was aus den Kindern von Dutschke, Mahler und Nirumand geworden ist. Von Katrin Schuster. (mehr...)12. April 2008 | Gesellschaft
Drei Kugeln auf Dutschke
Aktion und Reflexion: Mit dem Attentat auf den Studentenführer war die Gewaltfrage nicht mehr zurückzunehmen - eine Erinnerung an den 11. April 1968. Von Eckhard Siepmann. (mehr...)09. März 2008 | Buchrezensionen
Ferndiagnose: Flucht aus der Empirie
In seinem Buch über 1968 ruiniert der Historiker Götz Aly mit einer Mischung aus Küchenpsychologie und Denunziation seinen wissenschaftlichen Ruf. Von Rudolf Walther. (mehr...)16. Februar 2008 | Gesellschaft
Das 68er Faszinosum
Wer darauf angewiesen ist, aus der Presse des Jahres 2008 zu erfahren, welche Geschehnisse und Personen vor 40 Jahren zur Epochenbezeichnung “die 68er” geführt haben, wird mit dem Parfüm des heutigen Zeitgeistes in die Irre geleitet. So werden Koordinaten bestimmt, in denen die Aufmüpfigen von 1968 verortet werden: Sie seien dem Terrorismus zugeneigt gewesen und wollten obendrein etwas abschaffen, was gar nicht abzuschaffen ist, den Kapitalismus nämlich. Wäre man nicht gut im Nehmen trainiert, könnte man angesichts der Armseligkeit der Reflexion dessen, was und warum es vor 40 Jahren geschah, und welche Wirkungen bis heute davon ausgehen, in Trübsinn verfallen. Von Elmar Altvater. 12. Februar 2008 | Gesellschaft
Erwiderung auf Götz Aly: Keinerlei Ähnlichkeit
In einem Artikel am 30. Januar 2008 versuchte der Historiker Götz Aly die Parallelen zwischen den “33ern” und den “68ern” herauszuarbeiten, “die zwischen den politischen Sturm- und Drang-Jahren der unmittelbar aufeinander folgenden Generationskohorten bestehen”. “Der Tragödie von 1933” sei die “Farce” der 68er gefolgt; “eine Variante des politisch eindimensionalen Utopismus, auf dessen Trümmern sie groß geworden” seien. Die Parallelisierung von 1933 und 1968 - ein Binsenirrtum, erwidern Peter Grottian, Wolf-Dieter Narr und Roland Roth auf Götz Alys Essay “Die Väter der 68er”. (mehr...)09. Februar 2008 | Gesellschaft
Weltkrieg - Götz Aly flippt aus
Es spricht manches dafür, dass bei einigen Renegaten der 68er-Bewegung der eher unbewusste Wunsch einer Aussöhnung mit den Nazivätern und Nazimüttern, gegen die sie in jüngeren Jahren revoltiert hatten, die treibende Kraft war. Obwohl es einer psychoanalytischen Erklärung kaum bedarf, wo der Gesinnungswandel und die öffentliche Reue massive materielle Vorteile einbringt. Nun aber hat der Historiker Götz Aly eine abenteuerliche These in der Frankfurter Rundschau publiziert: Die 68er hätten lediglich “chinesisch, kubanisch, sowjetisch oder trotzkistisch verfremdet” eine Farce veranstaltet, die der Tragödie von 1933 folgte. Von Thomas Rothschild. (mehr...)08. Februar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Talking about your Generation
Warum die westdeutsche 68er-Bewegung nicht ohne die Abgrenzung zum Nationalsozialismus zu denken ist und trotzdem kein Generationenkonflikt war. Von Jens Kastner. (mehr...) |